240077 SE Islam und Gender in Südostasien. Handlungsmacht in lokalen und (trans)nationalen Kontexten (P3) (2012W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Sa 01.09.2012 00:01 bis So 23.09.2012 23:59
- Abmeldung bis So 14.10.2012 23:59
Details
max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 02.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 09.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 16.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 23.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 30.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 06.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 27.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Montag 03.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 08.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 15.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 22.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
- Dienstag 29.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Gender zählt heute zu den zentralen Forschungsthemen der Kultur- und Sozialanthropologie Südostasiens. Dank der in den letzten Jahrzehnten durchgeführten intensiven Forschungen liegt heute eine umfangreiche und über die Region hinaus relevante Literatur vor, die vor allem im Falle des insularen Südostasiens Gender in islamischen Kontexten analysiert. Dabei werden oft die Handlungsmöglichkeiten bzw. die Handlungsmacht (agency) von Frauen (in Relation zu jener der Männer) untersucht. Auf diese Literatur baut das Seminar auf, das sich des Weiteren mit lokalen (Trans)Genderkonzepten beschäftigt, die Teil südostasiatischer Konzeptionen von Macht sind und mit islamischen Genderordnungen interagieren bzw. in Konkurrenz stehen. Das Seminar versteht islamische Genderideologien als transnationale flows, die südostasiatische Gesellschaften unterschiedlich beeinfluss(t)en und transformier(t)en bzw. die auch oft enge Verflechtungen mit lokalen Genderordnungen aufweisen. Nicht weniger Aufmerksamkeit widmet die LV staatlichen Genderideologien und (trans)nationalen säkularen Genderkonzepten, die ebenfalls mit islamischen Ideologien in Wechselwirkung stehen und heute die Handlungsmacht von Musliminnen in Südostasien stark beeinflussen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Aktivitäten islamischer Feministinnen, die in Südostasien ein breites, transnationales Handlungsfeld vorfinden.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Seminararbeit
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Nach einer Einführung in das Thema durch den LV-Leiter werden die Studierenden die Basistexte in den Einheiten der LV referieren, wobei pro Text auch immer mindestens ein/e DiskutantIn die Diskussion starten wird. Nach ca. einem Drittel des abgehaltenen Seminars müssen die Studierenden erste Ideen für ihre Seminararbeiten in einem Brainstorming-Text ausformulieren. Dies bedeutet, dass in der Folge die Konzeption der Seminararbeiten in die Diskussionen während des Seminars mit einfließt, was den Studierenden das Verbinden der Literatur mit ihrem Thema und damit das Schreiben der Seminararbeit erleichtern soll. Diese muss nicht auf Südostasien beschränkt sein, da die besprochene Literatur die Möglichkeit bietet, Islam und Gender in Südostasien vergleichend mit anderen Weltregionen oder mit anderen religiösen sowie säkularen Traditionen in Beziehung zu setzen.
Literatur
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:39