210242 PS D1, G8: Feministische Theorien der siebziger und frühen achtziger Jahre (2008S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Montag 10.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 31.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 07.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 14.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 21.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 28.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 05.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 19.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 26.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 02.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 09.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 16.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 23.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
- Montag 30.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Methoden: Textanalysen und Textinterpretation
Beurteilungsmaßstäbe: Anwesenheitspflicht, kleine schriftliche Prüfung über Inhalte der Pflichtlektüre (siehe Punkt 3) in der 3. Lehrveranstaltungseinheit, Thesenblatt, mündlicher Vortrag bzw. schriftliches Referat, geschlechtergerechte Sprache, Anwesenheit in den beiden Arbeitsbesprechungen in der Sprechstunde, Proseminararbeit
Beurteilungsmaßstäbe: Anwesenheitspflicht, kleine schriftliche Prüfung über Inhalte der Pflichtlektüre (siehe Punkt 3) in der 3. Lehrveranstaltungseinheit, Thesenblatt, mündlicher Vortrag bzw. schriftliches Referat, geschlechtergerechte Sprache, Anwesenheit in den beiden Arbeitsbesprechungen in der Sprechstunde, Proseminararbeit
Prüfungsstoff
Literatur
Pflichtlektüre (Prüfung in der dritten Lehrveranstaltungseinheit)
Bührmann, Andrea: Das authentische Geschlecht. Die Sexualitätsdebatte der Neuen Frauenbewegung und die Foucaultsche Machtanalyse. Münster: Westfälisches Dampfboot 1995 (S. 103-197)Denner, Gabriele/Leidinger, Christiane/Rauchut, Franziska (Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Berlin: Querverlag 2007 (S. 31-71, 95-104, 126-159)Geiger, Brigitte/Hacker, Hanna: Donauwalzer Damenwahl. Frauenbewegte Zusammenhänge in Österreich. Wien: Promedia 1989 (S. 11-200)
Bührmann, Andrea: Das authentische Geschlecht. Die Sexualitätsdebatte der Neuen Frauenbewegung und die Foucaultsche Machtanalyse. Münster: Westfälisches Dampfboot 1995 (S. 103-197)Denner, Gabriele/Leidinger, Christiane/Rauchut, Franziska (Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Berlin: Querverlag 2007 (S. 31-71, 95-104, 126-159)Geiger, Brigitte/Hacker, Hanna: Donauwalzer Damenwahl. Frauenbewegte Zusammenhänge in Österreich. Wien: Promedia 1989 (S. 11-200)
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:38
Feministische Theorien des im Rahmen dieser Lehrveranstaltung behandelten Zeitraums setzen an den Blindstellen und Auslassungen/Lücken, Verzerrungen traditioneller politischer Theorien an, indem sie das "Subjekt Frau" in den Mittelpunkt rücken. Die Lehrveranstaltung soll feministische Theorien zu den wichtigsten Politikfeldern anhand damals wichtiger Texte zentraler Autorinnen/Theoretikerinnen vorstellen: Sexualität, Reproduktion (Abtreibung, Mutterschaft), Lesbenpolitik, Gewalt, Autonomie, Subjekt Frau... vorstellen und analysieren. Besonderes Augenmerk soll hierbei auf die Frage der Aktualität bzw. Bedeutung dieser Texte/Autorinnen für aktuelle feministische Debatten, Politikkonzeptionen und politische Strategien gelegt werden. Der aktuelle Stand feministischer Theoriedebatten ist unverständlich ohne den Rückgriff in die Geschichte; gerade junge Frauen heute konsumieren das Erreichte, betrachten es als selbstverständlich und fühlen sich hilflos gegenüber verschiedenen Ausprägungen des Backlash (dies meine Erfahrungen). Die Lehrveranstaltung soll somit auch zu feministischen Aktivitäten anregen. (Die Lehrveranstaltung konzentriert sich - mit wenigen Ausnahmen - auf in Deutschland, den USA und Österreich entwickelte feministische Theorien.)