230120 SE Ausgewählte Paradigmen: Medien im Kommunikativen Konstruktivismus (2019S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 04.02.2019 00:01 bis Do 21.02.2019 10:00
- Abmeldung bis Mi 20.03.2019 23:59
Details
max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Montag 04.03. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 11.03. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 18.03. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 25.03. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 01.04. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 08.04. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 29.04. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 06.05. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 13.05. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 20.05. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 27.05. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Montag 17.06. 12:15 - 14:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Der Alltag in heutigen Gesellschaften ist ohne Medien kaum mehr vorstellbar. Medien dringen in immer mehr Lebensbereiche vor – mit der Digitalisierung als neuerlichen Treiber dieser Mediatisierung des Sozialen. Für die Soziologie stellt sich die Frage, ob damit altbekannte Theorien und Forschungsprogramme beibehalten werden können oder ob eine grundsätzliche Erneuerung soziologischer Theorien notwendig ist. Diese aktuelle Diskussion um die gesellschaftliche Rolle der Medien greift das Seminar am Beispiel der Theoriedebatte zur Weiterentwicklung des Sozialen Konstruktivismus zum Kommunikativen Konstruktivismus auf.Der Sozialkonstruktivismus, wie er 1966 von Peter L. Berger und Thomas Luckmann mit der „Gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit“ vorgelegt wurde, gilt als einer der einflussreichsten Ansätze in der Soziologie – und weit über die Fachgrenzen hinaus. Seit einigen Jahren wird eine Anpassung des Sozialkonstruktivismus an die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eingefordert. Am systematischsten löst der Kommunikative Konstruktivismus diese Forderung ein. Mit dem Begriff des „kommunikativen Handelns“ wird der Fokus vom Zentralbegriff Wissen auf den des Wirkens verlagert. Im Seminar diskutieren wir daran anschließend, welcher Stellenwert Medialität (also Körpern, Materialität und Technik) beim Aufbau gesellschaftlicher Wirklichkeit zukommt.Zunächst werden die Grundlagen des Sozialkonstruktivismus erarbeitet, um darauf aufbauend neuere Ansätze des Kommunikativen Konstruktivismus kennenzulernen und zu diskutieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den jeweiligen Konzepten von Medien und Medialität.Methoden: Präsentationen, Lektüre von Fachliteratur und Diskussion. Studierende sollen einmalig von der Lehrveranstaltungsleitung zur Verfügung gestellte Literatur vorstellen. Die Präsentationen und die Literatur werden anschließend von den Seminarteilnehmer*innen diskutiert.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
- Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation einer Präsentation auf der Grundlage bereitgestellter Literatur (50 % der Note)
- Seminararbeit (50% der Note)Hinweis der SPL: bei Feststellung einer erschlichenen Teilleistung (Abschreiben, Plagiieren, Ghostwriting, etc.) muss die gesamte Lehrveranstaltung als geschummelt gewertet und als Antritt gezählt werden.
- Seminararbeit (50% der Note)Hinweis der SPL: bei Feststellung einer erschlichenen Teilleistung (Abschreiben, Plagiieren, Ghostwriting, etc.) muss die gesamte Lehrveranstaltung als geschummelt gewertet und als Antritt gezählt werden.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die Abfassung einer
Seminararbeit gemäß den Vorgaben der Lehrveranstaltungsleitung und die
gelungene Präsentation eines Referats über zur Verfügung gestellte Literatur im Rahmen der Lehrveranstaltung.Es besteht Anwesenheitspflicht, ein zweimaliges unentschuldigtes Fehlen ist gestattet.
Seminararbeit gemäß den Vorgaben der Lehrveranstaltungsleitung und die
gelungene Präsentation eines Referats über zur Verfügung gestellte Literatur im Rahmen der Lehrveranstaltung.Es besteht Anwesenheitspflicht, ein zweimaliges unentschuldigtes Fehlen ist gestattet.
Prüfungsstoff
Literatur
Basislektüre:Berger, Peter L., und Thomas Luckmann. 2004. Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. 20. Auflage. Frankfurt/Main: Fischer.
Knorr-Cetina, Karin. 1989. „Spielarten des Konstruktivismus. Einige Notizen und Anmerkungen“. Soziale Welt 40 (1/2): 86–96.Knoblauch, Hubert. 2017. Die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit. Wiesbaden: Springer VS.
Keller, Reiner, Hubert Knoblauch, und Jo Reichertz, Hrsg. 2013. Kommunikativer Konstruktivismus. Theoretische und Empirische Arbeiten zu einem neuen wissenssoziologischen Ansatz. Springer VS.
Knorr-Cetina, Karin. 1989. „Spielarten des Konstruktivismus. Einige Notizen und Anmerkungen“. Soziale Welt 40 (1/2): 86–96.Knoblauch, Hubert. 2017. Die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit. Wiesbaden: Springer VS.
Keller, Reiner, Hubert Knoblauch, und Jo Reichertz, Hrsg. 2013. Kommunikativer Konstruktivismus. Theoretische und Empirische Arbeiten zu einem neuen wissenssoziologischen Ansatz. Springer VS.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
in 505: BA T2 SE Ausgewählte Paradigmen
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39