Universität Wien FIND

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Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

220019 SE FOSE: SE FOSE B Vertiefendes Forschungsseminar B (2021W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zusammenfassung

1 GEMISCHT Götzenbrucker , Moodle
Di 12.10. 11:30-14:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
2 GEMISCHT Hanusch , Moodle
Mo 11.10. 13:15-16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
3 DIGITAL Dorer
Fr 22.10. 11:15-14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
5 GEMISCHT Hausjell
Di 12.10. 18:30-20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
6 GEMISCHT Herczeg
Mo 18.10. 13:15-16:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
7 DIGITAL N.N.
Mo 18.10. 11:15-14:15 Digital

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.

Gruppen

Gruppe 1

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

    Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

    Präsenzlehre &
    blended learning

    Dienstag 09.11. 11:30 - 14:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
    Dienstag 23.11. 11:30 - 14:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
    Dienstag 07.12. 11:30 - 14:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
    Dienstag 11.01. 11:30 - 14:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
    Dienstag 25.01. 11:30 - 14:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

    Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

    Thema:
    Visual (Social Media) Protest. Visuelle Repräsentationen und Narrationen jugendlicher (Klima)-Aktivismen unter Corona-Bedingungen.

    Methode: Recherche, Literaturarbeit, Soziographie & Bildanalyse sowie qualitative Befragung von Jugendlichen.
    Im Rahmen von Einzel- und Gruppenarbeiten werden zunächst Erscheinungsformen von Protest und Wandlungsbestrebungen recherchiert und analysiert. Den Kern des Seminars bildet eine qualitative Befragung von Jugendlichen mithilfe eines strukturierten Leitfadens.

    Zeitaufwand
    Das Seminar erfordert einen Zeitaufwand von 10 ECTS (10 mal 25 Stunden = 250 Stunden/Semester) Der Zeitaufwand für die (geplanten) Präsenzphasen in der LV beträgt max. 18 Stunden. Die übrige Zeit wird für Vor- und Nachbereitung, Gruppentreffen, Lektüre und natürlich die Durchführung der Studie verwendet. Der Workload verteilt sich jedoch nicht gleichmäßig über das Semester

    Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

    Präsenzveranstaltung sofern möglich, alternativ MIX/blended learning. Gruppentreffen oder gemeinsame Sitzungen in BBB, wobei einzelne Termine (v.a. Teamintern) auch von den Studierenden selbstverantwortet ausgeschrieben und organisiert werden.
    MOODLE dient als Homebase, die Arbeitsplattform (Ablage aller Unterlagen) ist jedoch Google DRIVE

    1 Lernziele
    * Die Studierenden arbeiten den aktuellen, internationalen Forschungsstand zum Thema auf und stellen in einer Präsentation ein Teilgebiet der Forschung vor. Die Präsentation des Forschungsstandes beinhaltet auch Vorstellen von Forschungslücken und kritischen Fragestellungen und (Hypo)thesen.
    * Die Studierenden führen eine (gemeinsame) Studie durch, die für die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft relevant ist und eine wissenschaftliche Fragestellung mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Theorien und Methoden bearbeitet.
    * Angestrebt werden spezialisierte Teilprojekte zum übergeordneten Themengebiet, wobei jede Gruppe (max. 5 Personen) ein Themengebiet bearbeitet.
    * Die Ergebnisse werden in einem wissenschaftlichen Abschlussvortrag und einer schriftlichen Abschlussarbeit (Teamarbeit) präsentiert.

    2. Teilnahmevoraussetzungen
    Grundkenntnisse Theorien und Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung.
    3. Methoden
    Methodentriangulation (Interview, Ethnographie, dokumentarische Bildanalyse, qualitative Inhaltsanalyse)
    Phase 1: Exploration: Verdeckte u/o teilnehmende Beobachtung (alle)
    Phase 2: Qualitative mündliche Leitfadengespräche + teilnehmende Beobachtung je 2 Interviews pro Teilnehmer*in
    Phase 3: qualitative Auswertung; Inhaltsanalyse nach Mayring oder Kuckartz, Dokumentarische Bildinterpretation nach Bohnsack

    Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

    Anwesenheit, Mitarbeit, Einzelarbeiten, Teamarbeit und gemeinsames Verfassen einer Seminararbeit im Team.

    Prüfungsstoff

    Verfassen einer forschungsgestützten Seminararbeit

    Literatur

    tba

    Gruppe 2

    max. 20 Teilnehmer*innen
    Sprache: Deutsch
    Lernplattform: Moodle

    Lehrende

    An/Abmeldung

    Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

      Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

      Montag 25.10. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
      Montag 15.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
      Montag 29.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
      Montag 13.12. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
      Montag 17.01. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
      Montag 31.01. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG

      Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

      Journalismus befindet sich weltweit in einem Wandlungsprozess, mit einer stetig wachsenden Anzahl an neuen, quasi-journalistischen Angeboten die mit etabliertem Journalismus konkurrieren. In Zeiten solch tiefgreifender Veränderungen wird es immer schwieriger, den Journalismus einzugrenzen. Insbesondere alternative Formate, die sich teilweise bewusst von etablierten Medien abgrenzen, erfreuen sich hier zunehmender Beliebtheit beim Publikum. Während die Journalismusforschung sich bereits eingehend mit diesem Thema aus Sicht der Akteure beschäftigt, gibt es bislang allerdings noch relative Forschung dazu aus Rezipient:innensicht. Warum konsumieren Menschen alternative Medien, und was erhoffen sie sich davon? Wie verorten sie die Qualität von solchem Journalismus? Und was bedeutet das für die Rolle des Journalismus in der Gesellschaft?

      Ausgehend von der Theorie des Boundary Work, beschäftigt sich das Seminar mit Publikumsperspektiven auf solche alternative Medienangebote. Gemeinsam erarbeiten sich die Studierenden den derzeitigen Forschungsstand zum Thema, und entwickeln daraufhin einen Fragebogen für Tiefeninterviews, der dann von den Studierenden praktisch angewandt wird. Am Ende werden alle Interviews allen Teilnehmer:innen zur Verwendung in ihrer Hausarbeit zur Verfügung gestellt. Hierbei arbeiten die Studierenden in 2er Gruppen.

      Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

      Mitarbeit, Gruppenarbeit, Referate

      Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

      Anwesenheit (1x Fehlen ist gestattet), Abgabe der Seminararbeit, Abhaltung von zwei Referaten

      1. Aktive Mitarbeit im Seminar (10%)
      2. Gruppen-Präsentationen (30%)
      3. Schriftliche Gruppen-Seminararbeit (60%)

      Benotungsskala:
      1 (Sehr gut): 87 - 100%
      2 (Gut): 75 - 86,99%
      3 (Befriedigend): 63 - 74,99%
      4 (Ausreichend): 50 - 62,99%
      5 (Ungenügend): 00 - 49,99%

      Prüfungsstoff

      Aktive Mitarbeit, Präsentationen, Peer-Review Feedback und Seminararbeit.

      Literatur

      Wird in der LV bekanntgegeben.

      Gruppe 3

      max. 20 Teilnehmer*innen
      Sprache: Deutsch

      Lehrende

      An/Abmeldung

      Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

        Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

        Die LV ist online per Zoom geplant.

        Freitag 05.11. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
        Freitag 19.11. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
        Freitag 03.12. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
        Freitag 17.12. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
        Freitag 14.01. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
        Freitag 28.01. 11:15 - 14:15 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

        Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

        In Studien zur politischen Kommunikation blieben lange Zeit Geschlecht und intersektionale Ansätze unberücksichtigt. Ziel des Seminars ist zum einen die kritische Aufarbeitung der insbesondere seit den 2000er Jahren einsetzende Berücksichtigung geschlechtsspezifischer und intersektionaler Aspekte in Studien der politischen Kommunikation, zum anderen die Entwicklung eines Forschungsinstruments, mit dem Geschlecht (und weitere Achsen der Differenz) adäquat empirisch erfasst werden kann. Dazu werden einführend die wesentlichen Ansätze feministischer Theorie, die als Basis geschlechtsspezifischer Fragestellungen gelten, gemeinsam diskutiert. Darauf aufbauend soll eine kritische Auseinandersetzung mit den Forschungsarbeiten aus unterschiedlichen Bereichen des politischen Kommunikationsprozesses und den methodischen Herangehensweisen in Gruppen erfolgen, die in einer neuen Fragestellung und empirischen Studie münden sollen.

        Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

        Gruppenarbeit, Präsentation der eigenen Arbeit, aktive Mitarbeit und Diskussion, schriftliche Abschlussarbeit.

        Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

        Es besteht Anwesenheitspflicht (Bild und Ton per Zoom). Kontinuierliche Mitarbeit (10%) Präsentation der Ergebnisse (20%) schriftliche Abschlussarbeit (70%).
        Notenskala: Sehr gut 90-100, Gut 80-89, befriedigend 70-79, genügend 60-69, nicht genügend, 0-59.

        Prüfungsstoff

        Kontinuierliche Mitarbeit, Diskussionsbereitschaft, Präsentation der Ergebnisse, schriftliche Abschlussarbeit

        Literatur

        Dorer, Johanna/Geiger, Brigitte/Hipfl, Brigitte/Ratković, Viktorija (Hrsg.) (2020): Handbuch Medien und Geschlecht. Perspektiven und Befunde der feministischen Kommunikations- und Medienforschung. Springer Reference Sozialwissenschaften, https://doi.org/10.1007/978-3-658-20712-0
        Dorer, J., B. Geiger und R. Köpl. 2008. Medien – Politik – Geschlecht. Wiesbaden: VS.
        Holtz-Bacha, C. 2008. Frauen, Politik und Medien. Wiesbaden: VS.
        Lünenborg, M. 2008. Politik auf dem Boulevard. Bielefeld: transcript.
        Weitere umfangreiche Literatur wird in der LV bekanntgegeben.

        Gruppe 5

        max. 20 Teilnehmer*innen
        Sprache: Deutsch

        Lehrende

        An/Abmeldung

        Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

          Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

          Dienstag 19.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 09.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 16.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 23.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 30.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 07.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 14.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 11.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 18.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
          Dienstag 25.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG

          Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

          Themenschwerpunkt des Seminars: „Journalismus und Medienpolitik in Österreich in den 1990er und 2000er Jahren“

          Jüngste Zeitgeschichte, könnte man sagen, ist der thematische Schwerpunkt dieses vertiefenden Seminars. Der Zeitraum von etwa 1990 bis etwa 2010 steht deshalb im Fokus, weil hier mehrere Rahmenbedingungen für Medien und Journalismus sich stark verändert haben. Zum einen wird nach vielen Jahren großkoalitionären Regierens von sozialdemokratischer SPÖ und konservativer ÖVP im Jahr 2000 abgelöst durch eine erstmalige Koalition von konservativer ÖVP mit der rechtspopulistischen bis rechtsextremen FPÖ. Neben dieser politischen Disruption, die eine Öffnung des Fernsehmarktes für private Anbieter brachte (der Radiobereich wurde in Österreich ebenso spät, aber schon davor, 1995, entmonopolisiert), setzte die Digitalisierung und damit das Aufkommen von internetbasierten neuen Medien und Kommunikationskanälen ein. Eine große Palette von spannenden Fragestellungen lassen sich in diesem Zeitverlauf studieren. Hier sind nur einige zur Einstimmung angerissen:
          - Welche medienpolitischen Paradigmenwechsel waren mit dem Regierungswechsel im Jahr 2000 verbunden, was indes änderte sich nicht?
          - Wie veränderte die FPÖ ihr Verhalten gegenüber Medien infolge des Wechsels von der Oppositionsbank auf die Regierungsseite?
          - Welche Änderungen indes sind bei der SPÖ festzustellen, die nach drei Jahrzehnten Regierung wieder in die Oppositionsrolle gekommen war?
          - Wie veränderte die stark zunehmende Medienkonzentration – etwa durch die Entstehung des Mediaprint-Konzerns und des Zusammenschlusses der meisten Magazine – für Mediennutzer*innen und für Journalist*innen?
          - 2006/2007 entstehen neue Tageszeitungen, die als Gratisangebote oder mittels Preisdumping den bestehenden Printmedienmarkt weiter unter Druck setzen – welche Auswirkungen sind für den Journalismus zu beobachten?
          - Nach vielen Jahren des Stillstands kommt die medienethische Debatte auf organisierter Ebene durch die Neugründung des Österreichischen Presserats wieder in die Gänge – hat dies Auswirkungen auf die Qualität des Journalismus?
          - Wie entwickeln sich Unabhängigkeit und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Medienangebots unter den stark wechselnden politischen Rahmenbedingungen und der wirtschaftlichen Öffnung des Rundfunksektors?
          - Usw.

          Nach einer eingehenden Beschäftigung mit möglichen Fragestellungen entwickeln die Seminarteilnehmer*innen ein Konzept für ihre Seminararbeit, die als Einzelarbeit zu erbringen ist. Im Zuge der Abgabe von zwei schriftlichen Zwischenberichten und der mündlichen Präsentation derselben erhalten die Seminarist*innen jeweils ausführliches Feedback. Die Abschlussarbeit umfasst 45 (+/- 5) Seiten. Die fertige Seminararbeit kann zwischen Ende Jänner und 30. April 2022 zur Beurteilung vorgelegt werden.

          Übrigens: keine Angst vor zeithistorischen Themen und auf den ersten Blick schwierig scheinenden Fragestellungen. Studienassistent Julian Mayr und Seminarleiter Fritz Hausjell stehen bei allen Themen beratend zur Seite, geben vielfältige Tipps zu Recherche, Kontexten, Analysestrategien usw.

          Die LV-Termine werden - je nach COVID-19-Infektionslage - im Seminarraum oder virtuell stattfinden, jedenfalls aber zu den angegebenen Terminen und Zeiten. Wir starten voraussichtlich virtuell. Sie erhalten dazu per Email rechtzeitig den Zugangslink zum Zoom-Meeting.

          Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

          • Regelmäßige Seminarteilnahme (anlog bzw. virtuell je nach COVID-19-Infektionslage)
          • Aktive Mitarbeit im Seminar, z.B. Diskussion der Präsentation der Kolleg*innen
          • 2 schriftliche Zwischenberichte, die auch mündlich präsentiert und diskutiert werden
          • Erstellung einer Seminararbeit, wobei vorab seitens der LV-Leitung die inhaltlichen und formalen Beurteilungskriterien genau transparent gemacht werden
          • Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch nach der Abgabe der Seminararbeit einladen, welches positiv zu absolvieren ist.

          Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

          • Max. zwei Fehltermine
          • Aktive Mitarbeit im Seminar (10% der Gesamtbenotung)
          • 2 Zwischenberichte schriftlich und mündlich (30% der Gesamtbenotung)
          • Seminararbeit (60% der Gesamtbenotung)

          Prüfungsstoff

          Entfällt

          Literatur

          Wird während des Semesters z.T. in digitaler Form bereitgestellt.

          Gruppe 6

          max. 20 Teilnehmer*innen
          Sprache: Deutsch

          Lehrende

          An/Abmeldung

          Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

            Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

            Montag 08.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
            Montag 22.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
            Montag 06.12. 13:15 - 16:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
            Montag 10.01. 13:15 - 16:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
            Montag 24.01. 13:15 - 16:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

            Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

            "Jugendliche lesen nicht weniger, aber ganz anders" - so Susanne Reichl zum Leseverhalten von jungen Menschen. Gemeinsam wollen wir in unserem Seminar einen interdisziplinären Zugang wählen und uns damit befassen wie sich das Leseverhalten verändert hat und was für Jugendliche "lesen" bedeutet. Geplant sind dabei unterschiedliche empirische Studien, die im Rahmen des Forschungsseminars durchgeführt werden sollen. Dabei reicht die Bandbreite von quantiativen bis zu qualitativen Untersuchungsdesigns. Durchführung der LV: Stand August 2021: Das Seminar ist als Vor-Ort-Lehre geplant, d.h. die Einheiten sollen im SE 10 (Währingerstr. 29) stattfinden. Das genaue Vorgehen wird in der ersten LV-Einheit besprochen. Sofern es notwendig ist (aufgrund derzeit nicht absehbarer Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19), wird die LV als hybride oder virtuelle LV durchgeführt. D.h., die Einheiten finden über Collaborate oder Zoom statt. Updates erhalten Sie bis zu LV-Beginn hier im VVZ, danach in der LV, über Mail bzw. auf Moodle.
            Der Zeitplan kann auch bei virtueller Lehre eingehalten werden.

            Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

            Mitarbeit, fristgerechte Abgabe von Zwischenabgaben und der Abschlussarbeit.

            Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

            Maximal 1x Fehlen (Ersatzleistungen sind nach Vereinbarung zu erbringen). Abgabe von 5 Einzelübungen. Abgabe der Seminararbeit. Bei den geforderten Leistungen ist eine unterschiedliche Anzahl an Punkten zu erreichen, insgesamt sind 100 Prozent zu erreichen, ab 50% erhält man eine positive Note. Die Gewichtung der einzelnen Aufgaben wird in der LV bekannt gegeben.

            Prüfungsstoff

            Einzelarbeiten bzw. wenn begründbar Gruppenarbeiten, Präsentationen, aktive Mitarbeit im Seminar. Schriftliche Abschlussarbeit.

            Literatur

            Wird zu Beginn der LV auf Moodle hochgeladen und zur Verfügung gestellt.

            Gruppe 7

            max. 20 Teilnehmer*innen
            Sprache: Deutsch

            Lehrende

              An/Abmeldung

              Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

                Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

                Montag 08.11. 11:15 - 14:15 Digital
                Montag 22.11. 11:15 - 14:15 Digital
                Montag 06.12. 11:15 - 14:15 Digital
                Montag 10.01. 11:15 - 14:15 Digital
                Montag 24.01. 11:15 - 14:15 Digital

                Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

                Geschichtskulturen: Die Gegenwart der Vergangenheit

                Historische Ereignisse sind immer wieder Inhalt medialer Aufbereitung, besonders wenn runde Jahreszahlen oder „Jubiläen“ anstehen. Im Zentrum der Veranstaltung soll die Frage stehen, wie historisches Geschehen in welchen Medien und in welcher Art und Weise aufgegriffen, präsentiert und diskutiert wird. Ausgehend von der Einsicht, dass es bei der Beschäftigung mit Geschichte weniger um Darstellung des Vergangenen, sondern im Sinne von Geschichtskultur und Vergangenheitspolitik primär um deren Verwendung in aktuellen Diskussionen geht, soll sich Ihre Arbeit mit der Bedeutung geschichtlicher Ereignisse in aktuellen Medien beschäftigen. Wie wird Vergangenes – formal wie inhaltlich – dargestellt und aufbereitet, welche Lehren werden daraus gezogen? Wir wollen uns dabei nicht auf TV und Tageszeitungen beschränken, sondern auch Postings und Blogs, Zeitschriften und Magazine, Filme, Youtube und vor allem das Web 2.0., aber z.B. auch Ausstellungen berücksichtigen.

                Ziel ist es, anhand einer Analyse von Medientexten aktuelle Diskurse zu vergangenen Ereignissen herauszuarbeiten, die aktuellen Bedeutungen zu verstehen, aber auch zu hinterfragen. Wie werden historische Ereignisse und Figuren in gegenwärtige Diskurse eingespeist und was sollen wir daraus lernen? Was wird gesagt, wie wird es wo gesagt und was wird nicht gesagt? Eine (Diskurs-)Analyse zu den medialen Repräsentationen historischer Geschehnisse liefert dazu entscheidende Beiträge.

                Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

                * Kontinuierliche Mitarbeit und drei Präsentationen des Arbeitsfortschrittes
                * Erstellung eines Forschungskonzepts
                * Durchführung einer qualitativen Studie (Diskursanalyse)
                * Am Ende des Semesters steht eine Forschungsarbeit (Seminararbeit). Sie soll in Gruppen von maximal drei Studierenden durchgeführt werden und pro Person etwa 40 Seiten umfassen.

                Bewertet werden die SE-Arbeit (5 Punkte) und die mündlichen Zwischenberichte (je 1 Punkt). Durch Division ergibt sich die Gesamtnote

                Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

                Konzeption, Präsentation, Durchführung und Auswertung einer qualitativen Studie.

                Literatur

                Assmann, Aleida (2006): Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik. München.
                Berek, Mathias (2009): Kollektives Gedächtnis und die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Erinnerungskulturen. Wiesbaden.
                Dimbath, Oliver (2014, Hg.): Die Sozialität des Erinnerns. Beiträge zur Arbeit an einer Theorie des sozialen Gedächtnisses. Wiesbaden.
                Diendorfer, Gertraud (2010, Red.): Erinnerungskulturen. Innsbruck.
                Erker, Linda / Kienesberger, Klaus / Vogl. Erich /Hausjell, Fritz (2013): Gedächtnis-Verlust? Geschichtsvermittlung in der Mediengesellschaft. Köln.
                Erll, Astrid (2005): Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen. Eine Einführung. Stuttgart.
                Erll, Astrid (2004, Hg.): Medien des kollektiven Gedächtnisses. Konstruktivität - Historizität – Kulturspezifität. Berlin.
                Gudehus, Christian / Eichenberg, Ariane / Welzer, Harald (2010, Hg.): Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart.
                Gundermann, Christine / Hasberg, Wolfgang / Thünemann, Holger (2019). Geschichte in der Öffentlichkeit. Konzepte - Analysen - Dialoge. Berlin u.a.
                Heinemann, Monika (2011, Hg.): Medien zwischen Fiction-Making und Realitätsanspruch. Konstruktionen historischer Erinnerungen. München.
                Hinz, Felix / Körber, Andreas (2019): Geschichtskultur - Public History - Angewandte Geschichte. Geschichte in der Gesellschaft: Medien, Praxen, Funktionen, Stuttgart.
                Leggewie, Claus / Lang, Anne (2011): Der Kampf um die europäische Etinnerung. Ein Schlachtfeld wird besichtigt. München.
                Lehmann, René (2013, Hg.): Formen und Funktionen sozialen Erinnerns. Sozial- und kulturwissenschaftliche Analysen. Wiesbaden.
                Lücke, Martin / Zündorf, Irmgard (2018): Einführung in die Public History, Göttingen.
                Meyer, Erik (2009, Hg.): Erinnerungskultur 2.0.: Kommemorative Kommunikation in digitalen Medien. Frankfurt/M./New York.
                Osten, Manfred (2004): Das geraubte Gedächtnis: Digitale Systeme und die Zerstörung der Erinnerungskultur. Eine kleine Geschichte des Vergessens. Frankfurt/M.
                Oswalt, Vadim / Pandel, Hans-Jürgen (2015, Hg.): Geschichtskultur: Die Anwesenheit von Vergangenheit in der Gegenwart, Frankfurt/M.
                Pänke, Julian (2007, Hg.): Gegenwart der Vergangenheit. Die politische Aktualität historischer Erinnerungen in Mitteleuropa. Baden-Baden.
                Schmid, Harald (2009, Hg.): Geschichtspolitik und kollektives Gedächtnis. Erinnerungskulturen in Theorie und Praxis. Göttingen.
                Welzer, Harald (2008): Das kommunikative Gedächtnis. Eine Theorie der Erinnerung, München.
                Willner, Sarah / Koch, Georg / Samida, Stefanie (2016): Doing History: Performative Praktiken in der Geschichtskultur, Münster/New York.
                Zierold, Martin (2006): Gesellschaftliche Erinnerung. Eine medienkulturwissenschaftliche Perspektive. Berlin.

                Angermüller, Johannes et al. (Hg., 2014): Diskursforschung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Band I: Theorien, Methodologien und Kontroversen. Band II: Methoden und Analysepraxis. Perspektiven auf Hochschulreformdiskurse. Bielefeld.
                Jäger, Siegfried/Zimmermann, Jens: Lexikon kritische Diskursanalyse. Eine Werkzeugkiste, Münster 2010.
                Rainer Keller: Diskursforschung. Eine Einführung für SozialwissenschaftlerInnen, Wiesbaden, 2011 (4. Aufl.).
                Landwehr, Achim: Historische Diskursanalyse, Frankfurt/M./New York 2008.
                Sarasin, Philipp: Geschichtswissenschaft und Diskursanalyse, Frankfurt/M. 2003.

                Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

                Letzte Änderung: Mo 20.09.2021 15:09