Universität Wien FIND

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240096 VO Schwerpunktvorlesung: Intersektionalität (2021S)

Transnationale und transdisziplinäre Perspektiven

ISK

An/Abmeldung

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV startet digital und wird, wenn es die Covid-Bestimmungen wieder zulassen, auf Vor-Ort umgestellt.

Dienstag 09.03. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 16.03. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 23.03. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 13.04. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 20.04. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 27.04. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 04.05. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 11.05. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 18.05. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 01.06. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 08.06. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 15.06. 18:30 - 20:00 Digital
Dienstag 22.06. 18:30 - 20:00 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In dieser Schwerpunktvorlesung des Masters Internationale Entwicklung werden unterschiedliche Dimensionen der Intersektionalität in transdisziplinärer Perspektive und mit einem geschlechterpolitischen Fokus vorgestellt. Im Bezug auf konkrete Themenfelder und regionale Anerkennungskämpfe soll insbesondere das macht- und herrschaftskritische Potential aktueller Intersektionalitätsdebatten herausgearbeitet werden. Die Veranstaltung zielt somit zum einen darauf, die Verwobenheiten und Verdichtungen von verschiedenen sozialen und institutionellen Diskriminierungs- und Ausbeutungsstrukturen zu diskutieren. Zum anderen werden Überlegungen angestellt, wie das Konzept der Intersektionalität in der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik praktisch umgesetzt werden kann. Es werden daher verschiedene Expert_innen aus der kritischen Forschung wie auch entwicklungspolitischen Praxis zu den unterschiedlichen Facetten und Dimensionen der Intersektionalität vortragen

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Befähigung zur kritischen Reflexion auf die Geschichte, Theorie und Praxis der Intersektionaliät und Erarbeitung von konkreten Handlungsperspektiven im Kontext der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit.

Prüfungsstoff

Regelmäßige Lektüre, Gruppenarbeit und Klausur in Form eines Essays zu zwei Themenschwerpunkten, in welchen verschiedene Dimensionen der Intersektionalität systematisch reflektiert werden sollen.

Literatur

Einführungsliteratur:
Bastia, Tanja: Intersectionality, migration and development Volume: 14 issue: 3, 2014, S. 237-248
Vertiefungsliteratur:
Alexander, Jacqui M./Mohanty, C. H.: Feminist Genealogies, Colonial Legacies, Democratic Futures, Routledge, 1997
Becker-Schmidt, R.: 'Class', 'gender', 'ethnicity', 'race': Logiken der Differenzsetzung, Verschränkungen von Ungleichheitslagen und gesellschaftliche Strukturierung. In: Klinger, Cornelia/Knapp, Gudrun-Axeli (Hg): Achsen der Ungleichheit. Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität. Frankfurt/Main, 2007 (Reihe 'Politik der Geschlechterverhältnisse' Band 36), S.56-83
Crenshaw, K.: Mapping the margins: Intersectionality, identity politics, and violence against women of color. Stanford Law Review, 43, 1991, S. 1241-1299
Kerner, I.: Provinzialismus und Semi-Intersektionalität: Fallstricke des Feminismus in postkolonialen Zeiten. In: Feministische Studien 38,1/2020
Yuval-Davis, Nira: Intersektionalität und feministische Politik. In: Feministische Studien 1/2009 S. 51-66.
Klapeer, C. Rassismus, Heteronormativität, queere Interdependenzen. Trans/nationale Kämpfe um LGBTIQ*-Rechte und staat(sbürger)liche Politiken der Anerkennung als Gegenstand intersektionaler Analysen, in: Handbuch Intersektionalität, Wiesbaden, 2020, S. 1-15.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

IE: VM1 bis VM8,

Letzte Änderung: Di 29.06.2021 15:49