Universität Wien

220079 VO SPEZI: VO HIKO Historische Kommunikationsforschung (2021W)

VOR-ORT

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 14.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 21.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 28.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 04.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 11.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 18.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 25.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 02.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 09.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 16.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 13.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG
Donnerstag 20.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 1, Währinger Straße 29 1.UG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema der Vorlesung
"Zerstörung des demokratischen Journalismus der Ersten Republik in Österreich durch Austrofaschismus und Nationalsozialismus"

Im Fokus der Vorlesung steht der Journalismus der jungen Ersten Republik in Österreich und wie dieser durch Austrofaschismus (ab 1933) und Nationalsozialismus (ab 1938) systematisch zunächst eingeschränkt und dann völlig zerstört wurde. Dabei ist selbstverständlich auch Thema, wie Journalist*innen, Verleger*innen und Medienmanager*innen sich zur Wehr setzten und dafür sorgten, dass ein freier Journalismus im Widerstand sowie im Exil zum Teil überlebte. Auf der anderen Seite geht es um die medienpolitischen und publizistischen Akteur*innen des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus und in welcher Weise diese die Medien instrumentalisierten. Final geht es dann noch um die Nachwirkungen in die junge Zweite Republik, die durch die extremen Eingriffe in die Journalismus-Entwicklung seitens zweier antidemokratischer Regime verursacht wurden.

Die Vorlesung leistet zum einen eine Einführung sowie eine Vertiefung in die Materien. Sie wird den aktuellen Forschungstand vermitteln und zugleich Desiderate der Forschung, also weiße Flecken auf der Forschungslandkarte, kenntlich machen, um so neue Forschungen – auch in Seminaren und akademischen Abschlussarbeiten – anzuregen.

Die Geschichte der bisherigen Beschäftigung verschiedener Wissenschaftsdisziplinen mit den fokussierten Themengebieten wird in wesentlichen Zügen präsentiert. Neben den bisherigen Theorienansätzen zu diesen Genres werden die vorläufig angewendeten Methoden der Analyse in der Vorlesung thematisiert und kritisch diskutiert. Dabei kommen selbstverständlich auch weitere, noch nicht angewendete Verfahren zur Sprache.

Die Vorlesung ist zunächst klassisch als Vortrag mit jeweils ergänzender PowerPoint-Präsentation konzipiert. In jeder Einheit gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die LV-Termine werden - je nach Situation der COVID-19-Infektionslage - im Hörsaal 1 unter Einhaltung der Abstandsregeln (und NMS) – stattfinden. Zugleich werden diese Vorlesungseinheiten als Stream angeboten.

Je nach Corona-Infektionsl ist ein fallweiser Wechsel auf eine komplett digitale Vermittlung vorbereitet. Die Termine finden jedenfalls aber zu den angegebenen Terminen und Zeiten statt, egal ob analog oder digital. Aufgrund der mitunter kurzfristig aktualisierten Corona-Schutzregeln werden die Vorlesungsteilnehmer*innen ersucht, auf die per Email kommunizierten Änderungen zu achten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung mit Multiple Choice-Fragebogen, falls Corona-bedingt analoge Prüfungssituation zu Semesterende möglich ist.
Sonst schriftliche digitale Prüfung mit offenen Fragen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Der Test enthält unterschiedlich komplexe Fragen mit einer Gesamtpunktezahl von 100.
Beurteilungsschema:
87-100 Punkte: sehr gut
75-86 Punkte: gut
63-74 Punkte: befriedigend
50-62 Punkte: genügend
0-49 Punkte: nicht genügend

Prüfungsstoff

Die gesamten vorgetragenen sowie in den PowerPoint-Präsentationen vermittelten Inhalte sind prüfungsrelevanter Stoff.

Literatur

Literatur zur persönlichen Vertiefung wird fallweise nach Möglichkeit digitalisiert zur Verfügung gestellt. Sie ist in der Regel nicht prüfungsrelevant. Ausnahmefälle werden genau ausgeschildert.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 12.05.2023 00:20