Universität Wien FIND

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240052 SE Bündnisse, Grenzen, Ausschlüsse, Solidaritäten, Assemblagen (2019S)

Individuelle Schwerpunktsetzung - prüfungsimmament

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Start-Termin 30.03.2019

Beginn 10:00

Samstag 30.03. 09:00 - 18:00 Seminarraum SG3 Gender-Studies, Sensengasse 3, Bauteil 1
Samstag 06.04. 09:00 - 18:00 Seminarraum SG3 Gender-Studies, Sensengasse 3, Bauteil 1
Samstag 04.05. 09:00 - 18:00 Seminarraum SG3 Gender-Studies, Sensengasse 3, Bauteil 1
Samstag 11.05. 09:00 - 18:00 Seminarraum SG3 Gender-Studies, Sensengasse 3, Bauteil 1
Samstag 01.06. 09:00 - 18:00 Seminarraum SG3 Gender-Studies, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 07.06. 09:00 - 14:45 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Freitag 07.06. 16:00 - 20:00 Seminarraum SG3 Gender-Studies, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ausgehend von aktuellen Debatten um Initiativen wie #Me Too, Time’s upTM, Black Lives Matter, aber auch Willkommenskultur, oder aber Antigenderismus, oder Cultural/Queer Appropriation(siehe die Beispiele Dana Schutz’ 'Open Casket', Rachel Dolezal u.a.), anhand derer Fragen der Repräsentation, Legitimität des (Für-)Sprechens und der Grenzen bzw. der Aneignung und Grenzverletzung bzw. Entnennung zu thematisieren sein werden, soll das Seminar eine kritische Auseinandersetzung mit konkreten Fragen anregen wie jene nach der Denk- und Wahrnehmbarkeit/Wahrnehmung von Koalitionen und Bündnissen, oder nach Grenzen für die Bereitschaft bestimmte Bündnisse einzugehen, und damit auch Fragen nach expliziten und impliziten Ein- und Ausschlusskriterien und diskriminierenden Denk- und Handlungsmustern.
Das Seminar bietet den Teilnehmenden auch den Raum zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen und aktuellen Texten aus demBereich der Gender/Queer Studies zu den im Titel genannten Fragenkomplexen und entlang von audio-visuellem Material und Anwendungs-Beispielen. Zum einen sollen die ausgewählten Texte und Beispiele künstlerischer_aktivistischer Positionen als situierte Artikulation verständlich und Prozesse der Rezeption/Interpretion als ein wesentlich produktive erfahrbar werden. Zum anderen soll die Relevanz von Theoriebildung für die eigene (individuelle/kollektive) gesellschafts- und repräsentationskritische Praxis ausgelotet werden. Eigene Beispiele, Projekte/Texte zur Diskussion sind willkommen. Gemeinsam sollen Bedingungen und Handlungsoptionen für eine künstlerisch_forschende_aktivistische_ Praxis diskutiert und entwickelt werden, die eine Kritik an identiärer Logik mit konkreter Positionierung zu verbinden sucht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

aktive Teilnahme, Textlektüre, Präsentation, kurze schriftliche Arbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

aktive Teilnahme, Textlektüre, Präsentation, kurze schriftliche Arbeit

Prüfungsstoff

Literatur

wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39