Universität Wien FIND

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240034 VS Theorien und Beispiele transnationaler Migration (3.2.2) (2015W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG: geänderte Termine!

Freitag 23.10. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
Donnerstag 19.11. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
Freitag 20.11. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
Donnerstag 14.01. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
Freitag 15.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock
Donnerstag 28.01. 16:45 - 20:00 Hörsaal C, NIG 4. Stock
Freitag 29.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Seit Anfang der 1990er Jahre setzt der Begriff 'Transnationalismus' bzw. 'Transmigrant' einen neuen analytischen Rahmen für die Migrationsforschung. Dabei wird davon ausgegangen, dass MigrantInnen aufgrund zunehmender Globalisierung wie auch aufgrund von Rassismus und der Fokussierung auf Nationalstaaten nicht einfach von ihrem Herkunftskontext in den Aufnahmekontext überwechseln und sich hier früher oder später integrieren, sondern dass MigrantInnen fortwährende und flexible Beziehungen zu ihrem Heimatkontext aufrechterhalten. Sie agieren dadurch in einem 'transnationalen Feld', welches die beiden nationalstaatlichen Räume verbindet, und entfalten ganz eigene Handlungslogiken, die sich sowohl auf die auf MigrantInnen zielende Politik und ihre Lebensbedingungen im Aufnahmeland wie auch auf die Situation im Heimatland beziehen. Das transnationales Handeln der MigrantInnen kann sich dabei auf die eigene Identitätskonstruktion bzw. auf ihr Verständnis von Heimat beziehen, auf Familienbeziehungen, auf politisches Wirken oder auch auf wirtschaftliche Agitationen im Heimatkontext. Dabei wird davon ausgegangen, dass dieses Wirken im Herkunftsland auch immer eine Reflexion auf die von Migranten angetroffene Situation im Aufnahmeland ist.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung:

Regelmäßige Anwesenheit und mündliche Mitarbeit, Präsentation und schriftliche Arbeit mit der Gesamtnote von mindestens ausreichend (4)

Zu erbringende Teilleistungen und Beitrag einzelnen Teilleistungen zur Beurteilung der Seminarleistung:
Mündliche Mitarbeit (20%)
Präsentation (30%)
Schriftliche Arbeit zum Seminarthema (7-10 Seiten)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Im Seminar sollen verschiedene Theorien des Konzeptes 'Transnationalismus' diskutiert wie auch eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Theorien geleistet werden. Auf welche Bereiche bezieht sich Transnationalismus und wie entsteht dieser? Wie agieren TansmigrantInnen und welche MigrantInnen sind nicht als TransmigrantInnen zu bezeichnen? Wie lässt sich transnationale Migration untersuchen und wie wird Transnationalismus gesteuert? Welche Genderdimensionen berücksichtigt die Transnationalismusforschung? Wie steht Transnationalismus zu Konzepten wie 'Lokalität', Mobilität und 'Staatsbürgerschaft'?
Hierfür werden verschiedene empirische Beispiele aus der Transnationalismusforschung herangezogen wie LibanesInnen an der Elfenbeinküste, MarrokanerInnen in Paris, SenegalesInnen in New York, Pingstlergemeinden in den Niederlanden, AlbanerInnen in der Schweiz und in Österreich etc.

Prüfungsstoff

Medienbegleitete Kurzvorträge der Lehrenden wie auch der Studierenden, Nutzung der Moodle-Lehrplattform. Großer Wert wird auf die Diskussion der Seminarthemen gelegt.

Literatur

Wird in der ersten Einheit bekannt gegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39