Universität Wien FIND

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230171 UE Fallverstehen (2020S)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 03.03. 16:45 - 20:00 Hörsaal H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
Donnerstag 02.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
Mittwoch 06.05. 16:45 - 21:30 Hörsaal H10, Rathausstraße 19, Stiege 2, Hochparterre
Donnerstag 07.05. 08:00 - 15:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Freitag 08.05. 08:00 - 17:30 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

ZIELE
- Verschiedene Konzepte und Formen der Fallarbeit und deren Einsatzmöglichkeiten in der Pflege kennen
- Methoden der Fallarbeit kennen und diese fallspezifisch zuordnen und anwenden können
- Schritte der Fallarbeit anhand von praktischen Fallbeispielen darlegen können
- Einen Fallbericht (Case report) verfassen können

INHALTE
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden die Grundlagen zum Fallverstehen vorgestellt. Es handelt sich dabei um Definitionen zu Fall und Fallverstehen, um den Aspekt der Bildformung, um Grundlagen des kritischen Denkens und der Hermeneutik. Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung werden die theoretischen und methodischen Grundlagen sowie Formen der Fallarbeit bearbeitet und deren Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Es sind dies Konzepte der reflexiven Pflegepraxis, der Verstehenden Pflegediagnostik, der bio-/pathografischen und der ethischen Fallarbeit. Auf Basis dieser Grundlagen werden dann an Hand von „realen Fällen“ aus der Pflegepraxis der Studierenden die Methoden der Fallbearbeitung angewandt. Es wird exemplarisch jeweils ein Fall zu den o.a. Konzepten entlang der Schritte (1) Fallerzählung, Nachfragen und Bestimmung der Fallart, (2) Festlegung, Bearbeitung von Kernthemen und (3) Auswertung von Kernthemen bearbeitet und diskutiert. Im Anschluss daran wird der Case report als eine Form der Publikation von Fallbearbeitungen vorgestellt und werden die Ergebnisse der Fallbearbeitungen in Case reports gefasst.

METHODEN
- Theoretischer Input zu Grundlagen des hermeneutischen Fallverstehens
- Bearbeitung realer Fälle
- Zusammenführung von Theorie und Praxis im Rahmen von Fallbesprechungen und Fallberichten

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Lehrveranstaltung hat einen immanenten Prüfungscharakter, dies erfordert eine regelmäßige Teilnahme - mindestens zwei Drittel - das sind rd. 20 UE.

Der Leistungsnachweis setzt sich aus nachstehend angeführten Einzelleistungen zusammen. Die spezifischen Anforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung vorgestellt.

- Einbringen einer Fallbeschreibung
- Selbstständige Bearbeitung und Präsentation von Grundlagenliteratur
- Aktive Teilnahme an der Fallarbeit im Rahmen der Lehrveranstaltung
- Verfassen eines Case report als schriftliche Hausarbeit (in Gruppen)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

MINDESTANFORDERUNGEN
- Regelmäßige Teilnahme - mindestens zwei Drittel - das sind ca. 20 UE
- Präsentation der Ergebnisse der Textarbeit
- Aktive Teilnahme an der Fallbearbeitung und Fallpräsentation (in Gruppen) im Rahmen der Lehrveranstaltung
- Verfassen eines Case report als schriftliche Hausarbeit (in Gruppen) im Umfang von ca. 2000 Worten.

Beurteilungskriterien zur schriftlichen Arbeit
- Vollständigkeit
- Nachvollziehbarkeit der Fallbeschreibung und -bearbeitung
- Fachliche Fundierung der Schlussfolgerungen

Prüfungsstoff

Siehe Inhalte und Grundlagenliteratur

Literatur

GRUNDLAGENLITERATUR

SCHREMS, B. (2018): Fallarbeit in der Pflege. Grundlagen, Formen und Anwendungsbereiche. 3. überarbeitete Auslage. Facultas: Wien.

Spezifische Literaturangaben zu den theoretischen und methodischen Grundlagen werden im Rahmen der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:21