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230073 SE Jugendliche Online Welten: Sozialisationserfahrungen junger Menschen in einer digitalen Gesellschaft (2019S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung kann für jede Forschungsspezialisierung des Masterstudiums Soziologie herangezogen werden, sofern dies inhaltlich zu Ihrem Masterarbeitsvorhaben passt bzw. mit dem Betreuer oder der Betreuerin abgesprochen wurde.

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 04.03. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 11.03. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 18.03. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 01.04. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 08.04. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 06.05. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 13.05. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 20.05. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 27.05. 09:00 - 12:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 03.06. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 17.06. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 24.06. 09:00 - 10:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Soziale Medien sind für Jugendliche nicht nur Teil ihrer Kultur und Alltagspraktiken, sie erfüllen auch wesentliche Entwicklungsaufgaben: Sie ermöglichen es, die Welt zu erkunden und zu konstruieren, dienen als vielseitige Plattform für Selbstdarstellung, Identitätsbildung und Selbstprojektion (z.B. Nutzung von Fotos, Videos und Texten als kreative Ausdrucksmöglichkeit) und schaffen Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe (z.B. Vernetzung mit anderen Peers, Nachrichtenkonsum, politisches Engagement und Aktivismus). Jugendliche erwerben durch die Nutzung digitaler Medien zentrale Handlungsfähigkeiten und Kompetenzen als produktive Gestalter ihrer Entwicklungsaufgaben, gleichzeitig sind sie in diesem weitgehend unkontrollierten virtuellen Umfeld aber auch Belastungen ausgesetzt, wie z.B. öffentlichen Beleidigungen, Bloßstellungen, Belästigungen oder Hass-Postings.
Die Lehrveranstaltung widmet sich daher jugendlichen Sozialisationserfahrungen und der Entwicklung von Medienkompetenzen und – praktiken in und durch Soziale Medien: Aufbauend auf einem theoretischen Überblick zu zentralen Aspekten der Jugendsoziologie werden Diskussionen angeregt, wie sich diese Aspekte in der Nutzung Sozialer Medien manifestieren und wie sich Prozesse der Individuation und Sozialisation unter Bedingungen der Mediatisierung bzw. digitaler Sozialisationskontexte gestalten. Im Zentrum stehen Nutzungspraktiken, Formen der Partizipation und Vergemeinschaftung, aber auch Konflikt- und Alltagsbewältigung, sowie der Umgang mit Sicherheit und Risiko. Daran anschließend werden jugendliche Sozialisationserfahrungen und jugendliche Perspektiven auf Online Welten mit Hilfe empirischer Daten rekonstruiert: Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben, qualitative Gesprächsprotokolle aus einer aktuellen Studie der Universität Wien zum Umgang Jugendlicher mit digitaler Gewalt im Internet zu analysieren.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Mitarbeit an Diskussionen (20%)
Textlektüre als Vorbereitung für Diskussionen (20%)
Abschlussarbeit während des Semesters (2-er Team, 45%): Analyse von zur Verfügung gestellten qualitativen Gesprächsprotokollen; Kurzpräsentation der Ergebnisse (15%) in der letzten LV-Einheit.

Hinweis der SPL: bei Feststellung einer erschlichenen Teilleistung (Abschreiben, Plagiieren, Ghostwriting, etc.) muss die gesamte Lehrveranstaltung als geschummelt gewertet und als Antritt gezählt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Textlektüre, regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit, gelungene empirische Bearbeitung

Prüfungsstoff

lecture

Literatur

Eine Literaturliste wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 12.08.2019 11:08