Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

233060 UE Science in Society Laboratories (2025S)

10.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch

Lehrende

    Termine

    The preliminary meeting will take place on 03.03 from 13:15 to 15:30.

    Unit 1: 17.03.2025 - 13:15-16:30
    Tutorial 1: 31.03.2025 - 13:15-16:30
    Unit 2: 07.04.2025 - 13:15-16:30
    Tutorial 2: 28.04.2025 - 13:15-16:30
    Unit 3: 05.05.2025 - 13:15-16:30
    Tutorial 3: 12.05.2025 - 13:15-16:30
    Unit 4: 19.05.2025 - 13:15-16:30
    Unit 5: 26.05.2025 - 13:15-16:30
    Unit6: 02.06.2025 - 13:15-16:30
    Tutorial 4: 16.06.2025 - 13:15-1630
    Unit 7: 23.06.2025 - 13:15-16:30
    Unit 8: 30.06.2025 - 13:15-16:30


    Information

    Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

    Wissenschaftliches Wissen und neue Technologien verändern unsere Gesellschaft. Einerseits eröffnen sie neue Möglichkeiten zur Lösung gesellschaftlicher Probleme. Andererseits werfen sie vielfach auch Fragen auf, die gesellschaftlich diskutiert, entschieden und reguliert werden müssen. Wissenschaftler*innen, egal welcher disziplinären Verortung, sollten in der Lage sein, sich kompetent an diesen Diskussionen zu beteiligen. Zugleich gibt es heute kaum eine wesentliche gesellschaftliche Debatte oder politische Entscheidungsfindung, die ohne die Einbeziehung wissenschaftlicher Expertise abläuft. Gerade bei kontroversiellen Themen ist allerdings oft strittig, was als relevantes und sicheres Wissen gelten kann, welche gesellschaftlichen Werte berücksichtigt werden sollten und in welcher Weise all dies in realpolitische Entscheidungen einfließen sollte.

    Die Studierenden erlernen in kleinen, interdisziplinär zusammengesetzten Gruppen, eine aktuelle Debatte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft systematisch aufzuarbeiten. Angenommenes Ziel dabei ist, aufbauend auf dem Analyseprozess politische Entscheidungsträger/innen dabei unterstützen zu können, die Verknüpfung von Wertepositionen und wissenschaftlicher Expertise in einer Debatte besser zu verstehen, um politische Entscheidungen treffen zu können. Die Studierenden erlernen schrittweise in enger Interaktion mit den Lehrenden Zugänge und Werkzeuge zur Analyse von Debatten, wenden sie auf die jeweilige konkrete Debatte an und erhalten dazu Feedback. Sie recherchieren Dokumente, identifizieren Positionen und führen Interviews mit Expert*innen. Sie lernen, ihre Analyseergebnisse in verschiedenen Formaten aufzubereiten, zu präsentieren und zu diskutieren.

    In dieser Lehrveranstaltung werden Sie in Kleingruppen die Debatten rund um Windkraftwerke, Urban Heat, und die Patentierung von Corona-Impfstoffen bearbeiten.

    Lernziele
    - Erlernen von Konzepten & Werkzeugen, um das Zusammenwirken von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft zu analysieren
    - Umsetzen der erworbenen Fähigkeiten in der Bearbeitung von konkreten Kontroversen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft
    - Erlernen von Techniken zur Recherche, sowie Beurteilung & Aufbereitung von Informationen
    - Denken und Zusammenarbeiten in interdisziplinären Zusammenhängen
    - Entwicklung der Fähigkeiten der Reflexion der eigenen disziplinären Perspektive
    Die Fähigkeit zu entwickeln, hinter den Kontroversen liegende Wertespektren sowie die daraus resultierenden Verantwortungszusammenhänge zu identifizieren

    Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

    Mindestanforderung für die positive Beurteilung sind:
    - Lektüre von Texten, aktive Mitarbeit in den Unterrichtseinheiten
    - Erarbeiten und Dokumentation einer Debatte in der Gruppe anhand von einzelnen Arbeitsaufträgen
    - Verfassen eines Beitrags für eine breitere Öffentlichkeit
    - Führen eines Labor-Tagebuchs

    Dieser Kurs verwendet die Plagiatsprüfungs-Software Turnitin für größere Abgaben.

    Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

    Zusammensetzung der Gesamtnote

    Die Benotung der Lehrveranstaltung erfolgt auf Grundlage der getrennten Bewertung der verschiedenen Aufgaben auf einer Skala von 1-5.

    - Lektüre von Texten, aktive Mitarbeit in den Unterrichtseinheiten: 20 Prozent, Individuell bewertet, Feedback auf Nachfrage;
    - Erarbeiten und Dokumentation einer Debatte in der Gruppe anhand von einzelnen Arbeitsaufträgen: 45 Prozent, als Gruppenarbeit bewertet, Feedback von LV-Leitung vorgesehen;
    - Verfassen eines Beitrags für eine breitere Öffentlichkeit: 20 Prozent, Individuell bewertet, Feedback auf Nachfrage;
    - Führen eines Laborbuchs: 15 Prozent, Individuell bewertet, Feedback auf Nachfrage;

    Jede Teilleistung wird selbstständig bewertet. Anwesenheit, Pünktlichkeit in der Abgabe von Leistungen und die Einhaltung akademischer Standards werden vorausgesetzt, können sich aber im Fall der Nicht-Einhaltung negativ auf die Gesamtnote auswirken. Zum Erreichen einer positiven Note muss der gewichtete Durchschnitt der Teilnoten größer oder gleich 4,5 sein.

    Wichtige Informationen zur Beurteilung
    Wenn nicht explizit anders vermerkt, ist die Erbringung aller Teilleistungen Voraussetzung für eine positive Beurteilung. Werden einzelne verpflichtend vorgesehene Teilleistungen nicht erbracht, gilt die Lehrveranstaltung als abgebrochen. Falls dem Nichterbringen der Leistung kein wichtiger und unvorhersehbarer Grund auf Seiten des/der Studierenden zu Grunde liegt, wird die LV negativ beurteilt. Bei Vorliegen eines solchen Grundes (etwa einer längeren Erkrankung) kann der/die Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich nach Eintreten des Grundes zu stellen.Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als ‘nicht beurteilt’ gewertet und mit dem Vermerk ‘geschummelt/erschlichen’ in das Notenerfassungssystem eingetragen.

    Anwesenheit
    Es herrscht Anwesenheitspflicht, sowohl für die Seminareinheiten, als auch für die im Handout fixierten Tutorien. Außerdem stehen jeder Gruppe freie Tutoriumstermine zur Verfügung. Es dürfen höchstens eineinhalb Seminareinheiten (6h) versäumt werden. Darüber hinausgehende Abwesenheiten können bis zu einer Gesamtsumme von maximal 12 Stunden durch mit der Lehrveranstaltungsleitung zu vereinbarende Zusatzleistungen und/oder Berücksichtigungen in der Note (Punktabzug) ausgeglichen werden. Die Entscheidung darüber trifft die Lehrveranstaltungsleitung. Bei Abwesenheiten von mehr als zwölf Stunden oder falls die Lehrveranstaltungsleitung bei Abwesenheiten über sechs Stunden einem Ausgleich nicht zustimmt, kann die Lehrveranstaltung nicht mehr positiv absolviert werden und ist negativ zu beurteilen. Eine Ausnahme von dieser Regelung ist zu gewähren, falls auf Seiten des/der Studierenden ein wesentlicher und unvorhersehbarer Grund für die Nicht-Teilnahme vorliegt. Dieser ist von der*dem Studierenden glaubhaft nachzuweisen. Bei Vorliegen eines solchen Grundes wird der/die Studierende ohne Note vom Kurs abgemeldet. Die Entscheidung darüber trifft die Lehrveranstaltungsleitung.

    Prüfungsstoff

    Mapping Debates
    Risk Governance and Expertise
    Knowledge and Knowledge Production
    Regulating Under Uncertainty
    Values and Responsibilities - Who Cares?
    Engaging in Panel Discussions

    Literatur


    Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

    Letzte Änderung: Fr 10.01.2025 00:02