Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

240062 SE VM1 / VM3 - Einführung in Friedens- und Konfliktforschung (2022S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 07.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 14.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 21.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 28.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 04.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 25.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 02.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 09.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 16.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 23.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 30.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 13.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 20.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01
  • Montag 27.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7, Kolingasse 14-16, OG01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Verschiedene Begriffe, Theorien, Ansätze und Kontroversen der Friedens- und Konfliktforschung bilden eine Säule des Seminars. Genauso wie die in Teilen schwierige Verständigung bezüglich der Zugänge zu Gewalt, Konflikt, Frieden, Sicherheit oder Krieg wird die Friedens- und Konfliktforschung von Debatten über ihr Selbstverständnis geprägt.

Weitere Schwerpunkte sind ausgewählte internationale Konfliktanalysen (beispielsweise Ressourcenkonflikte, Konflikte um Klimaerhitzung), Aspekte und Instrumente der Konfliktbearbeitung (beispielsweise zivile Krisenprävention, zivile Konfliktbearbeitung, Abrüstung und Rüstungskontrolle), friedenspolitische Praxis, Friedensstrategien oder die institutionelle Basis (Nichtregierungsorganisationen, Staaten oder internationale Organisationen). An einigen Beispielen wird der befruchtende und konstruktive Austausch von Friedensforschung und Entwicklungsforschung besonders deutlich. Die „Lehre vom gerechten Krieg“ oder Arten und Möglichkeiten der Kriegsbeendigungen werden anhand von Literatur vorgestellt und debattiert.

Gängige Theorien Internationaler Beziehungen werden auf ihre Wirkung bezüglich Frieden, Konflikt, Sicherheit und Krieg genau befragt. Ein zentraler Gegenstand der Analyse wird die Europäische Union sein. Mit diesem theoretischen und methodischen Fundament arbeiten die Studierenden gegen Ende des Seminars an einer Friedensstrategie für die EU.

Die Aneignung der Inhalte erfolgt durch die Arbeit mit ausgewählten Texten, Präsentationen von Studierenden, Impulse durch die LV-Leitung, einen Gastvortrag, Gruppenarbeiten, die Ausarbeitung von Papers und Präsentationsunterlagen sowie einer seminarinternen Podiumsdiskussion. Die studentische Mitarbeit ist ein zentraler und notenrelevanter Seminarbestandteil. Der Seminarleiter behält sich Änderungen bei der Präsentation und Diskussion der Seminarinhalte vor.

Das Seminar soll
• ausgewählte Begriffe, Fragestellungen, Methoden, Akteure, Instrumente, Theorien und Praxis der Friedens- und Konfliktforschung verdeutlichen,
• das Verständnis für die Inter- und Transdisziplinarität der Friedens- und Konfliktforschung fördern und
• zu einer erweiterten Sicht auf die gegenwärtige Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Militärpolitik anregen.

Corona-Veranstaltungsformat
Die ersten 5 Sitzungen der Lehrveranstaltung (bis zu den Osterferien) werden online via Zoom abgehalten. Ab Ostern wird abhängig von der Corona-Situation die Präsenzlehre geprüft. Wenn in Präsenz unterrichtet wird, ist für diese Lehrveranstaltung ein aktueller PCR-Test zwingend erforderlich und es gilt Maskenpflicht. Gleichzeitige online- wie Präsenzlehre ist nicht geplant.

Für Details siehe
http://www.thomasroithner.at/cms/images/lehre/roithner_friedensforschung_konfliktforschung_ie_sose2022.pdf

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ausführliche Seminararbeit (50 % der Beurteilung)
Mündliche Präsentation (35 % der Beurteilung)
Anwesenheit (max. 2 Abwesenheiten)
Mitarbeit (15 % der Beurteilung)
allfällige mündliche Nachbesprechung schriftlicher Arbeiten
Details dazu unter
http://www.thomasroithner.at/cms/images/lehre/roithner_friedensforschung_konfliktforschung_ie_sose2022.pdf

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM1; VM3

Letzte Änderung: So 06.03.2022 13:08