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240042 PS Individuelle Schwerpunktsetzung - prüfungsimmament (4 ECTS) (2017W)

Gewalt im öffentlichen Raum - Street Harassment und gesellschaftliche Machtverhältnisse

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 05.10. 09:45 - 13:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Donnerstag 19.10. 09:45 - 13:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Donnerstag 16.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 14.12. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 11.01. 09:45 - 13:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Donnerstag 25.01. 09:45 - 13:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Öffentlicher Raum ist hierarchisch geordnet und historisch vom Dualismus Öffentlichkeit–Privatheit geprägt. Je nachdem, welcher Geschlechtsidentität, sexuellen Orientierung, Klasse, Ethnizität, etc. Menschen angehören, erleben sie öffentlichen Raum anders und erfahren unterschiedliche Formen von Diskriminierung. Diese Erfahrungen werden unter dem Begriff Street Harassment zusammengefasst. Street Harassment betrifft nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze soziale Gruppen und muss als Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse verstanden werden.

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Studierenden anhand einer kritischen Analyse öffentlichen Raums und unter Bezugnahme auf intersektionale und heteronormativitätskritische Ansätze eine Auseinandersetzung mit Street Harassment – als Ausdruck gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse – zu ermöglichen. Die Teilnehmer*innen sollen Kompetenzen im Umgang mit queer-feministischen und intersektionalen Ansätzen zu öffentlichem Raum, sowie mit empirischer Forschung zu Street Harassement erlangen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Im Zentrum des Seminars steht eine möglichst interaktive Auseinandersetzung mit den Inhalten mit besonderem Fokus auf die Arbeit in Kleingruppen. In gemeinsamer Diskussion soll eine kritische Auseinandersetzung mit den besprochenen Themen und Konzepten erprobt werden. Regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung sind Voraussetzung für eine positive Absolvierung des Seminars.

Die Inhalte des Seminars sollen in einer Seminararbeit im Umfang von zehn Seiten bzw. alternativ in zwei Essays zu zwei thematischen Blöcken reflektiert werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- regelmäßige Anwesenheit
- Beteiligung an Arbeit in Kleingruppen bzw. Diskussionen im Plenum
- Abschlussarbeit oder Essays

Prüfungsstoff

Literatur

Die Literatur zur Lehrveranstaltung wird über die Moodle-Plattform zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM-7

Letzte Änderung: Do 09.11.2017 15:29