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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

230065 SE Inter- und Transdisziplinarität: Theoretische, methodologische und praktische Annäherungen (2017W)

From a theoretical, methodological and empirical point of view

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 16.10. 16:45 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 30.10. 16:45 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 13.11. 16:45 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 27.11. 16:45 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 11.12. 16:45 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 08.01. 16:45 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 22.01. 16:45 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ausgangspunkt der gemeinsamen Diskussionen im Seminar wird eine theoretische und historische Reflexion über die erkenntnistheoretischen und philosophischen Voraussetzungen der Interdisziplinarität sein. In diesem ersten Teil soll unter anderen Dingen die Frage geklärt werden, was Interdisziplinarität ist und wieso es dazu eine nie endende Diskussion gibt. Weiterhin wird die Frage von Interesse sein, ob und inwiefern auf Interdisziplinarität verzichtet werden kann. Theoretische Vorstellungen und viel verwendete Konzepte werden genauer diskutiert, so wie einheitswissenschaftliche Vorstellungen, interdisziplinäre Konzepte und Transdisziplinarität, und die Auswirkungen der inter- und multidisziplinären Forderung auf die fachspezifische Arbeit.

Ferner von Interesse sind die aus der interdisziplinären Forderung resultierenden Probleme und Schwierigkeiten für die empirische Arbeit, wie z.B. die Suche nach passenden Theorien und Methoden. Weiterhin zu diskutieren wird auch der praktische Nutzen einer solchen sog. interdisziplinären und transdisziplinären Herangehensweise zu Problemen der sozialen und kulturellen Wirklichkeit sein.

Angestrebt wird ein höheres Verständnis für wissenschaftstheoretische Zusammenhänge als Ursache und Folge der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Aufeinander-Bezug-Nehmens der Sozial- und Geisteswissenschaften untereinander und mit anderen Wissenschaften.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Interaktive Methode. Nach einer Einführung in die Problematik und dem Demonstrieren einiger Problemfelder in der theoretischen Reflexion, werden theoretische und methodologische Texte von den Seminarteilnehmern und -teilnehmerinnen vorgestellt und systematisch besprochen. Anhand konkreter Forschungsbeispiele werden die einzelnen Konzepte näher erläutert und diskutiert.

Hinweis der SPL: bei Feststellung einer erschlichenen Teilleistung (Abschreiben, Plagiieren, Ghostwriting, etc.) muss die gesamte Lehrveranstaltung als geschummelt gewertet und als Antritt gezählt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Interaktive LV: die Teilnahme bei allen Einheiten wird erwartet!
Unerwartetes, begründetes Fernbleiben bei einer LV-Einheit muss mit der Lehrveranstaltungleiterin persönlich besprochen werden.
Zusätzlich zu der aktiven Beteiligung bei den Diskussionen wird das Abhalten eines Referats (einer Präsentation) sowie die Abgabe einer Seminararbeit im Umfang von etwa 10 Seiten erwartet. Alle diese Teilleistungen sind für den positiven Abschluss der Lehrveranstaltung notwendig!

Prüfungsstoff

Literatur

Eine Literaturliste wird beim ersten Treffen bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:43