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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

230125 WS Gesellschaftsdiagnosen: Coolness als kulturelle Praxis (2019W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 07.10. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 14.10. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 21.10. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 28.10. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 04.11. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 11.11. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 18.11. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 25.11. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 02.12. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 09.12. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Montag 16.12. 13:15 - 15:15 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar bietet eine Einführung in die soziologische Auseinandersetzung mit Coolness als Kulturtechnik der Moderne, als emotionaler Stil zwischen Pathos und Ironie. Dabei werden unter anderem folgende Themenbereiche bearbeitet:

- Theorien über die Ursprünge von Coolness
- Die soziale Funktion von Coolness und Affektkontrolle
- Coolness und die Sozialität des Körpers
- Coolness, Jugendkultur und peer-spezifische Anerkennung
- Nicht-westliche kulturelle Produktionen von Coolness am Beispiel von Japan und Indien
- Der Aufstieg des “Cool Capitalism” und die Bedeutung von Coolness im Marketing
- Visuelle Inszenierungen von Coolness in der Repräsentation von Politiker*innen

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Hinweis der SPL:
Die Erbringung aller Teilleistungen ist Voraussetzung für eine positive Beurteilung, wenn nicht explizit etwas anderes vermerkt wurde.
Werden einzelne verpflichtende Teilleistungen nicht erbracht, gilt die Lehrveranstaltung als abgebrochen. Falls dem Nichterbringen der Leistung kein wichtiger und unvorhersehbarer Grund seitens des/der Studierenden vorliegt, wird die LV negativ beurteilt.
Bei Vorliegen eines solchen Grundes (zB eine längere Erkrankung) kann der/die Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich nach Eintreten des Grundes zu stellen.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und mit dem Vermerk "geschummelt/erschlichen" in das Notenerfassungssystem eingetragen.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen: Details werden von den Lehrenden in der Lehrveranstaltung bekanntgeben.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen für die positive Beurteilung:
- Anwesenheit (min. 80%)
- aktive Beteiligung an den Einheiten
- termingerechte Erfüllung der Arbeitsaufträge

Beurteilungsmaßstab:
- Wöchentliche Bearbeitung der Seminartexte (Upload auf Moodle)
- Vorstellung von Texten (Referat)
- Diskussion und Vertiefung der vorgestellten Inhalte
- Schriftliche Arbeit am Semesterende

Prüfungsstoff

Literatur

Allison, Anne / Yoshimi, Shunya (2009): The Cool Brand, Affective Activism and Japanese Youth. Theory, Culture & Society 26.(2): 89-111.

Bookman, Sonia (2013): Branded Cosmopolitanisms: ‘Global’ Coffee Brands and the Co-creation of ‘Cosmopolitan Cool’. Cultural Sociology 7(1): 56-72.

Dinerstein, Joel (2017): The Origins of Cool in Postwar America. Chicago: University of Chicago Press.

Duggal, Ekta / Harsh V Verma (2019): Cool Perspectives, Indian Cool and Branding. South Asian Journal of Business Studies 8(2): 130-45.

Frank, Thomas (1997): The Conquest of Cool, Business Culture, Counterculture and the Rise of Hip Consumerism, Chicago: UP.

Geiger, Anette / Schröder, Gerald / Söll, Anne (Hg.) (2010): Coolness. Zur Ästhetik einer kulturellen Strategie und Attitüde. Bielefeld: Transcript.

Hooks, Bell (2004): We real cool. Black Men and Masculinity. New York: Routledge.

Mark Greif u.a. (Hg.) : Hipster. Eine transatlantische Diskussion, Berlin: Suhrkamp, 2012

Neumann-Braun, Klaus / Richard, Birgit (2005): Coolhunters: Jugendkulturen zwischen Medien und Markt. Frankfurt: Suhrkamp.

Stearns, Peter (1994): American Cool. Constructing a Twentieth-Century Emotional Style. New York: NYU Press.

Van Den Bergh, Joeri / Mattias Behrer / De Maeseneire, Patrick (2016): How Cool Brands Stay Hot : Branding to Generation Y and Z. London Philadelphia New Delhi: Kogan Page.

Warren, C. / Batra, R. / Loureiro, S. M. C. / Bagozzi, R. P. (2019). Brand Coolness. Journal of Marketing, 83(5), 36–56.

Warren, Caleb / Campbell, Margaret C. (2014): What Makes Things Cool? How Autonomy Influences Perceived Coolness. Journal of Consumer Research 41(2): 543-63.

Weis, Diana (Hg.) (2012): Cool Aussehen. Mode & Jugendkulturen. Berlin: Archiv der Jugendkulturen Verlag.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

in 505: BA T2 Workshop Gesellschaftsdiagnosen

Letzte Änderung: Fr 31.01.2020 15:49