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230032 FPR Forschungspraktikum 1: Gesundheits- und Medizinsoziologie (2018S)

6.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 07.03. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 21.03. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 11.04. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 18.04. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 25.04. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 02.05. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 09.05. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 16.05. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 23.05. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 30.05. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 13.06. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 20.06. 14:15 - 16:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Mittwoch 27.06. 14:15 - 18:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele

Primäres Ziel eines Forschungspraktikums ist der Erwerb von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Durchführung empirischer Forschungsprojekte. Die Studierenden sollen praktische Erfahrungen mit allen Phasen des Forschungsprozesses machen und damit auch ein vertieftes Verständnis von methodologischen und methodischen Problemen und Lösungsmöglichkeiten erlangen. Als weiteres Ziel bietet das FPR den Studierenden einen Einstieg in bestimmte Fragestellungen und Forschung der Gesundheits- und Medizinsoziologie. Bis zu 5 Studierende können in diesem Bereich dann auch eine Bachelor – Arbeit verfassen.

Inhalte

Das zweisemestrige Forschungspraktikum gibt den Studierenden die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen Forschungsprojekte zu entwickeln und durchzuführen.
Zur leichteren Orientierung und zur Verbesserung der Kommunikationschancen zwischen den Arbeitsgruppen wird von der Lehrveranstaltungsleitung ein Projektrahmen zur Verfügung gestellt. Vorgeschlagen wird ein gemeinsamer Fokus aller Forschungsprojekte auf den Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit aus der Spezialisierung Gesundheits- und Medizinsoziologie.
Dass Arbeit eine der wichtigsten Gesundheitsdeterminanten ist – als Quelle von körperlichen und psychischen Belastungen, aber auch von Gesundheitsressourcen – ist in unserer Gesellschaft zumindest im Grundsatz breit akzeptiert. Soziologische Forschung in Bezug auf die individuelle, die betriebliche aber auch die gesellschaftliche Ebene ist zu einem breiten Spektrum von Fragestellungen, sowohl mit qualitativen als auch mit quantitativen Methoden möglich.
Beispiele und Anregungen werden in den nächsten Wochen ausgearbeitet.

1.3 Methoden

Das Konzept der Lehrveranstaltung basiert primär auf Learning by doing, d.h. dass alle Planungs- und Arbeitsschritte selbständig in den Kleingruppen ausgeführt werden.

Geplant sind folgende Schritte
1) Auswahl von Fragestellung im Anschluss an aktuelle wissenschaftliche Forschung
2) Entwicklung eines Forschungsdesigns und Auswahl von Methoden
3) Planung und Sicherung des Zugangs zu Forschungsfeldern bzw. zu bereits analysefähigen Daten.
4) Auswahl/ Entwicklung/ Testung von Erhebungsvarfahren bzw. Instrumenten
5) Durchführung einer empirischen Datenerhebung (quantitativ / qualitativ)
6) Datenaufbereitung
7) Datenanalyse
8) Verschriftlichung von Ergebnissen(Forschungsbericht)
9) Präsentation.
Das erste Semester behandelt voraussichtlich die Schritte 1-4, Schritt 5 sollte zumindest eingeleitet werden; im WS wird der Forschungszyklus fortgesetzt. Bei Teilprojekten, die schon mit Datensätzen arbeiten wollen, beginnt der Schritt 7 Datenanalyse natürlich bereits früher.

Die Gruppen werden in ihrer Arbeit kontinuierlich durch die Lehrveranstaltungsleitung methodisch und bei Bedarf auch inhaltlich unterstützt. Eine wichtige Rolle spielen auch Prozesse der gegenseitigen Unterstützung und Beratung zwischen den Studierenden.
Als zentrales Kommunikations- und Austauschinstrument wird auf der Uni-Plattform Moodle ein Kurs eingerichtet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

LV mit immanentem Prüfungscharakter

Hinweis der SPL: bei Feststellung einer erschlichenen Teilleistung (Abschreiben, Plagiieren, Ghostwriting, etc.) muss die gesamte Lehrveranstaltung als geschummelt gewertet und als Antritt gezählt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Mitarbeit
- Abgabe von Zwischenergebnissen
- Beurteilung der Erhebung und Auswertung sowie der schriftlichen Arbeit
- Beurteilung der Präsentation

Prüfungsstoff

LV mit immanentem Prüfungscharakter

Literatur

Dragano, N. 2016: Gesundheit und Arbeit. In: Richter, M. & Hurrelmann, K. (Ed.): Soziologie von Gesundheit und Krankheit. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden: 167-182.

Forster, R. & Krajic, K. 2013, "Gesundheit und Medizin," In Forschungs- und Anwendungsfelder der Soziologie, E. Flicker & R. Forster, eds., Wien: Facultas Verlag, pp. 141-156.

Badura, B. et al. 2010: Problemstellungen, Ziele und Interventionsformen. In: Badura et al. (Ed.): Betriebliche Gesundheitspolitik. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag. 41-57.

Krajic, K., Dietscher, C., Pelikan, J., 2017. Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention - soziologisch beobachtet, in: Jungbauer-Gans, M., Kriwy, P. (Eds.), Handbuch Gesundheitssoziologie. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden, pp. 1–31. doi:10.1007/978-3-658-06477-8_10-1

Die Literaturliste wird bis zum LV Beginn kontinuierlich erweitert

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

in 505: BA A3 Forschungspraktikum 1

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:43