230017 UE Grundlagen Theorie ("Klassiker lesen") (2014S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Zusammenfassung
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von So 16.02.2014 10:00 bis Di 25.02.2014 10:00
- Anmeldung von Fr 28.02.2014 10:00 bis So 02.03.2014 10:00
- Abmeldung bis Do 20.03.2014 23:59
An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.
Gruppen
Gruppe 1
max. 37 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 04.03. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 11.03. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 18.03. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 25.03. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 01.04. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 08.04. 18:00 - 19:30 Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4
- Dienstag 29.04. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 06.05. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 13.05. 18:00 - 19:30 Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4
- Dienstag 20.05. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 27.05. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 03.06. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 17.06. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Dienstag 24.06. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Die Übung thematisiert den Entstehungszusammenhang und die theoretische Begründung der modernen Soziologie. Den Ausgangspunkt bildet die Kritik an den ahistorischen Entwürfen einer Gesellschaftswissenschaft wie sie im Positivismus und im Marxismus vorgelegt wurden. Diese Auseinandersetzung gibt es in Deutschland (Dilthey, Simmel, Weber) genauso wie in Frankreich (Durkheim) und Italien (Pareto). In der Lehrveranstaltung werden wir anhand der Lektüre klassischer Texte herausarbeiten, wie der Gegenstand der Soziologie, die Gesellschaft im engeren Sinn, begründet wurde und an welchen Themen und Fragestellungen die klassischen Autoren ihre Position entwickelten. Im Verlauf der Lehrveranstaltung soll sichtbar werden, wie der klassische Begründungszusammenhang durch Autoren wie Schütz, Parsons oder Goffman weitergeführt und vor dem Hintergrund einer neuen historischen Situation adaptiert wurde.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Abgabe aller Memos, Anwesenheit, Teilnahme an Diskussionen
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Kompetenzen im Umgang und in der Aneignung soziologischer Theorie erwerben. Schlüsselkonzepte und Begriffe in ihren historischen Entstehenszusammenhängen verstehen
Prüfungsstoff
Gemeinsame Lektüre und Diskussion, Gruppenarbeit. Zwei Wochen lang wird an einem Text gearbeitet. Die Studierenden verfassen zu jedem der Texte ein Memo.
Literatur
Wird am Beginn der Lehrveranstaltung gekannt gegeben
Gruppe 2
max. 37 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Montag 03.03. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 10.03. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 17.03. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 24.03. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 31.03. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 07.04. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 28.04. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 05.05. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 12.05. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 19.05. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 26.05. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 02.06. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 16.06. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 23.06. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 30.06. 10:45 - 12:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 30.06. 12:30 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Der Übergang von der ständisch differenzierten zur funktional differenzierten Gesellschaft war mit drei folgenreichen Revolutionen verbunden: der naturwissenschaftlichen, der politischen und der industriellen. Mit der kognitiven Verarbeitung dieses Übergangs ging die neuartige Erkenntnis einher, dass Gesellschaften mit ihren historisch differenten Organisationsformen Konstruktionen sind, die Subjekte durch Handlungen und Kommunikationen bilden. Diese Erkenntnis war auch politisch bedeutsam, ließ sie doch die Utopie einer von Menschen für Menschen, also "menschlich", gestalteten Gesellschaft zum ersten Mal in der Geschichte realisierbar erscheinen.Es war Marx, der die politischen Weiterungen eines konstruktivistischen Gesellschaftsverständnisses gezogen hat, wobei ihm spätestens nach seiner Auseinandersetzung mit Max Stirners "Der Einzige und sein Eigentum" klar war, an einem normativistischen Geschichtsverständnis nicht länger festhalten zu können. Dass sich in der Zeit von Marx die Entstehung der Arbeiterbewegung als politische Klasse vollzogen hat, war ein wichtiger Grund, weshalb die konzeptionellen Probleme einer soziologischen Gesellschaftstheorie als Kritische Theorie im 19. Jahrhundert in der Latenz blieben. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden sie jedoch zusehends manifest, wie anhand der soziologischen Analysen von Max Weber und der frühen Kritischen Theorie, namentlich von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer nachvollzogen werden kann. Die Analysen der sozialen, kulturellen und in Ansätzen auch ökologischen Destruktivität der modernen Gesellschaft mit der kapitalistischen Wirtschaft als Leitsystem wurden sowohl bei Max Weber wie bei den Protagonisten der Kritischen Theorie um neue Dimensionen erweitert, gleichzeitig aber sind mit dem fortschreitenden Bewusstsein der Konstruktivität aller Erkenntnis die normativen Grundlagen kritischer Gesellschaftsreflexion immer unsicherer geworden. In der Dialektik der Aufklärung von Adorno/Horkheimer wird diese Paradoxie auf die Spitze getrieben.Ziel dieses Seminares ist, die Entstehung und Entwicklung soziologischen Denkens als kritische Theorie der modernen Gesellschaft anhand ausgewählter Arbeiten von Karl Marx, Max Weber und Adorno/Horkheimer zu untersuchen. Von besonderem Interesse wird dabei sein, einerseits die kognitiven Ermöglichungsbedingungen eines kritischen Denkens in der modernen Gesellschaft verstehen zu lernen, andererseits sich klar darüber zu werden, die normativen Implikationen von Kritik nicht mehr absolutistisch begründen zu können. Das bedeutet nicht, auf Kritik verzichten zu müssen, macht es aber notwendig, die Bedingung ihrer Möglichkeit zu präzisieren. Dies soll im Anschluss an die Auseinandersetzung mit den genannten klassischen Theorien anhand neuer gesellschaftstheoretischer Konzeptionen, die das Programm der soziologischen Aufklärung fortführen, geleistet werden.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Schriftliche Arbeiten, (Gruppen-)Referat inkl. Handout, schriftliche Abschlussprüfung bzw. Hausarbeit, aktive Teilnahme, Anwesenheit.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Verständnis der kognitiven und gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen soziologischer Theorie - Reflexion des Bedingungsverhältnisses der kognitiven und normativen Dimension von Kritik - Verständnis der Problematisierung der kognitiven Grundlagen kritischer Gesellschaftstheorie im 20. Jahrhundert und Analyse der Problemlösungsstrategien in neueren soziologischen Theorien.
Prüfungsstoff
Textlektüre, Referate (20 Minuten), Gruppenprotokoll, Arbeit in Kleingruppen, Diskussionen im Plenum, kleinere schriftliche Abschlussprüfung bzw. Hausarbeit.
Literatur
Hegel, Georg W.F., Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte.
Karl Marx, Die philosophisch-ökonomischen Manuskripte.
Karl Marx/Friedrich Engels, Die deutsche Ideologie. I Feuerbach. Gegensatz von materialistischer und idealistischer Anschauung (MEW 3).
Karl Marx/Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei.
Karl Marx, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band (MEW 23).
Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum.
Max Weber, Der Sinn der "Wertfreiheit" der soziologischen und ökonomischen Wissenschaften.
Max Weber, Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus.
Theodor W. Adorno, Reflexionen zur Klassentheorie.
Theodor W. Adorno/Max Horkheimer, Dialektik der Aufklärung.
Max Horkheimer, Kritik der instrumentellen Vernunft.
Jürgen Habermas, Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus.
Günter Dux, Moral und Gerechtigkeit als Problem der Marktgesellschaft.
Pierre Bourdien, Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital.
Niklas Luhmann, Zum Begriff der sozialen Klasse.
Karl Marx, Die philosophisch-ökonomischen Manuskripte.
Karl Marx/Friedrich Engels, Die deutsche Ideologie. I Feuerbach. Gegensatz von materialistischer und idealistischer Anschauung (MEW 3).
Karl Marx/Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei.
Karl Marx, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band (MEW 23).
Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum.
Max Weber, Der Sinn der "Wertfreiheit" der soziologischen und ökonomischen Wissenschaften.
Max Weber, Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus.
Theodor W. Adorno, Reflexionen zur Klassentheorie.
Theodor W. Adorno/Max Horkheimer, Dialektik der Aufklärung.
Max Horkheimer, Kritik der instrumentellen Vernunft.
Jürgen Habermas, Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus.
Günter Dux, Moral und Gerechtigkeit als Problem der Marktgesellschaft.
Pierre Bourdien, Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital.
Niklas Luhmann, Zum Begriff der sozialen Klasse.
Gruppe 3
max. 37 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Montag 03.03. 15:15 - 16:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Samstag 22.03. 10:00 - 17:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Sonntag 23.03. 10:00 - 17:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Samstag 05.04. 10:00 - 17:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Sonntag 06.04. 10:00 - 17:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Das Seminar "Grundlagen Theorie - Klassiker lesen" bietet eine Einführung in die Soziologie anhand berühmter soziologischer Texte, die das Fach nachhaltig geprägt haben. Im Zentrum dieses Seminars steht die Auseinandersetzung mit Peter L. Bergers und Thomas Luckmanns Werk "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit". Mit dem 1966 erstmals erschienenen Buch leiteten die Autoren eine Wende in der Wissenssoziologie ein. Beschäftigte sich diese bis dahin primär mit der Entstehung und den Prozessen der Aufrechterhaltung von Ideologien, widmen sich Berger und Luckmann dem "Allerweltswissen", d.h. dem Wissen von "Jedermann", ohne welches den Autoren zufolge aufeinander bezogenes Handeln nicht möglich wäre. Individuum und Gesellschaft, so der Kerngedanke von Berger und Luckmann, stehen untrennbar in einem dialektischen Verhältnis zueinander, denn: "Gesellschaft ist ein menschliches Produkt. Gesellschaft ist eine objektive Wirklichkeit. Der Mensch ist ein gesellschaftliches Produkt". Der in der soziologischen Theorie weit verbreiteten und grundlegenden Frage nach der Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft, gehen die Autoren in den drei Kapiteln ihres Buches nach.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
- Anwesenheit
- Aktive Teilnahme
- Vorbereitung durch intensive Lektüre
- Exzerpte
- Aktive Teilnahme
- Vorbereitung durch intensive Lektüre
- Exzerpte
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Kompetenzen im Umgang mit theoretischen soziologischen Texten erwerben bzw. erweitern. Basisbegriffe und -konzepte der Soziologie in und aus ihren historischen Entstehungsbedingungen verstehen.
Prüfungsstoff
Gemeinsame Lektüre und Disskussion von Texten. Gruppenarbeit.
Literatur
Berger, Peter L./Luckmann, Thomas: Die Gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. Frankfurt a. M: Suhrkamp (Erstausgabe 1969, Auflage bei Anschaffung irrelevant! Anschaffung vor der Sitzung am 7.10.2011 unbedingt empfohlen)
Gruppe 4
ACHTUNG: Diese Lehrverantaltung wird in Englisch abgehalten.
ATTENTION: The course will be held in English.
ATTENTION: The course will be held in English.
max. 37 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch
Lernplattform: Moodle
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 04.03. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Samstag 31.05. 10:00 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Sonntag 01.06. 10:00 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Samstag 14.06. 10:00 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Sonntag 15.06. 10:00 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
The seminar will reconstruct the emergence and the foundations of modern sociology. The starting point is a criticism of ahistorical conceptualizations of the social sciences like Marxism or Positivism. This discussion emerged in Germany (Dilthey, Simmel, Weber) as well as in France (Durkheim) and Italy (Pareto). In the seminar we will work on primary texts, asking how the object of sociology was constructed, which themes and questions were addressed by the early sociologists. In the course of the seminar we will also point out how later sociologists like Schütz, Parsons or Goffman adapted the classic tradition in their own historical contexts.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
All memos, presence, engaging in discussion
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Getting competences in working with sociological theory. Understanding key terms and concepts of sociology in and out of its historical conditions.
Prüfungsstoff
Reading and discussing texts. Group Work. We will work on a text for two weeks. Students will write a little memo about each of these (about six or seven) texts.
Gruppe 5
max. 37 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Donnerstag 06.03. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 13.03. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 20.03. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 27.03. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 03.04. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 10.04. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 08.05. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 15.05. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 22.05. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 05.06. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 12.06. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 26.06. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Präsentation von 10 Klassikern der Soziologie. Einführung in Leben und Werk des jeweiligen Klassikers. Darstellung des Stellenwerts des Klassikers in der Entwicklung des soziologischen Theoriediskurses und der Entdeckung der Problembereiche und Forschungsmethoden. Welcher Typus von Soziologie ist daraus entstanden und wie fügt er sich in den Gesamtkontext ein, welche Annahmen sind noch heute gültig
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Anwesenheit, Kurzreferat, kurze schriftliche Arbeit
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Konfrontation mit den Klassikern und damit Erhöhung der eigenen Theoriekompetenz; Übersicht über die Hauptwerke und Sekundärliteratur; Etablierung eines Canons der Soziologie; Erhöhung der eigenen diskursiven Kompetenz in der soziologischen Theorie
Prüfungsstoff
Dialogisch, Diskursiv; Lektüre von Texten; Gestaltung von Referaten in Gruppen; Teilnahme an Diskussion; kurze schriftliche Arbeit;
Literatur
Käsler Dirk (Hg) (2002) Klassiker der Soziologie, 2 Bände, München
Rosa Hartmut, Strecker David, Kottmann Andrea (2007) Soziologische Theorien, Konstanz
Amann, Anton (1996): Soziologie. Theorien, Geschichte, Denkweisen., Wien-Köln
Rosa Hartmut, Strecker David, Kottmann Andrea (2007) Soziologische Theorien, Konstanz
Amann, Anton (1996): Soziologie. Theorien, Geschichte, Denkweisen., Wien-Köln
Gruppe 6
max. 37 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 05.03. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 19.03. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 26.03. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 02.04. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 09.04. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 30.04. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 07.05. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 14.05. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 21.05. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 28.05. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 04.06. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 11.06. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 18.06. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Mittwoch 25.06. 08:45 - 10:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Auf die zentrale Frage der Sozialtheorie nach dem Verhältnis von Individuum und Gesellschaft geben klassische Autoren unterschiedliche Antworten. Theoretiker, wie Simmel, Durkheim, Mead, Parsons, Goffman und Berger/Luckmann setzen im Spannungsfeld zwischen Gesellschaft und Individuum ihre Prioritäten und betrachten aus unterschiedlichen Perspektiven, wie gesellschaftliche Ordnung möglich ist und wie Individuen ihre Identität ausbilden. Bei der Vermittlung von Individuum und Gesellschaft spielen Sozialisationsprozesse eine große Rolle, wobei deren Interpretation von der jeweiligen theoretischen Perspektive abhängt. So beschreibt beispielsweise Parsons Identität aus funktionaler Sicht sowohl als Struktur als auch als Funktion, während Goffman Identität als Form der Selbstinszenierung in sozialen Rollen begreift.
In der Übung werden aufgrund der individuellen Lektüre der Texte Zusammenfassungen derselben von den StudentInnen vorgestellt. In Gruppen werden unter anderem die unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen der Autoren herausgearbeitet und verglichen. Schwierige Passagen werden gemeinsam erarbeitet. Abschließend werden die wichtigsten Thesen im Plenum diskutiert.
In der Übung werden aufgrund der individuellen Lektüre der Texte Zusammenfassungen derselben von den StudentInnen vorgestellt. In Gruppen werden unter anderem die unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen der Autoren herausgearbeitet und verglichen. Schwierige Passagen werden gemeinsam erarbeitet. Abschließend werden die wichtigsten Thesen im Plenum diskutiert.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Abgabe aller Exzerpte, Referate, Teilnahme an Diskussionen und Gruppenarbeit, Anwesenheit
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Kompetenz im Umgang mit komplexen theoretischen Texten erwerben, Entstehungsbedingungen und Hintergründe von sozialwissenschaftlichen Perspektiven reflektieren und Erkenntnisse im Licht anderer Erkenntnisse betrachten lernen.
Prüfungsstoff
Individuelle Lektüre, Exzerpieren von Texten, Close Reading, Herausarbeitung zentraler Thesen aus den Texten, Diskussion.
Literatur
Wird am Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben
Gruppe 7
max. 37 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Donnerstag 06.03. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 13.03. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 20.03. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 27.03. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 03.04. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 10.04. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 08.05. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 15.05. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 22.05. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 05.06. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 12.06. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Donnerstag 26.06. 14:00 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Wie der Titel verspricht, versteht sich dieses Seminar als Zeitreise in die Konstitutierungsmomente soziologischer Wissenschaft. Über die persönliche und kollektive Aneigung klassischer Texte werden wir Entstehungszusammenhänge und theoretische Ansätze, sowie ausgewählte Fragestellungen und Werkzeuge der modernen Soziologie bearbeiten. Dabei werden uns Fragen zur Bedeutung und Funktionsweise des Kanons der Disziplin begleiten, wie ebenso die persönliche Sozialisation in das Fach (lesen lernen) am Spielpan steht.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Anwesenheit, Mitarbeit bei Diskussionen, regelmäßige Textlektüre, Gruppenreferat und Abgabe eines memos oder überarbeiteten Lesetagebuchs.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
-Beförderung der Kompetenzen von Exegese
-Aneignung und Umgang mit soziologischer Theorie
-Schlüsselbegriffe und Konzepte und in ihren historischen Entstehungszusammenhängen kennenlernen
-Aneignung und Umgang mit soziologischer Theorie
-Schlüsselbegriffe und Konzepte und in ihren historischen Entstehungszusammenhängen kennenlernen
Prüfungsstoff
Die Kenntnis der Texte ist die unabdingbare Voraussetzung für die Diskussion der Inhalte, insofern steht die selbständige Lektüre (zumeist außerhalb der Präsenzeinheit) und Bearbeitung der Originaltexte im Mittelpunkt. Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin muss die wichtigsten Inhalte und Argumentationen der Texte möglichst auch in eigenen Worten wiedergeben können. Darüber hinaus gibt des Gruppenarbeiten.
Literatur
Literatur wird am Beginn der Lehrverantaltung bekannt gegeben und bereit gestellt.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
in 505: BA T1 UE Klassiker lesen
Letzte Änderung: Mi 15.12.2021 00:23