Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

220063 SE INSOWI B: SE FOPRA Forschungspraktikum (2020W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zusammenfassung

1 Ganahl , Moodle
2 Herczeg , Moodle

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").
An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.

Gruppen

Gruppe 1

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die Lehrveranstaltung findet aufgrund der unsicheren Coronavirus-Umstände als digitale Lehre statt, d.h. sie wird ohne Anwesenheit der Studierenden im Seminarraum durchgeführt. Die Sitzungen werden zu den angeführten Terminen als Videokonferenzen abgehalten, die vom Moodle-Kurs aus zugänglich sind.

Montag 12.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 09.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 23.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 07.12. 09:45 - 13:00 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 11.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 25.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In diesem Forschungspraktikum werden sich die Studierenden in kleinen Teams mit städtischen Infrastrukturen der Medien auseinandersetzen. Das Ziel ist, Projekte durchzuführen, die am Beispiel von Wien aus interdisziplinären Perspektiven und anhand komplementärer Methoden erforschen, wie sich mediale Infrastrukturen historisch ausgebildet haben und aktuell umbilden. Wie waren und sind Medienunternehmen räumlich organisiert? Wie wirkt die Architektur auf die Art, wie sie arbeiten und kooperieren? Wie gestalten sie Arbeitsprozesse, und wie haben sich Arbeitsfelder, Abläufe und Zuständigkeiten verändert? Wie wurden und werden Medien dabei von gesellschaftlichen und politischen Strömungen beeinflusst? Wie managen sie ihre Tätigkeit und wie finanzieren sie sich? Diese allgemeinen Fragen sollen in Projekten spezifisch auf Wien angewandt werden.

Mögliche vergleichende Fragestellungen sind: Wie waren die Verlags- und Redaktionshäuser der großen Zeitungen um 1900 aufgebaut (z.B. Neue Freie Presse, Reichspost, Arbeiter-Zeitung), und wie gestaltet sich der gegenwärtige Umbruch zum multimedialen Arbeiten in den Newsrooms? Wie funktionierte das Netz aus Studios und Sendeanlagen von Radio Wien in der Zwischenkriegszeit, und was passiert aktuell beim Umzug aus dem Funkhaus in der Argentinierstraße ins ORF-Zentrum am Küniglberg? Wie haben sich die Kinotheater entwickelt (z.B. mit Fokus auf eine einzelne Straße wie die Tabor- oder Praterstraße)? Welche Infrastrukturen für neue Medienunternehmen werden geschaffen, und wie verändert die Arbeitsweise medialer Start-ups jene der alteingesessenen Medienunternehmen?

Im Wintersemester werden Forschungsteams gebildet, Fragestellungen entwickelt, Quellen recherchiert, adäquate Untersuchungsmethoden ausgewählt, Erhebungsinstrumente entwickelt und Daten erhoben. Alle Forschungsschritte werden regelmäßig diskutiert und in schriftlichen Abgaben dokumentiert. Am Ende des Wintersemesters sollen die Studierenden einen Zwischenbericht verfassen. Eine finale Präsentation ermöglicht einen resümierenden Austausch und einen Ausblick auf den zweiten Teil des Forschungspraktikums im Sommersemester 2021. Es wird empfohlen, beide Teile des Forschungspraktikums zu absolvieren, da diese inhaltlich und organisatorisch aufeinander aufbauen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

LV-immanente Leistungskontrolle über Mitarbeit in den Einheiten, individuelle und Gruppenabgaben, Kurzpräsentationen sowie eine Abschlusspräsentation, Verfassen eines Zwischenberichts durch die Forschungsteams am Ende des Semesters.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

– Mitarbeit in der Einheit (geht zu 10% in die Beurteilung ein)
– Abgabe der Aufgaben auf Moodle (geht zu 40% in die Beurteilung ein)
– Feedback zu Arbeiten der Kolleg*innen (geht zu 10% in die Beurteilung ein)
– Ausarbeitung und Präsentation des Zwischenberichts (geht zu 40% in die Beurteilung ein)
– Anwesenheit (Achtung, es dürfen max. zwei LV-Einheiten à 90 min versäumt werden)

Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die Erfüllung aller Aufgaben gemäß den Vorgaben, die Ausarbeitung von Feedback für die Kolleg*innen, das Verfassen eines Zwischenberichts am Ende des Semesters und eine Abschlusspräsentation.

Prüfungsstoff

Eigenständige Literaturrecherchen, Arbeit in Teams, Entwicklung eines Forschungsdesigns, Präsentationen sowie schriftliche Ausarbeitungen.

Gruppe 2

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV wird digital abgehalten. Alle näheren Informationen folgen.

Dienstag 20.10. 13:15 - 16:15 Digital
Dienstag 03.11. 13:15 - 16:15 Digital
Dienstag 17.11. 13:15 - 16:15 Digital
Dienstag 01.12. 13:15 - 16:15 Digital
Dienstag 12.01. 13:15 - 16:15 Digital
Dienstag 26.01. 13:15 - 16:15 Digital

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

ACHTUNG: Die Teilnahmevoraussetzung für das Seminar im Wintersemester ist die positive Absolvierung des Seminars im Sommersemester 2020.
Im Sommersemester 2020 wurden in diesem Forschungspraktikum gemeinsam in kleinen Teams mit Studierenden Forschungsprojekte zum Thema: "Über das Hören in der Kommunikationsgesellschaft. Am Beispiel der Nutzung von Podcasts" entwickelt. Die Nutzung unterschiedllicher Podcast-Angebote nimmt - wie Studien, wie z.B. Reuters Institute for the Study of Journalism zeigen - zu. Unterschiedliche Personengruppen hören verstärkt Podcasts. Die Themenbreite ist dabei sehr breit gestreut. Und auch die Medienunternehmen und Journalistinnen und Journalisten selbst nutzen verstärkt diese Möglichkeit, ihrem Publikum journalistische Inhalte vorzulesen oder Geschehnisse zu kommentieren. In der LV wurde intensiv erforscht wie sich das Hören in der Kommunikationsgesellschaft verändert hat. Wie hören wir heute? Was wird wie wahrgenommen? Und wie gehen die Rezipientinnen und Rezipienten mit den Inhalten um, die sie via Podcast gehört haben? Welche Gratification sind damit verbunden? Wie können die unterschiedlichen Hörerlebnisse eingeordnet werden? Mit solchen und ähnlichen Fragen haben wir uns im Rahmen dieses zweisemestrigen Forschungspraktikums (es ist vorgesehen, beide Teile dieses Forschungspraktikums zu absolvieren, da diese inhaltlich und organisatorisch aufeinander aufbauen) beschäftigt. Es wurde eine erste Pilotstudie durchgeführt, um ausgehend von den ersten Ergebnissen ein gemeinsames Forschungsprojekt umzusetzen. Der Schwerpunkt liegt auf einer Kombination von quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden.
Im zweiten Teil des Forschungspraktikums im Wintersemester 2020/21 werden nun die Forschungsaktivitäten gebündelt und gemeinsam mit Kolleg*innen von der Informatik umgesetzt. Die LV wird dabei als hybride LV umgesetzt, d.h., dass sowohl mit Collaborate gearbeitet wird, als dass es auch Treffen mit den Kolleg*innen im Seminarraum geben wird.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Lehrveranstaltungsimmanente Leistungskontrolle über Mitarbeit in den Einheiten, individuelle Abgaben sowie Gruppenabgaben, Kurzpräsentationen der Forschungsteams und Verfassen eines Zwischenberichts zum Forschungsprojekt durch die Forschungsteams am Ende des Semesters.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die Erfüllung aller Aufgaben gemäß den Vorgaben, die Ausarbeitung von Feedback für die Kolleg*innen, das Verfassen eines Endberichts am Ende des Semesters und eine Abschlusspräsentation.

Prüfungsstoff

Eigenständige Literaturrecherchen, Arbeit in Teams, Entwicklung eines Forschungsdesigns, Präsentationen, sowie schriftliche Ausarbeitungen.

Information

Literatur

Wird zu Beginn der LV bekanntgegeben und auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 19.10.2020 14:09