Universität Wien FIND

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240050 UE Guided Reading (2017W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Ein weiterer Lehrveranstaltungstermin wird in Abstimmung mit den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung vereinbart.

Montag 23.10. 18:00 - 21:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 06.11. 18:00 - 21:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 20.11. 18:00 - 21:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 04.12. 18:00 - 21:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 08.01. 18:00 - 21:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 15.01. 18:00 - 21:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 29.01. 18:00 - 21:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

I. Lehrveranstaltungsinhalte
Innerhalb der feministischen Theorie und Praxis entstand Intersektionalität als analytische Perspektive, die die Problematik der Universalisierung der Kategorie Geschlecht adressierte. Das von Kimberlé Crenshaw so bezeichnete Konzept plädierte dafür, die Verwobenheit verschiedener ungleichheitsgenerierender Differenzachsen in den Blick zu nehmen. Intersektionalität wurde zu einem viel gepriesenen und überschwänglich begrüßten Konzept innerhalb der Gender Studies, Leslie McCall sprach gar vom wichtigsten theoretischen Beitrag der Frauen- und Geschlechterforschung. In den letzten Jahren äußerten sich vermehrt kritische Stimmen zu den Grenzen der intersektionalen Perspektive.
In der Lehrveranstaltung werden die historischen und wissenschaftstheoretischen Grundlagen des Intersektionalitätskonzepts besprochen. Ausgehend von im engeren Sinne aktivistisch-politischen Texten, die sich mit der Frage nach der Überschneidung und Wechselwirkung von Kategorien und der daraus folgenden Bedeutung beschäftigen, werden im Kurs verschiedene Ansätze und Herangehensweisen an Intersektionalität als theoretische und forschungspraktische Perspektive diskutiert.

II. Ziele
Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen von Intersektionalität sowie mit Fragen der methodischen Umsetzung dieses Ansatzes.

III. Methoden
Inputs der Lehrveranstaltungsleitung, Textlektüre, Diskussion im Plenum und in Kleingruppen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit; aktive Mitarbeit; vorbereitende schriftliche Auseinandersetzung mit den Texten zu jeder Einheit (1-2 Seiten); Abschlussarbeit (8-12 Seiten).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit (max. Fehlen einer Einheit); aktive Mitarbeit; vorbereitende Lektüre der Fachliteratur im Umfang von etwa 30 Seiten, die in der folgenden Einheit besprochen wird sowie Festhalten der Leseerfahrung im Lesetagebuch (1-2 Seiten). Die Fragestellung der Abschlussarbeit muss im Vorfeld abgesprochen werden.

Prüfungsstoff

Ausgewählte Grundlagenliteratur aus dem Kurs muss in der Abschlussarbeit berücksichtig werden.

Literatur

Literatur wird in der ersten Stunde bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39