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240135 PS Hass im Netz: Geschlechterperspektiven auf Gewalt in digitalen Medien (2019W)

Individuelle Schwerpunktsetzung - prüfungsimmanent (4 ECTS)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 01.10. 16:45 - 20:00 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Dienstag 15.10. 16:45 - 20:00 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Dienstag 29.10. 16:45 - 20:00 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Dienstag 12.11. 16:45 - 20:00 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Dienstag 26.11. 16:45 - 20:00 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Dienstag 21.01. 16:45 - 20:00 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Dienstag 28.01. 16:45 - 20:00 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Digitale Medien haben nicht nur neue Möglichkeiten der Kommunikation,
Vernetzung und Partizipation geschaffen, sondern auch neue Formen von
Gewalt hervorgebracht. Studien zeigen, dass gesellschaftliche
Machtverhältnisse auch online wirken: Sexismus, Rassismus und Homophobie
sind fixer Bestandteil webbasierter Kommunikation. Der inhaltliche Fokus
des Seminars liegt auf geschlechtsspezifischer Gewalt online und einer
Auseinandersetzung mit den dahinterliegenden Strukturen. Nicht zuletzt
Kampagnen wie #MeToo haben gezeigt, dass digitale Medien auch das
Potenzial haben, ebendiese Herrschaftsverhältnisse sichtbar zu machen und
Debatten anzustoßen. Genau an dieser Schnittstelle setzt die
Lehrveranstaltung an: Im Rahmen des Seminars sollen die Studierenden vor
dem Hintergrund eines intersektionalen Theorieverständnisses Wissen über
die Potenziale und Grenzen sogenannter netzfeministischer Strategien und
Aktivismen erlangen. Darüber hinaus werden wir gemeinsam die
Re-/Produktion geschlechtsbasierter Ungleichheitsverhältnisse und
geschlechtsspezifischer Gewalt online kritisch reflektieren. Durch die
Lektüre relevanter Literatur, die gezielte Beschäftigung mit
Praxisbeispielen und den aktiven Austausch untereinander, sollen die
Student_innen einen reflektierten Blick auf das vielfältige und viel
diskutierte Phänomen ‚Hass im Netz‘ aus einer geschlechtersensiblen
Perspektive entwickeln.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Lehrveranstaltung wird didaktisch abwechslungsreich gestaltet: Die Arbeit in Kleingruppen, Plenumsdiskussionen, Rollenspiele und ein Gastvortrag werden ergänzt durch inhaltliche Inputs von Seiten der
Lehrveranstaltungsleiterinnen. Die konkrete Gestaltung erfolgt in
Absprache mit den Studierenden. Das Seminar bietet Anknüpfungspunkte für Studierende aus unterschiedlichen Studienrichtungen und verlangt keine spezifischen theoretischen Vorkenntnisse. Für eine positive Absolvierung des Seminars sind neben Anwesenheit in den Einheiten, die Lektüre der für die jeweiligen Module zur Verfügung gestellten Texte Voraussetzung.
Die Teilnehmer*innen sollen zudem entweder a) zwei Reflexionen inkl. Diskussionsfragen zu zwei selbst gewählten Texten aus den vorhandenen Modulen verfassen oder b) ein Impulsreferat (5-10 Minuten/Person) zu einem Modul vorbereiten. Zusätzlich dazu sollen die Student_innen eine fünfseitige Abschlussarbeit mit selbst gewählter Fragestellung zu einem der Module verfassen.

Prüfungsstoff

Literatur

wird in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 06.08.2019 11:28