Universität Wien FIND

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240087 SE VM1 / VM7 - Intersektionalität und Staat (2020S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
ISK

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Aufgrund der derzeitigen Lage ist Präsenzunterricht nicht möglich. Über Versuche, die Lehre per home-learning aufrecht zu erhalten, wurden und werden Sie über u:space und Moodle informiert.

Montag 09.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 16.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 23.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 30.03. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 20.04. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 27.04. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 04.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 11.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 18.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 25.05. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 08.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 15.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 22.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 29.06. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inzwischen besteht in den kritischen Sozialwissenschaften weitgehend Einigkeit darüber, dass es weder möglich noch sinnvoll ist, ein einziges gesellschaftliches Feld (ökonomische, Geschlechter-, koloniale etc. Verhältnisse) und einen damit verbundenen spezifischen Herrschaftsmechanismus als Kern der Erklärungen der Gesamtgesellschaft (oder begrenzterer gesellschaftlicher Ereignisse und Prozesse) und ihrer Dynamik zu bestimmen. Intersektionalitätstheorien argumentieren, dass jeweils eine komplexe Verbindung von Klasse, Geschlecht, ‚Rasse‘/Ethnizität, Kolonialität, Sexualität etc. thematisiert werden muss. Das Feld der Theorien zu Intersektionalität ist allerdings seit Beginn der Debatte gespalten u.a. zwischen der Konzeptualisierung dieser gesellschaftlichen Phänomene bzw. Prozesse entweder als Identitäten (und/oder Praxisformen) oder als Strukturen. Ein erstes Ziel dieses Seminars ist es, die Möglichkeiten und Bedingungen einer produktiven Kombination dieser unterschiedlichen Ansätze zu reflektieren. Dabei können z. B. auch Intersektionen von gesellschaftlicher Naturverhältnissen, Geschlechter- und Klassenverhältnissen behandelt werden.
Sowohl die struktur- als auch die identitäts-orientierten Ansätze konzeptualisieren kaum, welche – gesellschaftlich überaus wirksame – Rolle der Staat, seine Apparate und Praxen bei der Verknüpfung unterschiedlicher gesellschaftlicher Praxisformen und Strukturen einnehmen. Umgekehrt haben auch kritische Staatstheorien immer noch Schwierigkeiten damit, Staat nicht rein klassen- oder geschlechtsspezifisch zu bestimmen. Daher sollten in diesem Seminar auch die Möglichkeiten einer staatstheoretischen Reformulierung von ausgewählten Interaktionsansätzen diskutiert und erprobt werden. Konsequenzen dieser theoretischen Überlegungen für emanzipatorische Bewegungen werden dabei stets mitreflektiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Teilnahme (max. 2 Fehlstunden) und Mitarbeit (Lesen eines Basistexts für jede Einheit). Schriftlicher Kommentar zu zwei Basis-Texten - hochzuladen auf Moodle. Kurze schriftliche Vorbereitung (Abstract) auf jede einzelne Einheit (3-4 Thesen zum jeweiligen Basistext) - hochzuladen auf Moodle. Einzel- oder Gruppen-Referat (incl. 1-2seitiges Thesenpapier) und schriftliche Fassung (mind. 15 bis max. 20 Seiten); Diskussionsbereitschaft.

Prüfungsstoff

Die im Seminar behandelten Themen - die LV ist prüfungsimmanent.

Literatur

Literatur wird über Moodle bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM1 / VM7

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:21