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230148 WS Gesellschaftsdiagnosen: Globale Verflechtungen (2013S)

Die Bedeutung des Kolonialismus

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 07.03. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 14.03. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 21.03. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 11.04. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 18.04. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 25.04. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 02.05. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 16.05. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 23.05. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 06.06. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 13.06. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 20.06. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Donnerstag 27.06. 18:00 - 19:30 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In der soziologischen Theoriebildung werden postkolonialer Perspektiven erst seit kurzem eingebunden. Wir werden uns in diesem Workshop daher den Grundlagen widmen. Was versteht man unter dem Begriff Kolonialismus? Wie haben soziologische Klassiker über den Kolonialismus geschrieben? Wie lässt sich die gegenwärtige Globalisierung vor dem Hintergrund der kolonialen Vergangenheit besser verstehen?
Neben klassisch soziologischen Texten steht die antikolonialistische Literatur, z.B. von Frantz Fanon und Aimé Césaire, am Programm. Es wird auch die Gelegenheit geboten, sich mit den grundlegenden Texten der postkolonialen Theorie (Bhaba, Said, Spivak) auseinanderzusetzen. Erwartet werden keine Vorkenntnisse, aber sehr erwünscht ist Grundlagenwissen, insbesondere in der soziologischen Theorie, ebenso wie Interesse an globalen Zusammenhängen. Ein zentrales Anliegen der postkolonialen Theorie ist die Rückkoppelung an die lokalen und globalen Probleme der Gegenwart, wie die Verschärfung sozialer Ungleichheit, globale Migration, `Terrorismus`, die ökologische und ökonomische Krise. Erst eine soziologische Leseart der Vergangenheit kann Kontinuitäten und Brüche sichtbar machen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Gemeinsame Lektüre und ständige Mitarbeit, eine Buchrezension

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Besseres Verständnis der Bedeutung des Kolonialismus in der Gegenwartsgesellschaft und in der Soziologie.

Prüfungsstoff

Referate, Diskussionen

Literatur

Reuter, Julia, Villa, Paula Irene (Hg.): Postkoloniale Soziologie. Empirische Befunde, theoretische Anschlüsse, politische Intervention. Bielefeld: Transcript Verlag, 2010.
Weitere Literatur wird in der LV bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

in 505: BA T2 Workshop Gesellschaftsdiagnosen

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39