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230155 SE Intersektionelle Zugänge der kritischen Männlichkeitsforschung (2009W)

Soziologische Theorien und aktuelle Forschungsperspektiven

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 09.10. 14:30 - 16:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Samstag 12.12. 14:00 - 19:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Sonntag 13.12. 11:00 - 18:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Sonntag 10.01. 11:00 - 18:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Sonntag 17.01. 14:00 - 18:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 1, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über soziologische Zugänge und aktuelle Entwicklungen der kritischen Männlichkeitsforschung. Zentral steht dabei die Frage nach der Entwicklung von intersektionellen Forschungszugängen, wie sie derzeit in den Frauen- und Geschlechterstudien diskutiert werden. Intersektionalität geht davon aus, dass unterschiedliche Achsen der Differenz (etwa entlang: Klasse, Ethnizität oder Sexualität) nicht getrennt von einander wirken und darum auch in ihrem Zusammenspiel analysiert werden müssen. Die Forschungsperspektive ermöglicht es, Männlichkeitskonstruktionen als intersektional strukturiert zu erfassen und die Analyse von Männlichkeiten damit in Bezug zu gesamtgesellschaftlichen Strukturen zu setzen. Der intersektionelle Zugang bildet damit einen Rahmen für relevante Fragen feministisch-soziologischer Analysen, wie etwa das Zusammenwirken von sozio-ökonomischen Ressourcen und Männlichkeitskonstruktionen, oder die Relevanz von Rassismus und Diskriminierung für Konstruktionen und Repräsentationen von "eigener" und "fremder" Männlichkeit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit und Mitarbeit; aktive Auseinandersetzung mit Texten des Readers; Präsentation eines Textes/Themenbereichs; Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Auseinandersetzung der Studierenden mit aktuellen Zugängen der kritischen Männlichkeitsforschung und den Implikationen eines intersektionellen Zugangs auf theoretischer und methodischer Ebene. Nach Absolvierung der Lehrveranstaltung können Studierende vorliegende Forschung einordnen und evaluieren, sowie Desiderata benennen und neue Forschungsfragen formulieren.

Prüfungsstoff

Eigenständige Lektüre und gemeinsame Diskussion von (deutsch- und englischsprachigen) wissenschaftlichen Texten zum Themenfeld. Darauf aufbauende Präsentationen durch Studierendengruppen in der Lehrveranstaltung.

Literatur

Ein Reader wird zu Beginn der Lehrveranstaltung aufgelegt
Basisliteratur:
- Bereswill, M., Meuser, M., Scholz, S., Hg. (2007) Dimensionen der Kategorie Geschlecht: Der Fall Männlichkeit. Münster.
- Connell, R. W. (1995) Masculinities. Berkeley
- Kimmel, M., Hearn, J., Connell, R. W., Hg. (2005) Handbook of studies on men & masculinities. Thousand Oaks, Calif.
- Klinger, C., Knapp, G., Sauer, B., Hg. (2007) Achsen der Ungleichheit. Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität. Frankfurt am Main.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

in 905: MA Forschungsspezialisierung - Kultur und Gesellschaft oder MA EF Erweiterung einer gewählten Forschungsspezialisierung |
in 121: Angewandte Soziologie (Praxisfelder), 3. Studienabschnitt

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39