Universität Wien FIND

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220032 SE FOPRAX: SE Forschungspraxis (2021S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

Zusammenfassung

An/Abmeldung

An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.

Gruppen

Gruppe 1

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV ist als Hybride-Lehre geplant!

Freitag 26.03. 17:45 - 20:45 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 23.04. 17:45 - 20:45 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 07.05. 17:45 - 20:45 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 04.06. 17:45 - 20:45 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Freitag 18.06. 17:45 - 20:45 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar befasst sich mit dem Thema Krisenkommunikation. Die Medienberichterstattung beeinflusst nicht nur die öffentliche Wahrnehmung einer Krise durch die Hervorhebung und Rahmung bestimmter Aspekte wie Ursachen, politische Maßnahmen und deren zukünftige Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt, sondern sie prägt in einem demokratischen System auch politische Prozesse und damit das Spektrum möglicher Reaktionen politischer Entscheidungsträger einerseits und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Demokratie andererseits. Aufgrund der traditionellen Fokussierung der Krisenkommunikationsforschung auf den Unternehmensbereich gibt es jedoch trotz des gerade in Krisenzeiten extrem hohen Medienkonsums nur spärliche Erkenntnisse über die Rolle der Medien in der öffentlichen Kommunikation. Das World Economic Forum hat das Thema auf den Punkt gebracht: “COVID-19 proves that media’s value is growing – but we need to find better ways to measure it.” Mit diesen Maßstäben und Kriterien wollen wir uns im Seminar beschäftigen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit + aktive Beteiligung an der LV (Übungen) + Seminararbeit (PPT-Präsentation und schriftliche Ausfertigung)

Aus dem Curriculum für das Bachelorstudium:
"Die Studierenden besitzen die Fähigkeit, einen vollständigen
Forschungszyklus im Rahmen einer kommunikationswissenschaftlichen Fragestellung durchzuführen. Sie sind in der Lage, gesellschaftlich und wissenschaftlich relevante Probleme zu erkennen und zu benennen sowie
Fragestellungen zu entwickeln, diese theoretisch einzubetten und
systematisch zu beantworten und kritisch zu reflektieren. In je einem Proseminar und einem Seminar bearbeiten die Studierenden eigenständig Themen aus aktuellen Forschungsbereichen. Im Proseminar liegt der Schwerpunkt auf Literatur- und Theoriearbeiten, während im Forschungsseminar der vollständige Zyklus durchlaufen wird."

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit (80% = Voraussetzung für positiven Abschluss) und Beteiligung an der LV (Übungen) = 20 Punkte
Konzeption, Durchführung und schriftliche Darstellung einer empirischen Untersuchung im Rahmen des Generalthemas der LV (Gruppen- oder Einzelarbeit):
- Powerpoint-Präsentation im Juni 2020 (kann preliminary version sein!) = 20 Punkte
- Schriftliche Ausfertigung (< 8.000 Wörter incl. Tabellen und Literaturverzeichnis, als PDF) bis 31. Juli 2020 (= Voraussetzung für die Anmeldung für andere LVs im WiSe 2020/21); spätestens jedoch bis 15. September 2020 (auf Moodle hochladen) = 60 Punkte
Benotung:
- 100-87 Punkte: 1 (sehr gut)
- 86,5-75 Punkte: 2 (gut)
- 74,5-63 Punkte: 3 (befriedigend)
- 62,5-50 Punkte: 4 (genügend)
- 49,5-0 Punkte: 5 (nicht genügend)

Prüfungsstoff

Pflichtlektüre wird in der LV bekanntgegeben.

Literatur

Literaturtipps:
Zur inhaltlichen Einführung:
Koerber, D. (2020). Mass media and their symbiotic relationship with crisis. In F. Frandsen & W. Johansen (Eds.), Crisis communication (pp. 493-595). de Gruyter Mouton.
Seeger, M. W., & Sellnow, T. L. (2016). Narratives of crisis: Telling stories of ruin and renewal. Stanford University Press.
Jandura, O., & Friedrich, K. (2014). The quality of political media coverage. In C. Reinemann (Ed.), Handbook of communication science, Vol. 18: Political communication (pp. 351–374). Berlin: de Gruyter.
Zur Einführung in wissenschaftliches Arbeiten:
Brosius, H.-B., Haas, A., & Koschel, F. (2016): Methoden der empirischen Kommunikationsforschung: Eine Einführung. 7., überarb. u. aktual. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Gruppe 2

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV ist als Hybride-Lehre geplant!

Montag 08.03. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 22.03. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 19.04. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 03.05. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 07.06. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 21.06. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Mediale Konstruktion von Sportheld*innen in Vergangenheit und Gegenwart

Sport transportiert nahezu weltweit gesellschaftliche Werte und Normen, vom Primat des Gewinnens über die Bedeutung von Jugend und Leistung bis zur Konstruktion von nationaler Identität und geschlechtlicher Differenz. Sport ist zur Herstellung von gesellschaftlichen Idealen besonders gut geeignet, erstens weil der Erfolg – zumindest scheinbar – objektiv gemessen werden kann, weil Sport zweitens besonders emotional besetzt ist und drittens weil er Leistung biologisiert und an den Körper rückbindet. Beispielhaft repräsentiert werden die Werte des Sports durch die Figur des Sporthelden (oder der Sportheldin), dem besondere Authentizität zugeschrieben wird.

Zehntausende Menschen in Österreich betreiben Spitzensport, aber nur wenige von ihnen erreichen den Status eines Sporthelden (und noch seltener einer Sportheldin). Körperliche Spitzenleistungen und internationale Siege sind Voraussetzung eines Held*innen-Status, aber sie allein reichen nicht aus. Wesentlich sind auch die jeweilige Sportart, die physische wie psychische Attraktivität und Vermarktbarkeit des Sportlers/der Sportlerin und die globale wie die spezifische nationale Sportkultur. Und ganz entscheidend sind die Strukturen und Strategien der Medien, die Sportheld*innen wesentlich mit kreieren. Im Rahmen des Seminars wollen wir uns in einer historischen Perspektive die mediale Konstruktion von Sportheld*innen genauer ansehen, um daraus Parallelen und Gemeinsamkeiten zur Gegenwart abzuleiten.

Dem liegt die Einsicht zugrunde, dass Geschichte bzw. Geschichtswissenschaft nicht nur bedeutet, Fakten über die Vergangenheit herauszuarbeiten. Denn ebenso wesentlich ist es, deren Bedeutung für die Gegenwart zu analysieren. Im Rahmen des Seminars wollen wir uns Diskurse in der Vergangenheit genauer ansehen, zu deren Konstruktion, Erhaltung und Veränderung die Medien einen wichtigen Beitrag leisten. Wie wurden Sportheld*innen in der Vergangenheit konstruiert und dargestellt und mit welchen gesellschaftlichen Werten und Idealen wurden sie verbunden? Ziel ist es, aktuelle Diskurse aus der Analyse vergangener Diskursen zu verstehen, aber auch zu hinterfragen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

* Kontinuierliche Mitarbeit und Präsentation des Arbeitsfortschrittes
* Erstellung eines Forschungskonzepts
* Konzeption, Durchführung und Auswertung einer qualitativen Studie (Diskursanalyse)
* Interpretation und Herstellen eines Gegenwartsbezuges

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Am Ende des Semesters steht eine schriftliche Seminararbeit. Sie soll in Gruppen von 2 bis 4 Studierenden abgefasst werden und pro Person 20 bis 25 Seiten umfassen.

Bewertet wird in erster Linie die schriftliche SE-Arbeit (5 Punkte), aber auch die Präsentationen und die Mitarbeit (je 1 Punkt).

Literatur

Angermüller, Johannes et al. (Hg.): Diskursforschung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Band I: Theorien, Methodologien und Kontroversen. Band II: Methoden und Analysepraxis. Perspektiven auf Hochschulreformdiskurse. Bielefeld 2014.
Bublitz, Hannelore/Bührmann, Andrea D./Hanke, Christine/Seier, Andrea (Hg.): Das Wuchern der Diskurse. Perspektiven der Diskursanalyse Foucaults, Frankfurt/M./New York 1998.
Jäger, Siegfried/Zimmermann, Jens: Lexikon kritische Diskursanalyse. Eine Werkzeugkiste, Münster 2010.
Rainer Keller: Diskursforschung. Eine Einführung für SozialwissenschaftlerInnen, Wiesbaden, 2011 (4. Aufl.).
Landwehr, Achim: Historische Diskursanalyse, Frankfurt/M./New York 2008.
Sarasin, Philipp: Geschichtswissenschaft und Diskursanalyse, Frankfurt/M. 2003.

Bette, Karl-Heinrich: Sporthelden. Spitzensport in postheroischen Zeiten, Bielefeld 2019.
Krüger, Arnd/Scharenberg, Swantje (Hg.): Zeiten für Helden – Zeiten für Berühmtheiten im Sport, Münster 2014.
Mährlein, Julia: Der Sportstar in Deutschland. Die Entwicklung des Spitzensportlers vom Helden zur Marke, Göttingen 2009.
Marschik, Matthias/Spitaler, Georg (Hg.): Helden und Idole: Sportstars in Österreich, Innsbruck/Wien/Bozen 2006
Marschik, Matthias/Meisinger, Agnes/Müllner, Rudolf/Skocek, Johann/Spitaler, Georg (Hg.): Images des Sports in Österreich. Innensichten und Außenwahrnehmungen, Göttingen 2018.
Schwier, Jürgen: Mediensport. Ein einführendes Handbuch, Baltmannsweiler 2002.

Gruppe 3

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV ist als Hybride-Lehre geplant!

Dienstag 09.03. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 16.03. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 23.03. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 13.04. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 20.04. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 27.04. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 04.05. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 18.05. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 01.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 08.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 15.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 22.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 29.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Themenschwerpunkt „100 Jahre Radio – Theorien, Ansätze und Methoden der kommunikationshistorischen Forschung im internationalen Vergleich“

Im Seminar geht es darum den kommunikationshistorische Forschungsstand zum Medium Radio, das gerade oder demnächst in den verschiedenen Ländern den 100 Geburtstag feiert bzw. feiern wird.

Die Seminarist*innen leisten drei Arbeitsschritte:

1) Eine umfassende internationale Literaturrecherche zu kommunikationshistorischen Studien zum Thema Radio
2) Eine Analyse der Theorien und Forschungsansätze anhand ausgewählter Studien zur Rundfunkgeschichte nach einem gemeinsam im Seminar entwickelten Kriterienkatalog
3) Entwicklung eines Forschungskonzeptes für eine eigene Studie zur einem Abschnitt der Geschichte des Radios in Österreich (das auf Wunsch in einem nachfolgenden Bachelorseminar umgesetzt werden kann)

Übrigens: keine Angst vor historischen Themen und auf den ersten Blick schwierig scheinenden Fragestellungen. Studienassistent Julian Mayr und Seminarleiter Fritz Hausjell stehen bei allen Themen beratend zur Seite, geben vielfältige Tipps zu Recherche, Kontexten, Analysestrategien usw.

Die LV-Termine werden - je nach Situation der COVID-19-Infektionslage - im Seminarraum oder virtuell stattfinden, jedenfalls aber zu den angegebenen Terminen und Zeiten. Aufgrund der wöchentlich aktualisierten Corona-Ampelregelung werden die Seminarteilnehmer*innen ersucht, auf die kurzfristig per Email kommunizierten Änderungen zu achten. Nach derzeitigem Stand starten wir virtuell. Sie erhalten den Zugangslink für das Zoom-Meeting rechtzeitig per Email.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

• Regelmäßige Seminarteilnahme (anlog bzw. virtuell je nach COVID-19-Infektionslage)
• Aktive Mitarbeit im Seminar, z.B. Diskussion der Präsentation der Kolleg*innen
• 1 Literarturrecherche-Bericht
• 1 Analyse von Theorien und Forschungsansätzen anhand ausgewählter Literatur
• 1 Forschungskonzept

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

• Max. zwei Fehltermine
• Aktive Mitarbeit im Seminar, u.a. um Kriterienkataloge zu entwickeln (10% der Gesamtbenotung)
• 1 Literaturrecherche-Bericht (20% der Gesamtbenotung)
• 1 Analyse zu Theorien und Forschungsansätzen (40% der Gesamtbenotung)
• 1 Forschungskonzept zur Radiogeschichte (30% der Gesamtbenotung)
• Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch nach der Abgabe der Seminararbeit einladen, welches positiv zu absolvieren ist.

Prüfungsstoff

---

Literatur

Wird bei einzelnen Seminarterminen bekanntgegeben.

Gruppe 4

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV ist als Hybride-Lehre geplant!

Dienstag 09.03. 14:30 - 17:30 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 23.03. 14:30 - 17:30 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 20.04. 14:30 - 17:30 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 04.05. 14:30 - 17:30 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 08.06. 14:30 - 17:30 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 22.06. 14:30 - 17:30 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

“Politische Kommunikation im Wahlkampf“

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Aneignung der Fähigkeit, einen vollständigen Forschungszyklus zu einem aktuellen kommunikationswissenschaftlichen Thema durchzuführen. Die TeilnehmerInnen erwerben Schritt für Schritt die Kenntnisse, die es ihnen erlauben, eine selbständige Forschungsarbeit zu erfassen – angefangen von der Problemdefinition und Entwicklung der Fragestellung im Rahmen des Seminarthemas über die theoretische Fundierung, den Forschungsstand und die Wahl der Methoden bis zur empirischen Umsetzung und Auswertung der Ergebnisse. Dabei werden die TeilnehmerInnen eine Forschungsarbeit in Gruppen von 2-3 Personen erfassen und im Seminar präsentieren.

Inhaltlich beschäftigt sich die LV mit dem Thema „Politische Kommunikation im Wahlkampf“. Im Laufe der LV werden verschiedene Aspekte von modernen Wahlkampagnen diskutiert, wie z. B. Modernisierung und Amerikanisierung, Wahlkampfthemen und deren Analysemethoden, das Framing von Themen in Medien und Politik, Gender und Wahlkampfstrategien, Negative Campaigning.

Empirisch werden die TeilnehmerInnen eine Möglichkeit haben, mit den Daten zu letzten Wahlen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu arbeiten. Die Themen für die Forschungsarbeit werden in den ersten Sitzungen der LV besprochen.

Informationen zum Ablauf der Lehrveranstaltung im SS2021 erhalten alle korrekt angemeldeten Studierenden rechtzeitig per E-Mail. Im Falle von digitaler Lehre bleiben die Ziele und Inhalte der Lehrveranstaltung unverändert. Methodisch kommen verschiedene Übungsaktivitäten via Moodle zum Einsatz.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Regelmäßige Teilnahme (max. 1 Mal fehlen)
- Lektüre der Texte und Mitarbeit im Seminar (25%)
- Tests (15%)
- Verfassen einer schriftlichen Forschungsarbeit zum Seminarthema (ca. 4000 Worte ohne Anhänge und Literatur) in Gruppen inkl. Exposé (50%)
- Mündliche Präsentation der Forschungsarbeit (10%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit in der ersten Sitzung ist obligatorisch um die Teilnahme am Kurs zu gewährleisten. Die mündliche Präsentation sowie die rechtzeitige Abgabe der Forschungsarbeit sind für die positive Beurteilung verpflichtend zu erbringen. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte und Grundkenntnisse in statistischer Datenanalyse mit SPSS werden vorausgesetzt.

Im Falle von digitaler Lehre bleiben die Anforderungen und der Beurteilungsmaßstab zu unverändert.

Benotung:
1 (Sehr gut): 87 - 100%
2 (Gut): 75 - 86,99%
3 (Befriedigend): 63 - 74,99%
4 (Ausreichend): 50 - 62,99%
5 (Nicht genügend): 0 - 49,99%

Literatur

Die Literatur wird vor der ersten Sitzung auf Moodle bekannt gegeben.

Gruppe 5

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV ist als Hybride-Lehre geplant!

Donnerstag 11.03. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 18.03. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 25.03. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 15.04. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 22.04. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 29.04. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 06.05. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 27.05. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 10.06. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 17.06. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 24.06. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema: Wissenschaftskommunikation

Art der Seminararbeit: Empirische Arbeit

Studierende sollen im Rahmen dieses Seminars die Fähigkeiten erwerben, gesellschaftlich und wissenschaftlich relevante Probleme zu erkennen und zu benennen, Fragestellungen zu entwickeln, diese theoretisch einzubetten, systematisch zu beantworten und kritisch zu reflektieren. Konkret verfassen die Teilnehmer*innen eine empirische Arbeit zu einem selbst gewählten Thema im Bereich Wissenschaftskommunikation. So können beispielsweise mit Hilfe einer Inhaltsanalyse Zeitungsartikel zu wissenschaftlichen Themen, Diskurse zu Wissenschaft auf Social Media Plattformen oder Postings in Online-Nachrichtenforen zum Thema Wissenschaft untersucht werden. Auch Social Media Accounts von Universitäten oder einzelnen Forscher*innen fallen in den Bereich der Wissenschaftskommunikation. Für einen Überblick über das Forschungsfeld Wissenschaftskommunikation siehe untenstehenden Literaturtipp. Die Seminararbeit wird Schritt für Schritt im Laufe des Semesters erstellt - angefangen von der Entwicklung einer Themenidee über die Konzepterstellung bis hin zur Durchführung der eigenen empirischen Untersuchung. Auf die einzelnen Schritte erhalten die Teilnehmer*innen Feedback durch die LV-Leiterin, was eine kontinuierliche Überarbeitung und Verbesserung der Inhalte ermöglicht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abgabe aller 4 schriftlichen Übungen während des Semesters, Abgabe der Seminararbeit (Einzelarbeit) am Ende des Semesters

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- rechtzeitige und vollständige Abgabe aller 4 Übungen während des Semesters: Ü1 Themenidee, Ü2 Übung zum Zitieren, Ü3 Konzept, Ü4 Erhebungsinstrument
- fristgerechte Abgabe der Seminararbeit am Ende des Semesters (30 Seiten inkl. Literaturverzeichnis, exkl. Anhang) im APA Zitationsstil

Literatur

Karmasin, M., & Ribing, R. (2014). Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen. Wien: facultas.wuv.
Bonfadelli, H., Fähnrich, B., Lüthje, C., Milde, J., Rhomberg, M., & Schäfer, M.S. (Hrsg). (2017). Forschungsfeld Wissenschaftskommunikation. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Zusätzliche Literatur wird bei den jeweiligen Übungsaufgaben auf Moodle bekannt gegeben.

Gruppe 6

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Das teilgeblockte Forschungsseminar (6 Termine zu je 3 Stunden) bietet eine intensive theoriegeleitete Diskussion und Auseinandersetzung zum geplantem Thema 'Schönheitskonstruktionen in den Medien' an, das durch Textdiskussionen, Medienbeispiele und methodische Operationalisierung konkrete Aktivitäten der Studierenden einbindet. Da die Blöcke thematisch aufeinander abgestimmt sind, muss dieses Seminar kontinuierlich besucht werden. Aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen in der Planung zu Covid19 wird eine Mischung von virtuellem Teaching und f2f Anwesenheit eingeplant, da Gruppendiskussionen, studentischer Austausch und Erläuterungen zu Übungen in einem analogen Setting wesentlich einfacher funktionieren. Auch zu den virtuellen Meetings muss eine verlässliche Teilnahme erfolgen, da die Termine thematisch aufbauend methodischen und theoriegeleiteten Fragen nachgehen.
Die LV ist als Hybrid-Lehre geplant, je nach Ausnahmezustand können virtueller Austausch oder auch analoge Settings geplant und zeitlich flexible durchgeführt werden. Wichtig ist aber die durchgängige aktive studentische Präsenz, die termingerechten Abgaben von Übungsaufgaben, da diese aufeinander abgestimmt sind und zu einer Abschlussarbeit führen sollen. Ein einmaliges entschuldigtes Fehlen ist akzeptabel. Diese Lv ist stets schnell voll, bitte überlegen Sie daher ob Sie die zeitliche Kontinuität zur Teilnahme haben, da andere drauf warten!

Donnerstag 11.03. 08:00 - 11:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 25.03. 08:00 - 11:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 22.04. 08:00 - 11:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 06.05. 08:00 - 11:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Donnerstag 17.06. 08:00 - 11:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema: Schönheitskonstruktionen in den Medien
Folgende Fragen sollend dabei behandelt werden: Welche Definitionen von Schönheit werden in welchen Epochen durch welche Medieninszenierungen dominant? Welche Schönheitskategorien vor dem Hintergrund von Gender und weiteren Aspekten der Intersektionalität (nach Klasse, Bildung, Alter, sexueller Lebensstile etc.) sind medial vermittelt erkennbar? Welche Transformationen von Schönheitsentwürfen werden durch welche mediale Kanäle angeboten? Was unterscheidet moderne von postmodernen Schönheitsdiskursen? Welche Handlungsanleitungen werden medial kollektiviert, individualisiert und verinnerlicht? Welche Konsequenzen sind dabei gesellschaftlich wirksam?
Ziel der Lv: Alltagspraktische Phänomene theoriegeleitet zu vertiefen, analysierbar zu machen und durch methodische Bearbeitung zu systematisierenden Erkenntnissen zu gelangen.
Methodenmix durch Selbstreflexion (Erinnerungsarbeit) und Forschungstagebücher (F.Haug), sowie verschiedener Formen von qualitativer Sozialforschung (Interviewverfahren, Gruppendiskussionen) anzuwenden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

SE, 5 ECTS in 6 Böcken zu 3 Stunden
18 Stunden Anwesenheit
10 Stunden Arbeitsgruppen, arbeitsteilige Erhebungsorganisation
22 Stunden Einzelarbeit und Themenfindung/Methodenwahl/Operationalisierung
20 Stunden Textlektüre
30 Stunden Abschlusspapier/Ergebnisse und Hypothesengenerierung inklusive des Methodenteils
insg. 100 Stunden Aufwand
Leistungskontrolle erfolgt durch aktive Teilnahme und Abgabe der 3 Übungsaufgaben, die insgesamt das Abschlusspapier ergeben sollen (siehe exakte Aufgabenstellung auf Handout1/Moodle; 1 Rechercheübung, 1 Textlektüre/Exzerpt, 1 Konzepterstellung (5 Seiten), Abschlussarbeit rund 20 Seiten exklusive Anhang Methodenteil

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Insgesamt 100 Punkte:
3 kleine Übungsaufgaben (die besten zwei werden gewertet): 10 Punkte pro Test = 20 Punkte
Mitarbeit und aktive Anwesenheit: 10 Punkte
Referat/Präsentation des Abschlusspapiers: 20 Punkte
Abgabe einer Proseminararbeit, Umfang 20-30 Seiten: 50 Punkte
Benotung: 1 (sehr gut): 100-90 Punkte, 2 (gut) 89-81 Punkte, 3 (befriedigend) 80-71 Punkte, 4 (genügend): 70-60 Punkte

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff wird in der Lv erarbeitet und hängt vom eigenen Themenfeld ab, das im Rahmend es Gesamtthemas gewählt wurde (Themencluster und historische wie aktuelle Bearbeitung von Schönheitsdiskursen). Basisliteratur soll integriert werden, in jedem Fall muss ein medien- und kommunikationswissenschaftlicher Bezug einerseits und ein direkter inhaltlicher Bezug zu 'Schönheitskonstruktionen' durch theoriegeleitete u/o methodische Kontextualisierung hergestellt werden.
Bei der schriftlichen Arbeit werden folgende Aspekte beurteilt: Themenwahl und Operationalisierung, Gliederungssystematik, wissenschaftlich Relevanz, Forschungsproblem, Standortbezug, Forschungsstand, Hypothesenüberprüfung oder -Generierung, Quellentransparenz und Zitation, Bibliographie; formale und orthographische Aspekte werden ebenso beurteilt. Die Benotungslogik wird innerhalb der Lv zu Beginn und am Ende des Semesters erläutert.

Literatur

Literaturliste wird im Lauf der Lv erweitert, eine Methodenhandbücherliste wird in Handout 1 beigestellt;
Basistexte: Blake, Christopher (2014): Wie mediale Körperdarstellungen die Körperzufriedenheit beeinflussen. Eine theoretische Rekonstruktion der Wirkungsursachen. Springer VS, Wiesbaden.
Conrad, Melinda (2015): Das Phänomen Modelberuf. Schein und Sein – Vorurteil und Wahrheit des Model Business. Raben Stück Verlag, Berlin.
Durham, Gigi (2008): The Lolita Effect. The Media Sexualization of young Girls and What we can do about it. Overlook Press, Woodstock & New York.
Eco, Umberto (2006): Die Geschichte der Schönheit. DTV München.
Eco, Umberto (2007): Die Geschichte der Häßlichkeit. Hanser Verlag, München.
Förster, Kati/Weish, Ulrike (2017): Advertising critique: Themes, actors and challenges in a digital age. In Commercial communication in the digital age. Information or disinformation? Age of access? Grundfragen der Informationsgesellschaft, Hrsg. Gabriele Siegert et al., 15-35. Berlin und Boston: De Gruyter. DOI 10.1515/9783110416794-002.
Gill, Rosalind (2007): Gender and the Media, Polity Press, Cambridge.
Gill, Rosalind (2012): Postfeminist Media Culture. Elements of Sensibility, in: Kearney, Mary Celeste (ed.): The Gender and Media Reader, Routledge, S 136-148.
Hall, Stuart (Eds.) (1997): Representation. Culture Representations and Signifying Practices. Culture, Media and Identities. Sage Publications in association with The Open University, London/Thousand Oaks/New Delhi.
Haug, Frigga/Hipfl Brigitte (Hg.) (1995): Sündiger Genuß? Filmerfahrungen von Frauen. Argumentverlag, Hamburg.
Haug, Frigga (1999): Vorlesungen zur Einführung in die Erinnerungsarbeit. Argumentverlag, Hamburg.
Illouz, Eva (2014): Der Konsum der Romantik. Liebe und die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Illouz, Eva (2016): Gefühle in Zeiten des Kapitalismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main.
König, Oliver (1990): Nacktheit. Soziale Normierung und Moral, Westdeutscher Verlag, Opladen.
Lerner, Gerda (1986): Die Entstehung des Patriarchats. Deutscher Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main.
Lissmann, Konrad Paul (2009): Schönheit. UTB Profile, Fakultas WUV, Wien.
McRobbie, Angela (2010): Top Girls. Feminismus und der Aufstieg der neoliberalen Geschlechterregimes. VS Verlag, Wiesbaden.
Neumann, Erich (2003 [1955]): Die große Mutter. Bilder und Symbole des weiblichen. Patmos Verlag , Ostfildern.
Orbach, Susan (2010): Bodies. Schlachtfelder der Schönheit, Arche Verlag, Hamburg.
Penz, Otto (2010): Schönheit als Praxis. Über klassen- und geschlechtsspezifische Körperlichkeit, Campus, Frankfurt/New York.
Penny, Laurie (2011): Fleischmarkt. Weibliche Körper im Kapitalismus. Edition Nautilus, Hamburg.
Reichert, Tom/Lambiase, Jaqueline (2006): Sex in Consumer Culture. The Erotic Content of Media and Marketing. Routledge/Taylor & Francis Group, New York & London.
Schuegraf, Martina/Tillmann, Angela (Hg.): Pornographisierung von Gesellschaft. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz & München.
Taschen, Angelika (Hg.) (2005): Schönheitschirurgie. Taschen Verlag, ohne Ort.
Thiele, Martina (2015): Medien und Stereotype. Konturen eines Forschungsfeldes. Transcript Verlag, Critical Media Studies, Bielefeld.
Villa, Paula-Irene/Jäckel, Julia/Pfeiffer, Zara/Sanitter, Nadine/Steckert; Ralf (Hg.) (2012): Banale Kämpfe? Perspektiven auf Populärkultur und Geschlecht, VS Springer, Wiesbaden.
Villa, Paula-Irene (2011): Sexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper. VS Verlag, Wiesbaden.
Weish, Ulli (2019) : Feministische Werbekritik zwischen Selbstregulierung und Aktivismus. In: Dorer, Johanna/Geiger, Brigitte/Hipfl, Brigitte/Ratkovic, Viktorija (Hg.) (Buch in Druck): Handbuch Medien und Geschlecht. Perspektiven und Befunde der feministischen Kommunikations- und Medienforschung. Springer Verlag, S. 1 - 13.
doi:10.1007/978-3-658-20712-0_48-1

Gruppe 7

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV ist als Hybride-Lehre geplant!

Montag 08.03. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 15.03. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 22.03. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 12.04. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 19.04. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 26.04. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 03.05. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 10.05. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 31.05. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 07.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 14.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 21.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 28.06. 15:00 - 16:30 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema: Privacy is dead! Analyse von Privatheit im Online Kontext

Privacy is dead! Schon häufig in der Geschichte der Menschheit wurde die Privatheit als tot erklärt. Allerdings wahrscheinlich noch nie so stark wie aktuell. Google kennt unsere intimsten Suchanfragen, Facebook unsere soziale Netzwerkstruktur und Amazon unsere genauen Kaufpräferenzen. Die Privatheit wird aktuell mehr denn je herausgefordert.

Auch die kommunikationswissenschaftliche Forschung beschäftigt sich mit dem Thema Privatheit. Wie groß sind die Sorgen wirklich? Beeinflussen die Sorgen unser Verhalten überhaupt? Welche Arten von Privatheitstypen gibt es? Wie beeinflusst unsere Persönlichkeit das Online-Verhalten?

Im Seminar werden wir uns dem Thema Privatheit zuerst aus theoretischer Perspektive widmen. Was ist Privatheit eigentlich genau? Anschließend werden wir in verschiedenen Gruppen, à 2-3 Personen, eine selbstgewählte Fragestellung hierzu beantworten.

Die Fragestellung wird anhand eines eigenständig recherchierten, bereits bestehenden Datensatzes empirisch geprüft. Der Zwischenstand der Arbeit, der gewählte Datensatz und das Design der Fragestellung wird im Plenum präsentiert und gemeinsam diskutiert. Anschließend folgt eine betreute Arbeitsphase.

Als Software nutzen wir R; als Hilfestellung wird u.a. eine Vorlage für die Abschlussarbeit bereitgestellt und besprochen. Die Ergebnisse werden in einer Abschlussarbeit verschriftlicht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit und aktive Mitarbeit (unbenotet), Präsentation des Zwischenstandes (unbenotet), Abgabe der Abschlussarbeit (benotet).

Formale Details zur Abschlussarbeit werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben (voraussichtlich max. 4.000 Wörter, exkl. Literatur/Anhang/Syntax).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Regelmäßige Anwesenheit (max. 2 Fehltage)
- Inhaltliche Mitarbeit und Lektürestudium (unbenotet)
- Bereitschaft und Motivation, sich in R einzuarbeiten
- Präsentation des Zwischenstandes (unbenotet)
- Fristgerechte Abgabe der Proseminararbeit am Ende des Semesters (benotet)

Die Note der Arbeit basiert auf einem Prozentsystem:
≥ 90% = A (1), ≥ 80% = B (2), ≥ 70% = C (3), ≥ 60% = D (4), < 60% = E (5).

Literatur

• Acquisti, A., Brandimarte, L., & Loewenstein, G. (2020). Secrets and Likes: The Drive for Privacy and the Difficulty of Achieving It in the Digital Age. Journal of Consumer Psychology, 30(4), 736–758. https://doi.org/10.1002/jcpy.1191
• Brick, C. (2019). Directory of free, open psychological datasets. 10.17605/OSF.IO/TH8EW
• Dienlin, T. (2014). The privacy process model. In S. Garnett, S. Halft, M. Herz, & J. M. Mönig (Hrsg.), Medien und Privatheit (S. 105–122). Karl Stutz.
• Dienlin, T., Johannes, N., Bowman, N. D., Masur, P. K., Engesser, S., Kümpel, A. S., Lukito, J., Bier, L. M., Zhang, R., Johnson, B. K., Huskey, R., Schneider, F. M., Breuer, J., Parry, D. A., Vermeulen, I., Fisher, J. T., Banks, J., Weber, R., Ellis, D. A., … de Vreese, C. (2020). An Agenda for Open Science in Communication. Journal of Communication. https://doi.org/10.1093/joc/jqz052
• Dienlin, T., & Trepte, S. (2015). Is the privacy paradox a relic of the past? An in-depth analysis of privacy attitudes and privacy behaviors. European Journal of Social Psychology, 45(3), 285–297. https://doi.org/10.1002/ejsp.2049
• Grolemund, G., & Wickham, H. (o. J.). R for Data Science. Abgerufen 22. Juli 2020, von https://r4ds.had.co.nz/
• Masur, P. K., Teutsch, D., & Dienlin, T. (2018). Privatheit in der Online-Kommunikation. In W. Schweiger & K. Beck (Hrsg.), Handbuch Online-Kommunikation (2. Aufl.). Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-18017-1_16-1

Gruppe 8

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV ist als Hybride-Lehre geplant!

Diese Lehrveranstaltung wird hybrid abgehalten (= teilweise online via BigBlueButton; teilweise Termine in Präsenz vor Ort). Der genaue Ablauf wird in der ersten Einheit (digitale Einheit) bekannt gegeben.

Donnerstag 11.03. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 18.03. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 25.03. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 15.04. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 22.04. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 29.04. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 06.05. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 27.05. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 10.06. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 17.06. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 24.06. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema: Native Advertising
Unternehmen und Organisationen nutzen in ihrer Kommunikation verstärkt Native Advertising. Im Unterschied zu klassischer Werbung ist diese neue Werbeform nicht unmittelbar als solche erkenntlich, da sie sich in Form, Stil und Gestaltung den übrigen medialen Inhalten, in welche sie eingebettet ist, angleicht. Hieraus ergeben sich eine Vielzahl spannender und ethisch relevanter Fragen wie beispielsweise: Welche Faktoren beeinflussen die (Nicht)Erkennbarkeit von Native Advertising? Wie wirkt Native Advertising auf Ansichten, Einstellungen und Verhalten von Rezipient_innen?
Im Rahmen des Seminars werden die Studierenden in kleineren Forschungsteams auf der Basis theoretischer Überlegungen und bisheriger empirischer Forschungsergebnisse eigenständig Fragestellungen entwickeln. Die erarbeiteten Fragestellungen werden im Laufe des Semesters empirisch umgesetzt und passende (vorwiegend experimentelle) Untersuchungsdesigns (zum Test von kausalen Effekten) entwickelt. Notwendiges Wissen wird im Laufe des Semesters besprochen (z.B. Experimentallogik, Fragebogengestaltung, statistische Auswertung, Schreiben eines Papers).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Anwesenheit bei den Präsenzterminen (vor Ort & online) und Mitarbeit
Einzel-/Gruppenarbeit im Laufe des Forschungsprozesses (Literaturrecherche/-Lektüre, Formulierung einer Forschungsidee, Erarbeitung eines Forschungskonzeptes, Erstellung des Erhebungsinstrumentes, Datenauswertung)
Verfassen eines Forschungsberichts (ca. 5000 Wörter ohne Anhänge und Literaturverzeichnis)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit in der ersten Einheit ist obligatorisch
max. 2 Fehleinheiten
gute Englischkenntnisse und die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Journal-Artikel
Grundkenntnisse in statistischer Datenanalyse mit SPSS werden vorausgesetzt
fristgerechte Erfüllung der Arbeitsaufträge während des Semesters (50%)
fristgerechte Abgabe des Forschungsberichts (50%)

Literatur

Theorie:
Wojdynski, B. W., & Evans, N. J. (2020). The Covert Advertising Recognition and Effects (CARE) model: Processes of persuasion in native advertising and other masked formats. International Journal of Advertising, 39(1), 4-31.
Methode:
Brosius, H.-B. (2016). Methoden der empirischen Kommunikationsforschung : Eine Einführung (7., überarb. u. aktual. Aufl. 2016. ed.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften Imprint: VS Verlag für Sozialwissenschaften. (insb. Kap. 1-3; 5-7; 13-15)
Datenauswertung:
Field, A. (2013). Discovering statistics using IBM SPSS statistics: and sex and drugs and rock'n'roll (4. ed.. ed.). Los Angeles, Calif. [u.a.]: SAGE.

Gruppe 9

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV ist als Hybrid-Lehre geplant. Zusätzlich zu den vorwiegend digital abgehaltenen LV-Terminen werden je nach Situation nicht verpflichtende vor-Ort-Termine angeboten.

Mittwoch 10.03. 11:15 - 14:15 Digital
Mittwoch 24.03. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 21.04. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 05.05. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 02.06. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 16.06. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 30.06. 11:15 - 14:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel: Verfassen eines Forschungsberichts zu einem selbst gewählten Thema im Bereich Gender Media Studies.
Empirische Methoden der Kommunikationswissenschaft werden praktisch angewandt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Zeitgerechtes Erfüllen ALLER Arbeitsaufträge: Forschungskonzept inkl. Methodenwahl (max. 15 Punkte), Erhebungsinstrument inkl. Pretest (max. 20 Punkte), Präsentation (max. 15 Punkte), Forschungsbericht (max. 50 Punkte)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Notenskala:
Sehr gut: 90-100, Gut: 80-89, Befriedigend: 70-79, Genügend: 60-69, Nicht Genügend: <60
Das vollständige sowie zeitgerechte Erfüllen ALLER Arbeitsaufträge ist Grundvoraussetzungen für eine positive Gesamtnote.

Prüfungsstoff

prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 11:26