Universität Wien FIND

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230052 VO+SE Visuelle Soziologie: Gender-interessierte Analyse filmischer Formate (2016W)

6.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG: zusätzlicher Blocktermin am 2.12.2016, 9.00-17.00 Uhr

Dienstag 04.10. 16:30 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 11.10. 16:30 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 18.10. 16:30 - 21:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 25.10. 16:30 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 08.11. 16:30 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 15.11. 16:30 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 29.11. 16:30 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Freitag 02.12. 09:00 - 17:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 06.12. 16:30 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Dienstag 13.12. 16:30 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die VOSE ist Teil der methodischen Lehrveranstaltungen in der Visuellen Soziologie und richtet sich an unterschiedliche Gruppen von Studierenden: einerseits an Studierende im Masterstudium Soziologie im Schwerpunkt Visuelle Soziologie bzw. Schwerpunkt Kultur und Gesellschaft, andererseits an Studierende im Masterstudium Gender Studies, und weiters an Studierende aus anderen Studienrichtungen, die sich mit Film, Visual Studies, Cultural Studies oder Populare Culture auseinandersetzen.
Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung eines Überblicks über soziologische/sozialwissenschaftliche Methoden der Filmanalyse bzw. der Analyse filmischer Formate bis hin zur Einbettung von Filmanalyse in einer Diskursanalyse.
Filme und filmische Formen sind in unserer Gesellschaft wesentliche Elemente visueller Kultur, die zunehmend auch eine globalisierte Kultur ist. Filme, Fernsehen, Web-Videos erfüllen wichtige gesellschaftliche Funktionen zwischen Information, Unterhaltung, Werbung und filmischer "Stimmungsmache", zwischen Privatem und Öffentlichem, zwischen Lokalem und Globalem, und öffnen ein weites Spektrum für Forschungsfragen und Untersuchungen. In der Soziologie gibt es unterschiedliche Traditionen und methodische Zugänge sich mit Filmen, Videos, TV und der Digitalisierung laufender/bewegter Bilder, filmischen Formaten auseinander zu setzen - einige davon sollen in der VOSE vorgestellt und erprobt werden. Schwerpunkt wird auf SOZIOLOGISCHEM FILMLESEN (Flicker/Zehenthofer) als Analyseverfahren liegen.
Die Filmsoziologie bildet einen Teilbereich der interdisziplinären Filmwissenschaften und der visual studies und legt einen Fokus auf kultursoziologische Fragestellungen. Dazu zählen u.a. auch Fragen der Repräsentationen sozialer Differenzen wie Geschlecht, Alter, Ethnien, Kulturen, sozialer Ungleichheit uvm. Auch Fragen nach Affekten und Emotionaliserung sind heute zentral.

Es wird eventuell 1-2 Exkursionen in themennahe Einrichtungen geben; die Termine werden bekannt gegeben, sobald sie fixiert sind.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Von den Studierenden werden regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeitet erwartet. Je nach Thema, Interesse und Vorkenntnissen sollen dich die Studierenden auch selbst mit der Literatur/mit Methoden vertraut machen und diese vorstellen. Von den Studierenden können auch eigenständige Analyseprojekte konzipiert und/oder durchgeführt werden; dazu kann entweder Filmmaterial mitgebracht werden, das im Rahmen einer Masterarbeit (o.ä.) verwendet wird oder es kann Filmmaterial neu gewählt werden. Pro Teilnehmer*in soll mindestens eine mündliche Präsentation erfolgen und nach Ablauf der LV eine schriftliche Analysearbeit erstellt werden. Es sind Einzel- oder Gruppenarbeiten möglich.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Studierende, die bereits an filmsoziologischen Studien arbeiten und Studierende, die solche Studien erst konzipieren, sollen eine konkrete methodische Einführung erhalten und sollen auch in ihrem konkreten Analyse-Arbeiten am Film-Material unterstützt werden.
Vorkenntnisse aus der Filmsoziologie sind nicht Voraussetzung aber SEHR wünschenswert (zB. VO aus dem vergangenen Sommersemester).
Beuteilungsmaßstab: Anwesenheit + Mitarbeit ca. 30 %, mündliche Präsentation ca. 30 % , schriftliche Arbeit ca. 40 %. Alle drei Teile müssen zumindest positiv sein.

Prüfungsstoff

- Überblick über mehrere Methoden der Filmanalyse
- Gute Kenntnis einer spezifischen Methode

Literatur

Bienk, Alice (2010): Filmsprache. Einführung in die interaktive Filmanalyse. Marburg: Schüren.
Eder, Jens (2008): Die Figur im Film. Grundlagen der Figurenanalyse. Marburg: Schüren.
Faulstich, Werner (1988): Die Filminterpretation. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Faulstich, Werner (2002): Grundkurs Filmanalyse. München: Wilhelm Fink.
Hickethier, Knut (1993): Film- und Fernsehanalyse. Stuttgart: J.B. Metzler.
Kuchenbuch, Thomas (2005): Filmanalyse. Theorien - Methoden - Kritik. Wien/Köln/Weimar: Böhlau.
Mikos, Lothar (2003): Film- und Fernsehanalyse. Konstanz: UVK.
Peltzer, Anja (2011): Identität und Spektakel. Der Hollywood-Blockbuster als global erfolgreicher Identitätsanbieter. Konstanz: UVK.

Weitere Literatur wird bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39