Universität Wien FIND

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240126 SE VM1 / VM6 - Internationale Politische Ökologie von Ressourcenkonflikten (2020W)

Perspektiven einer sozial-ökologischen Transformation im Kontext der Krise

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
NR

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG (Stand 16.11.2020): Aufgrund der weiter verschärften COVID-19-Präventionsmassnahmen wird dieses Seminar jedenfalls bis Weihnachten NUR ONLINE stattfinden.
ACHTUNG (Stand Oktober 2020): wegen der aufgrund von COVID-19 limitierten Kapazität des Seminarraums muss dieses Seminar bis auf weiteres ONLINE abgehalten werden. Aktuelle Informationen und Zungangsinformationen sind über Moodle erhältlich.

Donnerstag 08.10. 09:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 22.10. 09:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 05.11. 09:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 19.11. 09:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 03.12. 09:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 17.12. 09:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 14.01. 09:00 - 12:30 Seminarraum, UZA Augasse 2-6, 5.Stock Kern C SR5.47
Donnerstag 28.01. 09:00 - 12:30 Seminarraum, UZA Augasse 2-6, 5.Stock Kern C SR5.47

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar beleuchtet Konfliktfelder der ökologischen Krise im Kontext aktueller Krisenphänomene. Nach einer Phase erfolgreicher Politisierung schien angesichts der „Corona-Krise“ zunächst die Dringlichkeit von Klimapolitik in den Hintergrund zu treten. Zugleich werden Kernfragen einer sozial-ökologischen Transformation in einer neuen Dynamik gestellt. In den Blick kommen etwa Fragen nach globalen Verflechtungen und gesellschaftlichen Naturverhältnissen, nach systemrelevanten Prozessen, nach „sozial-ökologischen Investitionsoffensiven“ zur Krisenbearbeitung, aber auch Fragen, wie und von wem „eine Welt nach Corona gestaltet wird“.
Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen erfolgt in diesem Seminar mit dem konzeptionellen Instrumentarium der Internationalen Politischen Ökologie. Diese geht von der wechselseitigen Verflechtung ökologischer und sozialer Fragen aus und nimmt Fragen nach Machtverhältnissen, Hegemonie, die Rolle von Wissenproduktion, Umwelt(un)gerechtigkeit sowie Verteilungsfragen und Konflikte um Zugang und Kontrolle in den Blick. Dabei fragt sie auch, wie die unterschiedlichen Interessen beteiligter Akteure sich in Umwelt- und Ressourcenkonflikte einschreiben. Auf Basis dieser konzeptionellen Grundlagen werden in einem zweiten Schritt ausgewählte empirische Konfliktfelder einer sozial-ökologischen Transformation im Kontext der aktuellen Krise sowie Strategien zu deren Bearbeitung herausgearbeitet. Gegenstand sind dabei auch Fragen nach der Gestaltung alternativer Entwicklungspfade, verbunden mit Begriffen wie Klimagerechtigkeit oder einer demokratischen Kontrolle der gesellschaftlichen Naturverhältnisse.
Ziel der Lehrveranstaltung ist es zum einen ein Verständnis für unterschiedliche Analysedimensionen der Internationalen Politischen Ökologie zu entwickeln. Zum anderen soll ein differenzierterer Blick auf zentrale Konzeptionen und Strategien sozial-ökologischer Krisenbearbeitung sowie deren Verortung im gesellschaftspolitischen Kontext ermöglicht werden.
Methoden: Inputs und Gruppendiskussion, Textdiskussionen und schriftliche Reflexionen, Analyse empirischer Beispiele, Erarbeitung eigener Forschungsthemen.

Das Seminar ist zunächst als Präsenzveranstaltung geplant, ergänzt durch digitale Zusatzelementen. Falls sich die Auflagen verschärfen, wird auf digitales Format umgestellt, in diesem Fall können, falls möglich, einzelne Einheiten analog/hybrid angeboten werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Mitarbeit, Referat, schriftliche Textreflexionen, Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Seminararbeit (50%), schriftliche Hausübungen (40%), Mündliche Inputs und aktive Mitarbeit (10%). Für einen positiven Abschluss der Lehrveranstaltungen müssen alle Teilleistungen positiv erbracht werden.

Prüfungsstoff

Seminarliteratur und eigene Recherche.

Literatur

Für die theoretischen und empirischen Grundlagen wird einführende Literatur bereitgestellt. Für die Seminararbeiten ist ergänzende eigene Recherche erforderlich.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM1 / VM6;

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 11:27