Universität Wien FIND

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240058 SE VM7 / VM4 - Intersektionalität aus materialistischer Perspektive (2021S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
DIGITALISK

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 16.04. 17:15 - 18:45 Digital
Samstag 17.04. 10:15 - 11:45 Digital
Samstag 17.04. 12:15 - 13:45 Digital
Sonntag 18.04. 10:15 - 11:45 Digital
Freitag 23.04. 17:15 - 18:45 Digital
Samstag 24.04. 10:15 - 11:45 Digital
Samstag 24.04. 12:15 - 13:45 Digital
Sonntag 25.04. 10:15 - 11:45 Digital
Freitag 07.05. 17:15 - 18:45 Digital
Freitag 07.05. 19:15 - 20:45 Digital
Samstag 08.05. 10:15 - 11:45 Digital
Samstag 08.05. 12:15 - 13:45 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar baut auf Wissen der Studierenden zur Verstrickung verschiedener
Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse, welche sich auch als (soziale) Identitäten
in der Entwicklungsforschung ausdrücken, auf. Wir beleuchten materialistische
Analyserahmen, welche oft in postkolonial-feministischen, sowie in
intersektionalitätstheoretischen Diskussionen, wenn überhaupt, nur oberflächlich
behandelt werden. Wie verhalten sich Klasse, Geschlecht und 'Rasse' tatsächlich
zueinander? Worin besteht der Unterschied zwischen einem Ausbeutungs- und einem
Unterdrückungsverhältnis? Und lassen sich diese klar voneinander trennen (z.B. in
ökonomisch und kulturell / ideologisch)? Hierzu diskutieren wir Texte aus den
Geschlechterstudien, den Marxistischen Studien, den Kulturwissenschaften, der
Friedens- und Konfliktforschung - um einen kritischen Blick auf zentrale Kategorien der
Entwicklungsforschung werfen zu können und unsere Rahmungen sauberer legitimieren
zu können. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf kulturrelativistische und
essentialistische Argumentationslinien gelegt, welche in den letzten Jahrzehnten über die
Frage der Identitätspolitik auch Eingang in die Internationale Entwicklungsforschung
gefunden hat. Daher ist auch die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von
Partikularität und Universalität Teil des Seminars.
Die Studierenden sollen durch das Seminar ein tieferes Verständnis über zentrale
Kritiken und Diskussionen von materialistischen und / oder intersektionalen Ansätzen in
der Entwicklungsforschung erhalten. Hierzu wird, über die detaillierte Bearbeitung von
ein bis zwei Texten pro Seminar, eine Basis für das Verständnis über die theoretischen
Rahmungen, sowie die mögichen Anwendungsfelder eröffnet.
Lektüre, Video, Film, Musik, Podcasts + Diskussion im Seminar (in Kleingruppen und im
Plenum).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Anwesenheit, regelmäßige Teilnahme an Diskussionen, Übernahme eines
Referats (15-20 Min.), Verfassen einer schriftlichen Seminararbeit (mind. 40.000
Zeichen) + Abgabe eines Selbstbewertungsbogens.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM4 / VM7

Letzte Änderung: Mi 02.06.2021 14:28