Universität Wien FIND

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233002 UK Wie sozial ist wissenschaftliches Wissen (2021W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Bitte beachten:
Sollte die Anzahl der Teilnehmer*innen 24 oder weniger sein, wird der Kurs zur Gänze vor Ort im Seminarraum des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung (NIG, 6. Stock) abgehalten. Ist die Anzahl 25 oder mehr, wird der Kurs hybrid angeboten, was bedeutet, dass - wechselnd je Einheit - vorab eingeteilte Teilnehmer*innen online via Zoom teilnehmen, während die anderen vor Ort präsent sind. Die konkrete Organisation wird in der Vorbesprechung festgelegt, welche für alle online stattfindet (siehe moodle). Eine Teilnahme ist unbedingt erforderlich.

Donnerstag 14.10. 13:00 - 15:00 Digital (Vorbesprechung)
Donnerstag 21.10. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 28.10. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 04.11. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 11.11. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 18.11. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 25.11. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 09.12. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 13.01. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 20.01. 13:00 - 15:00 Hybride Lehre
Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Dass wissenschaftliches Wissen wesentlich für unsere heutigen Gesellschaften ist, gilt mittlerweile als selbstverständlich. Aber welche Rolle spielen umgekehrt soziale und gesellschaftliche Aspekte für die Produktion, Förderung, Kommunikation und Verwendung wissenschaftlichen Wissens? Und welche Auswirkungen hat das? Soll sich die Wissenschaft stärker mit gesellschaftlichen Problemstellungen beschäftigen oder ist es wünschenswert, die Wissenschaft frei von gesellschaftlichen Einflüssen und sozialen Aspekten zu halten? Und ist das überhaupt möglich?

In diesem UK gehen wir der Frage nach, wie soziale und gesellschaftliche Praktiken, Werte und Beziehungen mit wissenschaftlichem Wissen verwoben sind. Aus Sicht der Wissenschaftsforschung (STS) betrachten wir die Wissenschaft als gesellschaftliche Institution und als soziale Praktik. Eine ‚unsoziale‘ Wissenschaft ist damit gar nicht möglich. Wir werden uns damit beschäftigen, wie wissenschaftliche und gesellschaftliche Werte und Normen, Objektivität, Expertise und Verantwortung in der wissenschaftlichen Praxis verstanden und gelebt werden und wie sich das auf das produzierte Wissen auswirkt.

Wir werden diese Fragen aus zwei Perspektiven betrachten: Einerseits werden wir die sozialen Prozesse, die innerhalb der Wissenschaft wirken, genauer betrachten. Also wie arbeiten und leben Wissenschaftler*innen zusammen, um Wissen zu erzeugen? Welche Rolle spielen dabei soziale und verkörperte Praktiken? Und welche sozialen Prozesse führen dazu, dass eine wissenschaftliche Erkenntnis innerhalb einer bestimmten wissenschaftlichen Gemeinschaft überhaupt als Faktum anerkannt wird? Andererseits werden wir die unterschiedlichen Einflüsse gesellschaftlicher und sozialer Aspekte auf die Forschung betrachten. Wie beeinflussen etwa gesellschaftliche Problemstellungen (Klimakrise, Pandemie, etc.) wissenschaftliche Förderprioritäten, Themensetzungen, zeitliche Perspektiven, etc.? Und welche Auswirkungen haben gesellschaftliche Werteordnungen und Bewertungsmechanismen (Nutzbarkeitserwägungen, Effizienz, Quantifizierung, etc.) auf wissenschaftliche Karrieren?

Die Inhalte werden durch Inputs der Lehrveranstaltungs-Leiterin, die Diskussion von ausgewählten wissenschaftlichen Texten und die begleitete Erarbeitung von Fallbeispielen vermittelt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Voraussetzungen für den Zeugniserwerb sind Anwesenheit und aktive Beteiligung, das Lesen und Vorbereiten der Texte und die Erarbeitung eines Fallbeispiels durch mündliche und schriftliche Arbeitsaufgaben und eine schriftliche Abschlussreflexion.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

15% Anwesenheit und aktive Mitarbeit
30% Lesen und Vorbereiten der Texte in Form von Lektürekarten
35% Erarbeitung eines Fallbeispiels in Form von Arbeitsaufgaben in den Einheiten und Reflexionstexten
20% schriftliche Reflexion des Fallbeispiels

Prüfungsstoff

keine Prüfung

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 14.09.2021 13:08