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240022 VS Bilder im Kopf und in der Kamera - Fotografie in der empirischen Forschung (3.2.6) (2018S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 13.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 20.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 10.04. 18:30 - 20:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
Dienstag 17.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 24.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 08.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 15.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 29.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 05.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 12.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Dienstag 19.06. 18:30 - 20:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
Dienstag 26.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

LV-Inhalt:
Repräsentation ist eine der wesentlichen Dimensionen in der visuellen Anthropologie und bezieht sich sowohl auf Fotografie als auch auf Film. Es geht um das Hinterfragen einer angeblich objektiven, neutralen Darstellung von „Realität“.
In ethnografischen Fotodokumentationen sowie auf Social Media Plattformen halten sich bis heute positivistische, objektivierende Ansichten. Diese Repräsentationsmacht behauptet, dass die „Realität“ 1:1 abbildet und die Subjektivität der aufnehmenden Person keine Rolle spielt.
Es geht jedoch auch um die Verantwortung in der Repräsentation, die besonders für ethnologische Themen relevant ist: die analoge Darstellung von kulturell „Anderen“ aus einer Außenperspektive.
Die unterschiedlichen Prozesse von Filtern, Selektion, Strukturierung und Interpretation zwischen Insidern und Outsidern (z.B. Touristen, EthnologInnen, unterschiedlichen Beteiligten) wollen wir uns sowohl theoretisch als auch praktisch genauer anschauen. Dabei stehen nicht nur die Produkte, also Fotos und Filme, im Vordergrund, sondern vor allem der soziale Prozess ihrer Entstehung.
Lehrziele:
• Erkennen, dass visuelle Darstellungen immer aus einer speziellen, entweder impliziten oder expliziten Perspektive, gemacht sind.
• Selbst unterschiedliche Formen von Repräsentation fotografisch ausprobieren (verschiedene Innen- und Außenperspektiven auf ein Thema)
• Sich bewusst werden, inwiefern die persönliche Perspektive die eigene Repräsentation eines bestimmten Themas beeinflusst

• Eine Sensibilisierung für Probleme von Repräsentation, besonders in der anthropologischen Darstellung von als anders eingestuften Menschen und Kulturen.
• Reflexiver Zugang in allen Phasen der praktisch–empirischen Forschung. Vom “ Ins- Feld-gehen“ bis zur Präsentation der Ergebnisse im Seminar.
Methoden:
In der Seminarübung werden wir in der Großgruppe und in Kleingruppen gemeinsam theoretische Inhalte, an Hand von Texten und praktische Vorgangsweisen für die Arbeit außerhalb des Seminars erarbeiten. Die Seminarübung ist interaktiv und stark prozessorientiert.
Außerhalb des Vorlesungsseminars lesen die Teilnehmer/innen in der Einführungsphase einige grundlegende Texte.
In Kleingruppen erarbeiten Studierende fotografische Innen und Außenperspektiven zu einem selbst gewählten Thema.
Der Zeugniserwerb ergibt sich aus aktiver Mitarbeit im Seminar und einer Projektpräsentation und einer schriftlichen Gruppenarbeit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

• Präsentation eines kleinen photographischen Projektes (Kleingruppe)
• Abgabe einer Seminararbeit (Gruppenarbeit)
• Beteiligung in den Diskussionsphasen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung:
• Anwesenheitspflicht, Studierende dürfen zweimal unentschuldigt fehlen.
• Die Präsentation ist verpflichtend zu halten.
• Seminararbeit
Beurteilungsmaßstab:
• Präsentation: 30 Punkte
• Seminararbeit: 50 Punkte (vorgegebener/vereinbarter Abgabetermin ist einzuhalten)
• Beteiligung in den Diskussionsphasen (Konstruktive, fachlich richtige Beiträge und Engagement bei der Besprechung der Präsentationen): 20 Punkte
Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung sind 60 Punkte erforderlich.
1 (sehr gut) 100-90 Punkte
2 (gut) 89-81 Punkte
3 (befriedigend) 80-71 Punkte
4 (genügend) 70-60 Punkte
5 (nicht genügend) 59-0 Punkte

Prüfungsstoff

Literatur

Ausgewählte Artikel werden im Seminar bekannt gegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:43