Universität Wien FIND

230111 UE Wissenskommunikation - Wissenschaftliches Schreiben bewusst gestalten (2019W)

Wie entsteht ein guter Text ?

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 11.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 25.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 08.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 22.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 06.12. 09:45 - 13:00 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 24.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wissenschaft ist zu einem Großteil sprachlich vermittelt. Als Wissenschaftler*innen bringen wir unsere Denk- und Forschungsprozesse ebenso zu Papier wie unsere Ergebnisse: wir schreiben unsere Arbeit. Unser Schreiben ist dabei immer auch von (wissenschafts-)kulturellen und institutionellen Dynamiken geprägt. Der Einfluss der Institution wird besonders im akademischen Ausbildungskontext spürbar, wo neben den Anforderungen der Wissenschaftsgemeinschaft auch die Erwartungshaltungen der Lehrenden von Bedeutung sind. In der Lehrveranstaltung suchen wir nach Wegen, im Überschneidungsbereich „Wissenschaftsfeld“ und „Ausbildungsfeld Universität“ zu einem guten wissenschaftlichen Schreibstil zu finden. Im Zentrum der LV steht das eigene Schreiben. Folgende Themenbereiche werden uns beschäftigen:
• Schreibprozess
• Schreibprojektplanung
• Genres (Textsorten) der Sozialwissenschaft(en)
• Funktionen und Konventionen von Textsorten
• Funktionen wissenschaftlicher Textabschnitte (Einleitung und Schluss)
• Wissenschaftlicher Stil: Fachsprache – wissenschaftliche Alltagssprache – Alltagssprache/ Konkretheit vs. Vagheit
• Zusammenhang Schreiben und Methode
• konstruktives Feedback geben und Feedback konstruktiv annehmen
Die Lehrveranstaltung soll die Fähigkeit zu souveränem Sprachgebrauch und zu begründeten Stilurteilen bestärken, sie soll Kriterien und "Werkzeuge" für einen zeitgemäßen wissenschaftlichen Sprachgebrauch in die Hand geben. Die Arbeit mit und an unseren eigenen Texten steht dabei im Mittelpunkt.
Achtung!!! Die Erfahrung und das Feedback von Studierenden hat gezeigt, dass Sie am meisten vom Besuch der LV profitieren, wenn Sie bereits ein Thema für die MA-Arbeit haben.

Methoden:
Die LV wird als Planspiel abgehalten. Aufgabe ist es, als gesamte Gruppe selbständig das Themenheft einer fiktiven Zeitschrift zu planen und mit Beiträgen zu bestücken.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit, aktive Teilnahme, vor Beginn der LV auf Moodle angegebene schriftliche Teilleistungen. Schriftliche Teilleistungen werden dann als abgegeben anerkannt und bewertet, wenn alle in der Aufgabenstellung angeführten Punkte erfüllt sind.

Hinweis der SPL:
Die Erbringung aller Teilleistungen ist Voraussetzung für eine positive Beurteilung, wenn nicht explizit etwas anderes vermerkt wurde.
Werden einzelne verpflichtende Teilleistungen nicht erbracht, gilt die Lehrveranstaltung als abgebrochen. Falls dem Nichterbringen der Leistung kein wichtiger und unvorhersehbarer Grund seitens des/der Studierenden vorliegt, wird die LV negativ beurteilt.
Bei Vorliegen eines solchen Grundes (zB eine längere Erkrankung) kann der/die Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich nach Eintreten des Grundes zu stellen.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und mit dem Vermerk "geschummelt/erschlichen" in das Notenerfassungssystem eingetragen.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen: Details werden von den Lehrenden in der Lehrveranstaltung bekanntgeben.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung für eine positive Beurteilung sind die Anwesenheit (maximal zwei Einheiten dürfen versäumt werden), die aktive Mitarbeit, das Erfüllen der gestellten Aufgaben und die schriftliche Reflexion. Die schriftlichen Portfolioaufgaben fließen zu 70% in die Beurteilung der Lehrveranstaltung ein, die Mitarbeit zu 30% .

Prüfungsstoff

detaillierte Unterlagen finden sich auf Moodle

Literatur

eine detaillierte Literaturliste wird auf Moodle online gestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 10.10.2019 12:28