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220064 SE FOSE - Kommunikationswissenschaftliches Forschungs-Seminar (2016W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zusammenfassung

1 Bernold, Moodle
2 Duchkowitsch
3 Götzenbrucker
4 Grimm, Moodle
5 Herczeg, Moodle
6 Lecheler, Moodle
7 Pöttker
8 Bauer
9 Einwiller, Moodle
10 Hanusch, Moodle
11 Hausjell, Moodle
13 Gil de Zuniga, Moodle
14 Sarikakis, Moodle

An/Abmeldung

Gruppen

Gruppe 1

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 07.10. 09:45 - 12:45 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 21.10. 09:45 - 12:45 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Samstag 03.12. 09:45 - 12:45 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
Freitag 13.01. 09:45 - 13:45 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 27.01. 09:45 - 13:45 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Samstag 28.01. 09:45 - 13:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

CHANGING THE WORLD FOR GOOD....Öffentlichkeitsarbeit-Social PR-NAchhaltigkeitskommunikation

Im Zentrum des Forschungsseminars steht die Auseinandersetzung mit Kommunikationsstrategien zur Verbesserung gegenwärtiger gesellschaftlicher Verhältnisse, seien sie politisch, sozial oder kulturell motiviert. NGOs, NPOs, Grassroots, aber auch staatlichen Akteur_innen betreiben unterschiedliche Formen der Öffentlichkeitsarbeit zur Verbreitung verschiedener sozialer und gesellschaftlicher Anliegen. Ziel des Seminars ist es folgende Fragen gemeinsam zu bearbeiten: Wie haben sich Kommunikationsstrategien und Öffentlichkeitsarbeit für gesellschaftliche Anliegen entwickelt und verändert? Welche Medien und welche Kanäle wurden und werden wie genutzt? Wie können zum Beispiel Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in aber auch jenseits staatlicher Institutionen und jenseits von Profitlogiken erfolgreich kommuniziert werden?

Seit der Etablierung des Begriffs NGO (Non Gouvermental Organisation) durch die UNO 1945 hat sich das Feld der NGOs sehr ausdifferenziert. Es wird vom 3. Sektor gesprochen, von Non Profit Organisationen und Non Gouvernmental Organisationen, je nach Funktion oder auch Perspektive auf die Arbeit und die Aktivitäten der jeweiligen Gruppen. Als GRASSROOTS Bewegungen oder im Kontext der politischen Theorie als ZIVILGESELLSCHAFT bezeichnet, lassen sich politisch, sozial oder kulturell motivierte AkteurInnen unterscheiden. Gemeinsame Grundlage ist zumeist die Gemeinnützigkeit , die formale Struktur und eine autonome, nicht-staatliche Organisationsform. Auch staatliche Akteure nützen öffentliche Plattformen zur Kommunikation sozialer und gesellschaftlicher Anliegen (z. Bsp. Social PR Aktionen im ORF)

Im Seminar werden am Beispiel selbst gewählter Themen (u.a. Umweltschutz, Antidiskriminierung, Tierschutz, Armutsbekäpfung) und Akteur_innen (u.a. Greenpeace, Caritas, Global 2000, Amnesty, Occupy Wallstreet Bewegung) Strategien der Öffentlichkeitsarbeit, der Social PR und des Social Marketing in Hinblick auf die entwickelte Forschungsfrage untersucht, analysiert und diskutiert.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesendheit und Diskussionsbereitschaft im Seminar, selbstständige Lektuere und Forschungstaetigkeit, mündliche Präsentation der Forschungsarbeit und Verfassen einer schriftlichen Seminararbeit

Literatur

Einführende Literatur

Baringhorst Sigrid /Veronika Kneip, Annegret März/Johanna Niesyto Wiesbaden (Hg.) (2010) Unternehmenskritische Kampagnen. Politischer Protest im Zeichen digitaler Kommunikation. Wiesbaden

Barth, Matthias (2007): Internetbasierte Nachhaltigkeitskommunikation. In: Michelsen, Gerd et al. (Hg.) Handbuch Nachhaltigkeitskommunikation: Grundlagen und Praxis. München. 265-275.

Bentele, Günter /Fröhlich, Romy / Szyszka, Peter (Hrsg.): Handbuch der Public Relations: wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln. 2. Auflage. Wiesbaden

Bernal, Victoria u.a. 2014 (Hg.) Theorizing NGOs: states, feminisms, and neoliberalism. Durham

Schwender, Clemens (Hg.) (2008): Medialisierung der Nachhaltigkeit. Das Forschungsprojekt balance(f): Emotionen und Ecotainment in den Massenmedien. Marburg

Sangeeta Kamat: The Privatization of Public Interest: Theorizing NGO Discourse in a Neoliberal Era Review of International Political Economy Vol. 11, No. 1 (Feb., 2004), pp. 155-176

Schuler Douglas/Peter Day(ed.) Shaping the network society. Cambridge, Mass. 2004

Schneider, U./Badelt, C./Hagleitner, J. (2007): Der Nonprofit Sektor in Österreich. In: Badelt, C. u.a (Hg.) (2007): Handbuch der Nonprofit Organisationen. Strukturen und Management. 4., Aufl. Stuttgart

Voss, Kathrin: Öffentlichkeitsarbeit von Nichtregierungsorganisationen.
Mittel, Ziele, interne Strukturen Wiesbaden 2007

Gruppe 2

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 10.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 17.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 24.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 31.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 07.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 14.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 21.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 28.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 05.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 12.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 09.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 16.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 23.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 30.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Transkulturelle Kommunikation gestern, heute, morgen.
Ziel: Verständigung über Begriffe, die transkulturelle Kommunikation kosntituieren, wie etwa Identität, Kultur, Grenze und Raum.
Erarbeiten von frei wählbaren Fallbeispielen.
Methode: Arbeit im Duo oder im Trio; lebhafte Diskussion wird gefördert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Seminararbeit im Duo oder Trio.
Die Arbeit kann aus einer rein theoretischen Auseinandersetzung mit konstitutiven Begriffen bestehen.
Ansonsten: Zusammenspiel von Theorie und Empirie.

Gruppe 3

emeinsam mit Mag. Margarita Köhl, MA https://politikwissenschaft.univie.ac.at/institut/personen/lektorinnen/details/koehl/

Zeitaufwand
Das Seminar erfordert einen Zeitaufwand von 10 ECTS (10 mal 25 Stunden = 250 Stunden/Semester) Der Zeitaufwand für die Präsenzphasen in der LV beträgt 18 Stunden. Die übrige Zeit wird für Vor- und Nachbereitung, Gruppentreffen, Lektüre und natürlich die Durchführung der Studie verwendet. Der Workload verteilt sich jedoch nicht gleichmäßig über das Semester.

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

31.1. ist ein optionaler Termin

Dienstag 11.10. 13:00 - 16:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 25.10. 13:00 - 16:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 15.11. 13:00 - 16:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 29.11. 13:00 - 16:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 13.12. 13:00 - 16:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 17.01. 13:00 - 16:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 31.01. 13:00 - 16:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Konvergierende Medientechnologien (wie Smartphones, Soziale Medien und deren Hybridisierung) sind zu einem integralen
Bestandteil der Lebenswelten Jugendlicher weltweit avanciert. Im Seminar wird Smartphone Fotografie analysiert, wobei folgende Fragen im Zentrum stehen
- Welche Themen werden von Social Media NutzerInnen als intim empfunden?
- Inwiefern repräsentieren unterschiedliche Social Media Kanäle oder Chat Apps divergierende interaktionale Rahmen, welche jeweils spezifische sozio-technische Normen aufweisen?
- In welchem Zusammenhang stehen diese situationalen Normen mit Strategien der Selbstpräsentation und der damit in Verbindung stehenden Bildauswahl?
- Inwiefern beeinflusst die hohe Nachvollziehbarkeit und Rückverfolgbarkeit digitaler (visueller) Artefakte das Sharing resp. Verhalten der NutzerInnen?
- Wie wird in diesen intimen Öffentlichkeiten Präsenz hergestellt?
- Welche Praktiken der Selbstdistanzierung wenden die NutzerInnen in diesen
- intimen Öffentlichkeiten an, um sich Privatheit herzustellen?

Eine transkulturelle Analyse der Medienkulturen Jugendlicher in Vietnam, Malaysia und Österreich, dreier Länder, die sich in Bezug auf ihren philosophischen, religiösen, sozio-ökonomischen und politischen Hintergrund unterscheiden, soll einen Einblick in Konstruktionsmechanismen jugendlicher Subjektivität ermöglichen. Daher beschäftigt sich vorliegendes Forschungsseminar sich mit den lokal geformten kreativen Praktiken der visuellen Eindruckssteuerung von Jugendlichen aus urbanen Regionen in Österreich. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwieweit die skizzierten bildbezogenen Praktiken unterschiedliche Relationen von Individuum und Gruppe/ Gesellschaft zum Ausdruck bringen. Das Seminar findet in Kooperation mit ForschungspartnerInnen in Malaysia und Vietnam statt, wodurch aussagekräftige Vergleichsdaten erhoben werden können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Kollaboration mit Malaysia und Vietnam, Google Drive Plattform
Präsentationen und Seminararbeit im Team

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Lernziele
* Die Studierenden arbeiten den aktuellen, internationalen Forschungsstand zum Thema auf und stellen in einer Präsnetation ein Teilgebiet der Forschung vor. Die Präsentation des Forschungsstandes beinhaltet auch Vorstellen von Forschungslücken und kritischen Fragestellungen und (Hypo)thesen.
* Die Studierenden führen eine (gemeinsame) Studie durch, die für die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft relevant ist und eine wissenschaftliche Fragestellung mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Theorien und Methoden bearbeitet.
* Angestrebt werden spezialisierte Teilprojekte zum übergeordneten Themengebiet, wobei jede Gruppe (max. 3 Personen) ein Themengebiet bearbeitet.
* Die Ergebnisse werden in einem wissenschaftlichen Abschlussvortrag und einer schriftlichen Abschlussarbeit (Teamarbeit) präsentiert.

Erkenntnisziele
Das Seminar beschäftigt sich mit digitaler Kommunikation & Fotografie resp. Bildpraktiken; insbesondere den Einflüssen neuer Technologien und Netzwerke (insb. Smartphones) und deren Folgen für jugendliche Lebensweisen in urbanen Räumen (Freunde und Beziehungen, Selbstdarstellung und Interkation mit dem urbanen Raum).
--> Wie gehen Jugendliche (14 bis 21 Jahre) im interkulturellen vergeich mit diesen technischen Hilfsmitteln um? Wozu verwenden sie dieselben? Welche Risiken aber auch Potenziale sind damit verknüpft?

2. Teilnahmevoraussetzungen
Grundkenntnisse Theorien und Methoden der qualitativen und quantitativen empirischen Sozialforschung.

Prüfungsstoff

Phase 1: Exploration: Verdeckte und teilnehmende Beobachtung (alle)
Phase 2: Qualitative mündliche Leitfadengespräche + Bildanalyse + teilnehmende Beobachtung je 2-3 Interviews pro TeilnehmerIn
Phase 3: qualitative Auswertung; Inhaltsanalyse nach Mayring,
Interkulturelle (Bildi)interpretation --> Margarita Köhl

Literatur

References
Bourdieu, P 1990, Photography. A middle-brow Art, Cambridge.
Bräuchler, B. & Postill, J. (eds.) 2010, Theorising Media and Practice. Berghahn.
Couldry, N, 2004 'Theorising media as practice', Social Semiotics, Volume 14, Issue 2, 1145- 132.
Durrant A, Frohlich D, Sellen A, Lyons E. 2009, 'Home curation versus teenage photography: Photo displays in the family home' in International Journal of Human-Computer Studies Vol 67 (12), pp. 1005-1023.
Doh M 2011, Heterogenität der Mediennutzung im Alter: Theoretische Konzepte und empirische Befunde München: kopaed.
Edwards, E 2009, 'Thinking Photography beyond the Visual?' in Long, JJ et al. (eds.) Photography: Theoretical Snapshots. London: Routledge, pp. 31-48.
Hartmann, M 2005, 'The Web Generation? Domestication, Moral Economies & Double Articulations at Play'. In: Silverstone, Roger (ed) From Information to Communication: Media, Technology and Everyday Life in Europe. Aldershot: Ashgate.
Hjorth, L & Pink, S 2013, 'The place of the emplaced mobile: A case study into gendered locative media practices', Mobile Media & Communication 1(1), pp. 110–115
Keightley, E & Pickering, M 2014. 'Technologies of memory: Practices of remembering in analogue and digital photography', New Media Society, 16, pp. 576
Larsen, J & Sandbye, M (eds.) 2014, Digital Snaps. The New Face of Photography. I.B. Tauris.
Lehmuskallio, A 2012, Pictorial Practices in a 'Cam Era'. Studying non-professional camera use. Academic Dissertation, University of Tampere.
Neumann-Braun, K & Autenrieth, U (eds.) 2011, Freundschaft und Gemeinschaft im Social Web. Bildbezogenes Handeln und Peergroup-Kommunikation auf Facebook&Co. Nomos, Baden-Baden.
Pink, S 2011 'Amateur photographic practice, collective representation and the constitution of place', Visual Studies, 26: 2, pp. 92-101
Przyborski, A & Wohlrab-Sahr, M 2013, Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4. Auflage. Oldenbourg.
Rose, G 2010, Doing Family Photography: The Domestic, The Public and The Politics of Sentiment, Ashgate.
Sarvas, R & Froehlich, D 2011, From Snapshots to Social Media – The Changing Picture of Domestic Photography. Springer.
Schade, S & Wenk, S 2011, Studien zur visuellen Kultur. Einführung in ein transdisziplinäres Forschungsfeld. Bielefeld: transcript.
Schäffer, B 2003, Generationen – Medien – Bildung. Medienpraxiskulturen im Generationenvergleich. Opladen
Schorb, B 2009, 'Erfahren und neugierig – Medienkompetenz und höheres Lebensalter', in Schorb et al (eds.), Medien und höheres Lebensalter. Theorie – Forschung – Praxis. VS Verlag.
Schwarz, O 2010, 'Negotiating Romance in Front of the Lens', Visual Communication 9, pp. 151-169.
Van Dijck, J 2008, 'Digital photography: communication, identity, memory', Visual Communication, 7: 57-76
Van House, N 2011, 'Personal photography, digital technologies and the uses of the visual', Visual Studies Vol. 26, 2, pp. 125-134.
Villi, M & Stocchetti, M 2011, 'Visual mobile communication, mediated presence and the politics of space', Visual Studies, 26: 2, pp. 102-112.
Walser, R & Neumann-Braun, K, 2013 'Freundschaftsnetzwerke und die Welt ihrer Fotoalben – gestern und heute' in Wijnen, C. et al (eds.) Medienwelten im Wandel. Springer.

Gruppe 4

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 12.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 19.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 09.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 16.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 23.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 30.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 07.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 14.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 11.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 18.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 25.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Forschungsseminar geht es um das aktuelle Thema des Terrorismus und der Terrorberichterstattung in den Medien. Inwiefern helfen Medien ungewollt, die Botschaften von Terroristen zu verbreiten? Was können JournalistInnen tun, um eine angemessene Bearbeitung des Problems in der Gesellschaft zu ermöglichen? Genügen einfache Faktenberichte? Wie lassen sich unkontrollierte Paniken vermeiden? Welche Form der Berichterstattung trägt zur Radikalisierung von Randgruppen und potenziellen Gefährdern bei? Wie kann man eine deradikalisierende Terrordebatte medial stützen? Diese und andere Fragen werden im Seminar mit Hilfe kommunikationswissenschaftlicher Methoden (Inhaltsanalyse, Medienwirkungsforschung) untersucht. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, ob und inwieweit Medien eine „Kultur der Angst“ fördern, die sich politisch instrumentalisieren lässt, z.B. für den Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten. Ein weiterer Schwerpunkt bildet das Konzept der Emotionsregulierung, an dem journalistische Konzepte der Terrorberichterstattung anknüpfen können. Leitend ist dabei der Gedanke, dass Medienkommunikation neben und unterhalb der Schwelle der bewussten Informationsverarbeitung physiologische Prozesse auslöst, welche die weitere Verarbeitung determinieren. Den körperlichen Reaktionen wird jedoch bislang in der Kommunikationswissenschaft zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Um ein demokratieverträgliches Angstmanagement in der Bevölkerung zu ermöglichen, müssen deshalb bisherige Formen der Terrorberichterstattung kritisch hinterfragt und, falls notwendig, optimiert werden.
Erwartet wird von den TeilnemerInnen die Übernahme eines theoriezentrierten Referatsthemas sowie die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe für die empirische Analyse bzw. Untersuchung.

Methoden:
Es werden inhaltsanalytische und wirkungsanalytische Untersuchungen (inklusive physiologischer Messungen) durchgeführt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung (pi-LV), d.h. die Beurteilung bzw. die Endnote basiert auf mind. zwei Teilleistungen (mündlich und/oder schriftlich) während des Semesters. Dabei werden theoretische und empirische Leistungen in die Bewertung einbezogen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen & Beurteilung:
- Anwesenheitspflicht (max. 2 entschuldigte Fehltermine)
- Teilnahme in einer Arbeitsgruppe zur empirischen Analyse (Konzept & Durchführung einer Untersuchung)
- Referate während des Semesters und schriftliche Ausarbeitung
- Abschlussarbeit in Form eines Forschungsberichts der Arbeitsgruppen

Literatur

Grundlagen-Literatur:
Altheide, David L. (2002): Creating fear. News and the construction of crisis. – New York: Aldine de Gruyter.
Altheide, David L. (2006): Terrorism and the politics of fear. – Lanham, New York, Toronto, Oxford: Altamira Press.
Frindte, Wolfgang, Nicole Haußecker (Hg.) (2010): Inszenierter Terrorismus. Mediale Konstruktionen und individuelle Interpretationen. – Wiesbaden: VS-Verlag für Solzialwissenschaft. Reihe Politische Psychologie, hg. von Christopher Cohrs und Andreas Zick.
Furedi, Frank (2005): Politics of fear. Beyond left and right. – New York: Continuum.
Furedi, Frank (2006): Culture of fear. Revisited. – New York: Continuum, 4th Edition (first 1997).
Furedi, Frank (2007): Invitation to terror. The expanding empire of the unknown. – New York: Continuum.
Grimm, Jürgen (1998): Der Robespierre-Affekt. Nichtimitative Wege filmischer Aggressionsvermittlung. In: tv diskurs, Juli, H.5 (gesamt), S.18-29.
Grimm, Jürgen (1999): Fernsehgewalt. Zuwendungsattraktivität – Erregungsverläufe – sozialer Effekt. Zur Begründung und praktischen Anwendung eines kognitiv-physiologischen Ansatzes der Medienrezeptionsforschung am Beispiel von Gewaltdarstellungen. – Opladen, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Potter, Robert, F., Paul D. Bolls (2012): Psychophysiological measurement and meaning. Cognitive and emotional processing of media. - New York, London: Routledge.
Richards, Jane M., James J. Gross (2000): Emotion regulation and memory: The cognitive costs of keeping one's cool. In: Journal of Personality and Social Psychology 79(3):410-24, October 2000
Vitouch, Peter, (2000): Fernsehen und Angstbewältigung. Zur Typologie des Zuschauerverhaltens. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Gruppe 5

"Free Press - Free Society": Massenmedien und die aktuellen Ereignisse in der Türkei. Welche Rolle spielen Politik, Medien und Öffentlichkeit in der Berichterstattung?
Gemeinsam mit Dr. Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 12.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 19.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 09.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 16.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 23.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 30.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 07.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 14.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 11.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 18.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
Mittwoch 25.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Rahmen des Seminars sollen grundsätzliche Fragen, die in diesem Kontext in der Öffentlichkeit diskutiert werden, näher beleuchtet werden. Wie etwa große politische Spannungen in den Medien verhandelt werden, wie Medien für politische Zwecke genutzt und instrumentalisiert werden und vor welchen kommunikativen Anforderungen JournalistInnen und letztlich auch das Publikum stehen, um Informationen verstehen und einordnen zu können. Das „ambivalente Potential“ (Habermas 1995, 573) der Massenmedien kann genutzt werden, um Kommunikationsströme zu steuern und zu beeinflussen. Demokratietheoretisch betrachtet spielen Massenmedien insofern eine Rolle, da sie informieren, an der Meinungsbildung mitwirken und eine Kritik- und Kontrollaufgabe übernehmen, aber auch zu realitätsferner Propaganda genutzt werden können.
Als im März 2016 die regierungskritische türkische Zeitung „Zaman“ staatlich übernommen wurde und beim Polizeieinsatz die Überwachungskameras ausgeschaltet wurden, um Live-Bilder zu verhindern, gab es Proteste für mehr Pressefreiheit in der Türkei. In der Rangliste von Reporter ohne Grenzen befindet sich die Türkei an der 151. Stelle von insgesamt 180 Ländern. Beim Putschversuch spielten besonders die sozialen Medien eine wichtige Rolle.
Jonathan Zittrain vom Berkman Center for Internet und Society an der Harvard Universität meint, dass sich Facebook in einer Machtposition befindet und dass es noch dazu kommen werde, dass das Netzwerk aufgefordert wird, einen Live-Feed abzuschalten, um die weitere virale Verbreitung zu verhindern. Welche Bedeutung hat Live-Streaming für den Journalismus? Inwiefern verändern sich hier die Rahmenbedingungen? Welche Auswirkungen auf die Pressefreiheit können beobachtet werden? Und wie versuchen die Medien darauf zu reagieren? All diese unterschiedlichen Themen- und Problembereiche sollen im Rahmen des Seminars aufgegriffen und in Forschungsarbeiten behandelt werden.

Blog Rubina Möhring: http://derstandard.at/2000041357198/Viren-Metastasen-KrebsgeschwuereErdogans-Diktion-nach-Putschversuch

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Kontinuierliche Mitarbeit
- Erstellung eines Forschungskonzepts
- Am Ende des Semesters steht eine Forschungsarbeit. Umfang: ca. 40 Seiten

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Konzeption und Durchführung von empirischen Studien, wobei sowohl quantitative als auch qualitative Methoden eingesetzt werden (Stichwort: Methodenmix). Im Seminar werden die empirischen Zugänge gemeinsam erarbeitet.

Literatur

Wird in der LV bekanntgegeben und zum Teil gemeinsam erarbeitet.

Gruppe 6

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 22.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 06.12. 09:45 - 13:00 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 13.12. 09:45 - 13:00 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 10.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 17.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 24.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 31.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

"Emotionen in der politischen Kommunikation"

Emotionen gewinnen in der modernen politischen Kommunikation immer mehr an Bedeutung. Ob in Wahlkampagnen, politischer Medienberichterstattung oder im Gespräch mit dem Nachbarn: Emotionen steuern unser Verhalten wenn es um Politik geht. Dabei ist nicht nur Angst vor zum Beispiel Immigration oder Wut gegenüber Politikern relevant sondern auch positive und motivierende Emotionen wie Hoffnung oder Enthusiasmus.

Aber, wie emotionalisiert ist unser politischer Diskurs wirklich, und warum? Und, welche Emotionen spielen die größte Rolle, und haben diese Emotionen wirklich direkte und langfristige Wirkung auf Einstellungen, Meinungen und das Verhalten von Bürgern? Mit diesen und ähnlichen Fragen werden wir uns in diesem FOSE beschäftigen.

Ziel des FOSE ist es auch, wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Emotionen in der politischen Kommunikation mit denen aus anderen Disziplinen, wie zum Beispiel der Psychologie, zu vereinen. Im Seminar werden wir Forschungsinstrumente entwickeln die es uns ermöglichen Emotionen im politischen Mediendiskurs, sowie deren Wirkungen auf Individuen, zu messen.

Je nach Interesse können die Teilnehmer diese Instrumente dann zur Inhaltsanalyse von Medienberichterstattung oder Wahlkampagnen, oder zum Durchführen von experimentellen Studien zur Medienwirkung anwenden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Gruppenarbeit, Präsentationen, aktive Mitarbeit im Seminar, Hausarbeit (auf deutsch oder englisch)

Gruppe 7

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 06.10. 13:15 - 17:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Freitag 07.10. 09:45 - 13:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Donnerstag 24.11. 13:15 - 17:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 25.11. 11:30 - 15:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Donnerstag 08.12. 13:15 - 17:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Freitag 09.12. 11:30 - 15:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Donnerstag 26.01. 13:15 - 17:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Freitag 27.01. 11:30 - 15:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Konzeption und Realisierung eines Lehrforschungsprojekts, vorzugsweise in den Bereichen der Journalismusforschung und/oder Kommunikationsgeschichte. Fragestellung und Organisationskonzept des Projekts werden vom Dozenten und den teilnehmenden Studierenden in der ersten Seminareinheit gemeinsam entwickelt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Teilnahme; Referat und schriftliche Hausarbeit, einzeln oder als Arbeitsgruppe mit höchstens drei Beteiligten.
Verlässlichkeit; Qualität schriftlicher und mündlicher Leistungen.

Literatur

Diekmann, Andreas (1995): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Reinbek: Rowohlt.

Mayring, Philipp (1993): Einführung in die qualitative Sozialforschung. Weinheim: Beltz.

Gruppe 8

Das zentrale Thema des FOSE ist: WAHRHEIT
Im Kontext der kommunikativen Verständigung ist Wahrheit ein Konstrukt, das den Wert (Sinn) der Verständigungsarbeit bzw. des sozialen Verständigungsgeschehens qualifiziert. Wahrheit ist ein Desiderat der sozialen Konstruktion von Wirklichkeit auf allen Ebenen, die durch Kommunikation bestimmt sind: Existenz, Sozietät, Identität, etc. Zu fragen wird sein was Wahrheit in den diversen Formaten der Medienkommunikation bedeutet und welche Position ihr eingeräumt wird, in den klassischen Medienformaten von Journalismus, Public Relations, Werbung, sowie in den sich entwickelnden Formaten des digitalen Mediengebrauchs.

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 10.10. 13:15 - 17:15 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 12.10. 15:00 - 19:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 19.12. 13:15 - 17:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 20.12. 13:15 - 17:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 21.12. 13:15 - 17:15 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Studierende der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sollten die Hintergrundtheorien aus Philosophie, Ethik, Erkenntnistheorie, Anthropologie, Psychologie kennen (gelernt haben) und den Wert entsprechender kommunikationstheoretischer Konzepte im Rückblick auf sie bemessen können. Sie sollten ebenfalls die Methoden / Methodologie kennen und prüfen lernen, vor allem die in diesem Thema relevanten qualitativen Methoden der Forschung wie etwa Inhaltsanalyse, Kritische Diskursanalyse, Gruppen-definierte Modelle der Beobachtung.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Das FOSE setzt sich aus vier Modulen zusammen:
Modul1: Plenum Oktober 2016: Einführung, theoretischer Diskurs, Themenfindung, Gruppenbildung, Forschungsansatz
Modul 2: Team, November 2016: Literaturstudium, Methodenentwicklung, Erarbeitung der Präsentation
Modul 3: Plenum Dezember 2016: Präsentation, Diskussion, Feedback
Modul 4: Gruppe: Abschlussbericht bis 15.2.2017

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Durchgehende Anwesenheit bei den Plenarsitzungen
Durchgehendes Engagement in der Teamarbeit
Beteiligung bei der Präsentation

Literatur

Bauer, Thomas A. (2014): Kommunikation wissenschaftlich denken. Perspektiven einer kontextuellen Theorie gesellschaftlicher Verständigung. Wien: Böhlau
Habermas, Jürgen (1981): Theorie des kommunikativen Handelns, Bd I u. II. Frankfurt: Suhrkamp
Jäger, Siegfried (2004): Kritische Diskursanalyse.Eine Einführung. Münster: UNRAST
Schmidt, Siegfried J. (2003): Geschichten & Diskurse. Abschied vom Konstruktivismus. Reineck bei Hamburg: Rowohlt

Gruppe 9

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Das Seminar findet jeweils als Doppelsitzung (3 Std.) statt

Mittwoch 19.10. 11:30 - 14:30 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
Mittwoch 16.11. 11:30 - 14:30 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
Mittwoch 30.11. 11:30 - 14:30 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
Mittwoch 14.12. 11:30 - 14:30 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
Mittwoch 18.01. 11:30 - 14:30 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Studierenden erlernen Konzeption, Durchführung, Analyse und Interpretation einer experimentellen Befragung.
Thema der experimentellen Befragung ist die Wirkung von unternehmerischem Fehlverhalten im Bereich Corporate Social Responsibility auf Einstellungen und Verhalten von KonsumentInnen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Kurz-Präsentationen der Gruppen zu den Zwischenergebnissen des Projekts
Abschlusspräsentation am 18.01.2017
Abschlussbericht jeder Gruppe zum Forschungsprojekt (25-30 Seiten)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Gruppenarbeit (Gruppen zu 4 Studierenden), Präsentationen, Durchführung der experimentellen Befragung, Auswertung mit SPSS, Berichterstattung zu den Ergebnissen

Literatur

wird in der LV bekannt gegeben

Gruppe 10

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 03.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 10.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 17.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 24.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 31.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 07.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 14.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 21.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 28.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 05.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 12.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 09.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 16.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 23.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 30.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der Journalismus befindet sich weltweit in einem Wandlungsprozess, der viele Journalisten gewissermaßen in eine Identitätskrise gestürzt hat. Die immensen ökonomischen, kulturellen und technologischen Veränderungen wirken sich auf fast alle Teilbereiche der Nachrichtenmedien aus - Entwicklungen, die immer mehr traditionelle Definitionen des Journalismus in Frage stellen.

Insbesondere technologische Erneuerungen haben dazu geführt, dass ständig neue Inhalte aus unkonventionellen Quellen in Wettbewerb zum traditionellen Journalismus treten, wie z.B. Blogger, alternative Nachrichtenseiten, aber auch neue kommerzielle, jedoch unkonventionelle Webseiten wie Buzzfeed oder Huffington Post. In Zeiten solch tiefgreifender Veränderungen wird es immer schwieriger, den Journalismus einzugrenzen. Wer gilt heutzutage noch als Journalist? Wenn jeder Mensch ein Journalist ist, bzw. sein kann, ist dann jede Art öffentlicher Kommunikation auch gleich Journalismus? Gibt es Kerndefinitionen für Journalismus? Was sind die Vor- und Nachteile breit angelegter sowie enger Definitionen? Und vor allem, was bedeutet all dies für das journalistische Selbstverständnis und die Zukunft des Journalismus?

Das FOSE beschäftigt sich somit mit Fragen der Grenzarbeit (boundary work) und der Deutungshoheit von traditionellen sowie neuen Akteuren im Journalismus. Durch Präsentationen zu den Themen Professionssoziologie, Grenzarbeit und Neue Technologien im Journalismus erarbeiten wir uns gemeinsam den derzeitigen Forschungsstand zum Thema. Der zweite Teil besteht darin, einen Fragebogen für Tiefeninterviews zu entwickeln, der dann von den Studierenden praktisch angewandt wird (Zwei Interviews mit journalistischen Akteuren in Österreich und Deutschland pro TeilnehmerIn). Am Ende werden alle Interviews allen Teilnehmern zur Verwendung in ihrer Hausarbeit zur Verfügung gestellt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Gruppen-Präsentation (jeweils 2 Teilnehmer), Mitarbeit im Seminar, Hausarbeit (ca. 40 Seiten) (auf Deutsch oder Englisch)

Gruppe 11

Social Media im Wahlkampf

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 11.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 18.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 25.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 08.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 15.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 22.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 29.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 06.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Freitag 09.12. 09:45 - 17:00 Lehrredaktion Publizistik, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 13.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Mittwoch 14.12. 15:00 - 17:15 Lehrredaktion Publizistik, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 10.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 17.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 24.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 31.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Rahmenthema "Social Media im Wahlkampf" bietet zahlreiche Problemstellungen, die in kommunikationswissenschaftlichen Forschungsseminararbeiten bearbeitet werden können. Die Themen sollen sich praktischerweise um den aktuell laufenden Wahlkampf um die österreichische Bundespräsidentschaft 2016 ranken.

Ziel dieser LV ist es zum einen, sich einen fundierten Wissenstand über den durch Social Media bewirkten Strukturwandel politischer Öffentlichkeit insbesondere zu Zeiten von Wahlauseinadersetzungen zu verschaffen.
Ein weiteres Ziel dieses Forschungsseminars ist die eigenständige Erarbeitung einer kommunikationswissenschaftlichen Untersuchung zum Themenschwerpunkt.

Nach einer allgemeinen Einleitung in die Thematik wählen die LV-TeilnehmerInnen aus einer Liste möglicher Arbeitsthemen eine Aufgabenstellung für die zu erarbeitende Seminararbeit oder schlagen selbst eine geeignete Themenstellung vor. Im Verlauf des Semesters präsentieren die LV-TeilnehmerInnen das Konzept sowie Zwischenergebnisse oder Endprodukte in schriftlicher Form und als Referat.
Die Lehrveranstaltung wird durch eine Studienassistentin unterstützt, die den LV-TeilnehmerInnen beratend zur Seite stehen wird.
Die Seminararbeit wird vorzugsweise in Form einer eigenen neuen Untersuchung zu erbringen sein.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1.) Anwesenheit und aktive Mitarbeit,
2.) zwei mündliche Einzelpräsentationen inkl. schriftlicher Berichte:
a) Erstpräsentation (Forschungsvorhaben),
b) Endpräsentation (Forschungsstand in der zweiten Semesterhälfte),
3.) schriftliche Einzelarbeit (= FOSE-Arbeit)

Gruppe 13

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 11.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 18.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 25.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 08.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 15.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 22.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 29.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 06.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 13.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 10.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 17.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 24.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Dienstag 31.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

This seminar has two main objectives: Preparing yourself, your media representation/s for a scientific/professional career and researching forms of professional and scientific communication/media in a social media age. More precisely, the goals of this course are:
To orient students to the field of journalism and strategic communication education and its affiliated branch of communication research as a profession and career.
To introduce students to selected professionals and major areas of research in this field as carried out within the Department of Communication, as well as kindred areas of the Field of Communication Research.
To help students cultivate scholarly skills, ethical norms, awareness of funding possibilities, the art of teaching and academic service - that is, academic craftsmanship.

In order to provide students with insights into the field of scientific and professional career development, the following topics will be discussed in class:
Personal Bio & CV
Theory Building - Creativity
Research: "Correct" Methods (qualitative vs. quantitative)
Research Design - Paper Sections
Research Resources - Data - Citation Indexes/Patents
References' Book Styles - Software
Presenting Conferences - Authorship Order
Academic Publication Journals/Book - R&R
Career Paths Academia/off - Find Jobs
Job Talks - Annual Reports

At the end of the course you should have a paper ready for submission to a conference and a curriculum vitae and professional online presence ready to start a career. Beside the tasks that should develop your professional profile, research for your paper should be focused on the same or similar fields and answer specific research questions in the area of scientific and professional career development.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Assessment will be based on the following course requirements:
15% CV - Resume
15% Personal Bio (online presence)
10% In-class Exercises (on- & offline)
40% Paper
10% Research Presentation
10% Participation

Gruppe 14

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 10.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 17.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 24.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 24.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 07.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 14.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 21.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 28.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 05.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 12.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 12.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 09.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 16.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Montag 23.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG
Donnerstag 26.01. 17:45 - 20:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 30.01. 13:15 - 14:45 Seminarraum 10, Währinger Straße 29 2.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Journalists are faced with dangerous environments and precarious working conditions. Censorship, threats and murder of journalists are typical ways of the ruling powers to silence voices against them. The UN, the EU and also NGOs like CPJ or Reporters without Borders have discussed the issue on basis of freedom of media regulations. To analyse the issue in a broader view, in this course the focus will lie on international and national policies regulating freedom of expression and connect the data of NGOs and international surveys in a meta-analysis. The aim will be to visualise the collected data to show the political relevance of the issue.
In this course students will learn to
a. connect communication science research to real-world questions
b. apply mixed methods approach to the field of enquiry: limitations to freedom of expression
c. think at multiple levels and through a synthesis approach to social concerns
d. analyse and connect different sources of data on freedom of expression, freedom of media and censorship
e. visualize collected data material to form an interactive map of worldwide freedom of expression
f. apply analysis through utilising 'traditional' ways of research as well as
g. design or modify research methods that are suitable for the specific research question

Language: English

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Group project based on case study, presentations, reflexive paper and final reports. The students are going to work on an interactive map to show limitations to freedom of expression. Using different databases and policy resources students will implement a metaanalysis of countries faced with high numbers of killed journalists.
Group works involves individual elements to be identified in the process of writing and submitting.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

You are strongly advised to NOT miss any session, especially not the first one. You cannot pass the course if you miss more than 3 session.
Please note that this course is worth 10,0 ECTS, which equals 250 working hours. As only 20 hours are spent in class the rest is going to be out of class work, research and writing the final report. Please make sure you avail this time throughout the semester.

Literatur

required literature will be announced in the first session

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:24