240037 SE BM7 (Im)mobilitäten: Einführung in die Anthropologie der Bewegung, des Stillstands und des Wartens (2024S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte oder erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Es kommt die Plagiatssoftware Turnitin zum Einsatz.Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) zur Erbringung von Teilleistungen ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird.
Plagiierte oder erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Es kommt die Plagiatssoftware Turnitin zum Einsatz.Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) zur Erbringung von Teilleistungen ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird.
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Do 01.02.2024 00:01 bis Mo 26.02.2024 23:59
- Abmeldung bis Mo 18.03.2024 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Die Lehrveranstaltung soll nach Möglichkeit in Präsenz durchgeführt werden. Sollte es COVID-bedingt oder anderen Gründen erforderlich sein, die LV online durchzuführen, gibt es eine Verständigung über die Lernplattform Moodle.
- Dienstag 05.03. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 19.03. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 09.04. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 16.04. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 23.04. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 30.04. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 07.05. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 14.05. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 21.05. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 28.05. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 04.06. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 11.06. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Dienstag 18.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum D, NIG 4. Stock
- Dienstag 25.06. 13:15 - 14:45 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Für eine positive Beurteilung müssen folgende Teilleistungen erfüllt werden:- Aktive Mitarbeit in der Lehrveranstaltung
- Leseprotokolle inkl. kritischer Fragen an den Text (insg. acht)
- Kurzpräsentation eigenes Forschungsvorhaben
- SeminararbeitEs besteht Anwesenheitspflicht.
- Leseprotokolle inkl. kritischer Fragen an den Text (insg. acht)
- Kurzpräsentation eigenes Forschungsvorhaben
- SeminararbeitEs besteht Anwesenheitspflicht.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Grundlage für eine positive Beurteilung ist eine Anwesenheit in mindestens 80% der Einheiten. Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen. Plagiierte oder erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).Für alle beurteilungsrelevanten Teilleistungen sind insgesamt 100 Punkte zu erreichen:
Aktive Mitarbeit und Interaktion: 5 Punkte
Arbeitsaufgaben: 40 Punkte
Präsentation eigenes Forschungsvorhaben: 10 Punkte
Seminararbeit: 45 PunkteNotenschlüssel:
87-100 Punkte = 1 (Sehr gut)
75-86 Punkte = 2 (Gut)
63-74 Punkte = 3 (Befriedigend)
51-62 Punkte = 4 (Genügend)
0-50 Punkte = 5 (Nicht genügend)Die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis wird als unabdingbar vorausgesetzt. Mindestanforderungen für das sicherstellen der guten wissenschaftlichen Praxis sind:
- fristgerechte Erfüllung aller Teilleistungen,
- Vollständigkeit, inhaltliche Qualität und formale Korrektheit der Teilleistungen.
- bei der mündlichen Mitarbeit Form und Qualität der Beteiligung, die aktive Teilnahme an Gruppenarbeiten.
- bei den schriftlichen Teilleistungen wird besonderer Wert gelegt auf die wissenschaftliche Herangehens- und Arbeitsweise sowie Inhalt und Form (Rechtschreibung, Zitationsweise etc.).
Aktive Mitarbeit und Interaktion: 5 Punkte
Arbeitsaufgaben: 40 Punkte
Präsentation eigenes Forschungsvorhaben: 10 Punkte
Seminararbeit: 45 PunkteNotenschlüssel:
87-100 Punkte = 1 (Sehr gut)
75-86 Punkte = 2 (Gut)
63-74 Punkte = 3 (Befriedigend)
51-62 Punkte = 4 (Genügend)
0-50 Punkte = 5 (Nicht genügend)Die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis wird als unabdingbar vorausgesetzt. Mindestanforderungen für das sicherstellen der guten wissenschaftlichen Praxis sind:
- fristgerechte Erfüllung aller Teilleistungen,
- Vollständigkeit, inhaltliche Qualität und formale Korrektheit der Teilleistungen.
- bei der mündlichen Mitarbeit Form und Qualität der Beteiligung, die aktive Teilnahme an Gruppenarbeiten.
- bei den schriftlichen Teilleistungen wird besonderer Wert gelegt auf die wissenschaftliche Herangehens- und Arbeitsweise sowie Inhalt und Form (Rechtschreibung, Zitationsweise etc.).
Prüfungsstoff
Siehe die unter Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel, sowie Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab angeführten Teilleistungen. Folgende inhaltliche Kriterien sind für die Beurteilung ausschlaggebend:- selbständiges Erstellen von Textzusammenfassungen als Diskussionsgrundlage im Seminar
- selbständiges Formulieren kritischer Fragen an Argumente und Positionen die in den zu erarbeitenden Texten, Filmen, etc. vertreten werden.
- selbständiges Umsetzen eines Kleinstprojektes im Fachbereich (Im)mobilität
- selbständiges Verfassen einer Seminararbeit zum Thema (Im)mobilität
- Kennen und Anwenden relevanter Ansätze und Positionen in der Auseinandersetzung mit (Im)mobilitäten in der kultur- und Sozialanthropologie
- Kennen und Anwenden relevanter methodologischer und methodischer Ansätze in der Auseinandersetzung mit (Im)mobilitäten
- selbständiges Formulieren kritischer Fragen an Argumente und Positionen die in den zu erarbeitenden Texten, Filmen, etc. vertreten werden.
- selbständiges Umsetzen eines Kleinstprojektes im Fachbereich (Im)mobilität
- selbständiges Verfassen einer Seminararbeit zum Thema (Im)mobilität
- Kennen und Anwenden relevanter Ansätze und Positionen in der Auseinandersetzung mit (Im)mobilitäten in der kultur- und Sozialanthropologie
- Kennen und Anwenden relevanter methodologischer und methodischer Ansätze in der Auseinandersetzung mit (Im)mobilitäten
Literatur
(Im)mobilities. In: Mobilities 1 (1), S. 75–94. DOI: 10.1080/17450100500489080.Ayaß, Ruth (2020): Doing Waiting: An Ethnomethodological Analysis. In: Journal of Contemporary Ethnography 49 (4), S. 419–455. DOI: 10.1177/0891241619897413.Chatterji, Joya (2017): On Being Stuck in Bengal: Immobility in the ’age of migration’. In: Mod. Asian Stud. 51 (2), S. 511–541.Cresswell, Tim (2011): Mobilities I: Catching up. In: Progress in Human Geography 35, S. 558. DOI: 10.1177/0309132510383348.Cocker E. Performing stillness: Community in waiting. In: Stillness in a Mobile World 2013 Jan 11 (pp. 87-106). Routledge.Davydova, Elena (2024; forthcoming): “Podsadka” or how to board a plane/helicopter in Chukotkan (North-Eastern Russia) airports?. In: Mobility Humanities XX, S. XXX. DOI: XX.XXXX/XXXXXXXXXXX - tbcDwyer, Peter D. (2009): Worlds of Waiting. In: Ghassan Hage (Hg.): Waiting. Carlton, Vic: Melbourne University Publishing (MUP academic monographs), S. 15–26.Edensor, Tim; Holloway, Julian (2008): Rhythmanalysing the coach tour: the Ring of Kerry, Ireland. In: Transactions of the Institute of British Geographers 33 (4), S. 483-501. DOI: 10.1111/j.1475-5661.2008.00318.x.Faist, Thomas (2013): The mobility turn: a new paradigm for the social sciences? In: Ethnic and Racial Studies 36 (11), S. 1637–1646. DOI: 10.1080/01419870.2013.812229.Merriman, Peter (2023): Mobility/Fixity: Rethinking Binaries in Mobility Studies. In: Mobility Humanities 2 (1), S. 6–21.Mincke, Christophe (2016): From mobility to its ideology: When mobility becomes an imperative. In: Katharina Manderscheid, Marcel Endres und Christophe Mincke (Hg.). 1. Aufl., S. 11-33Schewel, Kerilyn (2020): Understanding Immobility: Moving Beyond the Mobility Bias in Migration Studies. In: INT MIGR REV 54, S. 355. DOI: 10.1177/0197918319831952.Spinney, Justin (2011): A Chance to Catch a Breath: Using Mobile Video Ethnography in Cycling Research. In: Mobilities 6, S. 182. DOI: 10.1080/17450101.2011.552771.Stanisz, Agata (2015): Regimes of logistics, pauses in the flow, stillness in (near) industrial non-places and mobility infrastructure. In: human 14 (4), S. 73. DOI: 10.7494/human.2015.14.4.73.Straughan, Elizabeth; Dixon, Deborah (2014): Rhythm and Mobility in the Inner and Outer Hebrides: Archipelago as Art-Science Research Site. In: Mobilities 9 (3), S. 452–478. DOI: 10.1080/17450101.2013.844926.Tan, Gillian G. (2009): Senses of Waiting Among Tibetan Nomads. In: Ghassan Hage (Hg.): Waiting. Carlton, Vic: Melbourne University Publishing (MUP academic monographs), S. 66–75.Vannini, Phillip (2011): Constellations of ferry (im)mobility: islandness as the performance and politics of insulation and isolation. In: cultural geographies 18 (2), S. 249-271. DOI: 10.1177/1474474010397597.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Do 23.05.2024 12:06
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, dass Studierende die Möglichkeit haben, sich mit den Grundlagen der Mobilitätsstudien zu beschäftigen und damit auseinanderzusetzen, wie eine Anthropologie der (Im)mobilitäten zum Generieren neuen Wissens und zum Hinterfragen bestehenden Wissens zu Gesellschaften und gesellschaftlichen Konventionen genutzt werden kann.