Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle.

Weitere Informationen zum Lehrbetrieb vor Ort finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

220037 UE UE-FEM - Übung zum Praxisfeld Feministische Kommunikationsforschung (2014S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zusammenfassung

1 Bernold , Moodle
2 Geiger
3 Riegler
4 Trnka-Kwiecinski , Moodle
5 Voglmayr

An/Abmeldung

An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.

Gruppen

Gruppe 1

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 06.03. 11:00 - 14:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 28.03. 12:00 - 16:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 11.04. 12:00 - 15:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 16.05. 12:00 - 15:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 12.06. 12:00 - 16:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Samstag 14.06. 10:00 - 14:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Star-Körper

Stars sind immer auch vergeschlechtlichte Körper. Sie konstruieren und repräsentieren
gesellschaftliche Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit.
In der UE Fem werden mediale Körperkonstruktionen und Rezeptionsweisen von Stars in unterschiedlichen Medien (Kino, Fernsehen und Internet) thematisiert und mit grundlegenden Texten feministisch/queerer Medien- und Kommunikationswissenschaften bearbeitet.

Gruppe 2

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 11.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 18.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 25.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 01.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 08.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 29.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 06.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 13.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 20.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 27.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 03.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 17.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 24.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Debatten und Aktivismus zu Sexismus und Gewalt
Ausgelöst durch einen Artikel im Stern (der „Fall Brüderle“) und Mobilisierung über Social Media – unter dem Hashtag #aufschrei gingen innerhalb kurzer Zeit Hunderte Beiträge ein – wurde Anfang 2013 für einige Wochen breit über alle Medien in Talkshows, Coverstories und Kommentaren über Geschlechterbeziehungen und Alltagssexismus diskutiert. Dies schließt an ähnliche mediale Debatten der letzten Jahre zu prominenten Anlassfällen von Strauss-Kahn über Kachelmann bis zu Assange an und wird begleitet von neuem feministischen Straßenaktionismus gegen (sexualisierte) Gewalt in „Slutwalks“ und „One Billion Raising“. Überall werden Feminismus und Geschlechterverhältnisse vor allem am Kontext von Beziehungen, Sexualität, Macht und Gewalt verhandelt.
In der Lehrveranstaltung werden wir uns mit Strukturen und Kontexten aktueller öffentlich-medialer Debatten und Aktivismen zu Geschlechterverhältnissen und Sexismus, Macht und Gewalt auseinandersetzen und an ausgewählten Beispielen und Anlassfällen analysieren, welche AkteurInnen in welchen Foren, Medien und thematischen Kontexten beteiligt sind und welche Positionen und Argumentationen dabei verhandelt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit, Übungsaufgaben/Präsentation, schriftliche Abschlussarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Auseinandersetzung mit Problemstellungen feministischer Medienforschung am Beispiel des Themenfelds Gewalt und Geschlecht und Erprobung der Umsetzung in konkreten Forschungsvorhaben.

Gruppe 3

17.3.; 31.3.; 28.4.; 12.5.; 26.5.; 16.6.; 30.6.;

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 17.03. 13:15 - 16:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 31.03. 13:15 - 16:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 28.04. 13:15 - 16:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 12.05. 13:15 - 16:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 26.05. 13:15 - 16:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 16.06. 13:15 - 16:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 30.06. 13:15 - 16:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Geschichte der Frauenbewegungen; Feministische Theorien und Forschung;
Gleichstellungspolitiken;
Grundanforderungen an einen geschlechter-demokratischen Journalismus;
Feministische Medien als Gegenöffentlichkeiten, Entwicklung feministischer Alternativen;

Gruppe 4

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 01.05. 10:00 - 18:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Samstag 03.05. 10:00 - 18:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Sonntag 04.05. 10:00 - 18:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ausgehend von den Inhalten der AT-FEM sollen in der UE eigene Forschungsvorhaben realisiert werden, die inhaltlich auf bereits bekannte Inhalte aufbauen können. Wer eine andere AT besucht hat kann dennoch einsteigen, denn es gibt eine umfassende Literatursammlung von der ausgehend ebenso geeignete Themen formuliert werden können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Organisation in den Gruppen, Präsentation eines geeigneten Forschungsvorhabens und Ausarbeitung desselbigen nach reger Diskussion in der LV

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel ist die Planung und Umsetzung einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit in Gruppen von 2-3 Personen. Einzelarbeiten sind in Ausnahmefällen möglich. Dabei sollen nicht übliche und konventionelle Ansätze gewählt werden, sondern möglichst originelle und auch kritische Zugänge zum Thema gefunden werden.

Prüfungsstoff

Ausgehend von der Basisliteratur reichen Sie Themenvorschläge für Forschungsvorhaben ein, organisieren sich in Gruppen und erarbeiten die Theoriegrundlage sowie eine mögliche (qualitative) methodische Umsetzungmöglichkeit. Dies wird in den Präsenzblöcken der Gruppe präsentiert und diskutiert. Danach sollen die Forschungsvorhaben auch tatsächlich umgesetzt und verschriftlicht werden.

Literatur

wird auf Moodle rechtzeitig zur Verfügung gestellt

Gruppe 5

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 19.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 26.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 02.04. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 09.04. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 30.04. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 07.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 14.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 21.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 28.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 04.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 11.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 18.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 25.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Durch die wachsende Anzahl von TV-Formaten wie Erziehungs-, Koch- und Schönheitssendungen werden Kenntnisse über das alltägliche Leben, die nicht in den Schulen gelehrt werden, vor allem den unteren Schichten zur Verfügung gestellt, verbunden mit dem Versprechen einer „Form sozialer Mobilität“ (McRobbie 2010).
Um prekäre Menschen erfolgreich aus der Unsichtbarkeit in die Aufmerksamkeitszone zu bringen, bedarf es der Zurschaustellung des Habitus der unteren Schichten. D. h. Körperrepräsentation, Lebensstil und Weltauffassung von jungen Alleinerzieherinnen (Teenager-Mütter), Sozialhilfe-EmpfängerInnen, Menschen, die sich verschuldet haben oder Frauen, die den gängigen Schönheitsnormen nicht entsprechen, werden in diesen Sendeformaten, die dem „casting“-Prinzip folgen, offensiv dargestellt.
Der Fokus der Lehrveranstaltung richtet sich auf mediale Repräsentationen prekarisierter Lebensführung und Lebenswelten in TV-Mitmach-Formaten. Anhand einer ausgewählten Doku-Soap werden wir folgenden Fragestellungen nachgehen: Wie werden Frauen und Männer aus den unteren, bildungsfernen Schichten medial konstruiert, in welcher Form und mit welchen Werturteilen tauchen TV-Formate in die Lebenswelten der Geschlechter ein und wie überschneiden sich diese medialen Darstellungen mit dem realen prekären Leben von Frauen und Männern.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige und aktive Teilnahme. Anwendung einer Methode (TV-Analyse und/oder Durchführung von zwei Interviews). Einzel- oder Gruppenarbeiten im Umfang von 10-15 Seiten pro TN mit Präsentationen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Teilnehmer_innen sollen einen kritischen und differenzierten Blick auf das Genre „Reality-TV“, insbesondere auf das „Frauengenre“ Lifestyle-TV, entwickeln. Theoretische Auseinandersetzung mit dem feministischen Konzept Intersektionalität, vor allem mit den Strukturkategorien Geschlecht und Klasse. Auf der methodologischen Ebene sollen Kompetenzen in Film- und Fernsehanalyse nach Mikos u.a. erworben werden.

Prüfungsstoff

Film- und Fernsehanalyse nach Mikos, ExpertInneninterviews (Sendeverantwortliche etc.). Diskussionsphasen.

Literatur

Bourdieu, Pierre (1987): Die feinen Unterschiede. Frankfurt am Main. Suhrkamp Verlag.
Faulstich, Werner (2002): Grundkurs Filmanalyse. München. Wilhelm Fink.
Lindner, Rolf/Musner, Lutz (Hg.): Unterschicht. Kulturwissenschaftliche Erkundungen der „Armen“ in Geschichte und Gegenwart. Freiburg/Berlin/Wien. Rombach Verlag.
McRobbie, Angela (2010): Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes. Wiesbaden. VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Mikos, Lothar (2003): Film- und Fernsehanalyse. Konstanz. UVK Verlagsgesellschaft.
Villa, Paula-Irene (Hg.) (2008): Schön normal. Manipulationen am Körper als Technologien des Selbst. Bielefeld. transcript Verlag.
Walkerdine, Valerie (2011): Subjektivität, Feminismus, Psychoanalyse. Ein Reader. Wien-Berlin: Turia + Kant.
Winker, Gabriele/Degele, Nina (2009): Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld. transcript Verlag.
Wischermann, Ulla/Thomas, Tanja (Hrsg.) (2008): Medien-Diversität-Ungleichheit. Zur medialen Konstruktion sozialer Differenz. Wiesbaden. VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:38