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240136 GR Kulturgeschichte der Sexualität in der Neueren Geschichte (2019W)

Individuelle Schwerpunktsetzung - prüfungsimmanent (4 ECTS)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

In der ersten Einheit der Lehrveranstaltung erfolgt die Aufnahme in die Lehrveranstaltung. Wer zur ersten Einheit ohne Bekanntgabe eines Grundes nicht erscheint, wird von der Liste der Teilnehmenden gestrichen und Studierende von der Warteliste nachgereiht.

Mittwoch 02.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 09.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 16.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 23.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 30.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 06.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 13.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 20.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 27.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 04.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 08.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 15.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 22.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Mittwoch 29.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Sexualitätsgeschichte hat sich in den letzten Jahrzehnten im akademischen Bereich etabliert und gehört mittlerweile zu den innovativsten und produktivsten Feldern der Geschichtswissenschaften. In diesem Guided Reading werden wir uns die Entstehung der Disziplin anhand der Diskussion über ihren Gegenstand ansehen und einige der Themen behandeln, die in den letzten Jahrzehnten ins Zentrum des wissenschaftlichen Interesses gerückt sind, wie etwa Sexualerziehung, kindliche Sexualität, Sexarbeit, Pornographie oder auch die Pluralisierung sexueller Formen und Lebensweisen. Mit Blick auf das 50-jährige Jubiläum der 68-er Bewegung liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Frage der „Sexuellen Revolution“ und der „Sexuellen Freiheit“.
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, diese Inhalte zu vermitteln und zugleich in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens einzuführen. Zu diesem Zweck werden wissenschaftliche Texte diskutiert und vor dem Hintergrund kulturgeschichtlicher Fragestellungen und Methoden analysiert. Zudem werden stets auch praktische Fragen des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens im Kontext der Inputtexte behandelt (Forschungsstand ermitteln, Fragestellung entwickeln und operationalisieren, Quellen finden bzw. produzieren, Methodenwahl, theoretische Perspektivierung), um auf diese Weise einen ersten Einblick in die konkrete Forschungstätigkeit zu vermitteln.
Methodisch-didaktisch steht im Zentrum die Diskussion der Inhalte der Lehrveranstaltung. Die Grundlage dafür bilden prägnante Inputtexte, anhand derer vor der entsprechenden Einheit ein Diskussionsbeitrag (kurze schriftliche Arbeit) vorbereitet werden muss. Auf diese Weise erfolgt eine tiefere Auseinandersetzung mit den Inhalten. Zudem werden im Laufe des Semesters Aufbau und Struktur der wichtigsten wissenschaftlichen Textgattungen anhand von Inputtexten besprochen, um grundlegende Instrumente der Produktion von geschichtswissenschaftlichen Texten zu vermitteln. Eine praktische Einführung in Formen und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens erfolgt in dreifacher Hinsicht: Erstens, durch das eigenständige Verfassen einer kurzen Hausarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien im Laufe des Semesters, zweitens, durch die Präsentation der eigenen Forschung im Rahmen eines Referats am Ende des Semesters, und, drittens, durch das konstruktive Kritisieren der Referate der Kolleg*innen (Peer-to-Peer-Feedback). Auf diese Weise werden inhaltliche Kompetenzen zu historischen Themen erlernt und Anwendungskompetenzen mit Blick auf die selbständige Produktion eines wissenschaftlichen Beitrags, das Üben von konstruktiver Kritik und die Dissemination der eigenen Forschung erarbeitet.
Für die Zurverfügungstellung von Unterlagen und Texten, die Information über den Ablauf und das Programm der Lehrveranstaltung und auch für die Abgabe der Arbeitsaufträge und der Hausarbeit wird die Lernplattform moodle eingesetzt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Als prüfungsimmanente Lehrveranstaltung ist die Mitarbeit während des ganzen Semesters von zentraler Bedeutung. Zur Vorbereitung auf die Lehrveranstaltungseinheiten müssen zudem im Verlauf des Semesters mehrere kurze Arbeitsaufträge auf Grundlage von Inputtexten verfasst werden. Außerdem ist eine Hausarbeit zu einem selbstgewählten Thema aus dem Bereich der Lehrveranstaltung im Laufe des Semesters zu verfassen (10-12 Seiten DIN A4, 12 Punkt, 1,5 Zeilen Abstand, inklusive Literaturangaben). Die Ergebnisse der Hausarbeit müssen dann am Ende des Semesters im Rahmen eines 20-minütigen Referats präsentiert werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Benotung erfolgt auf Grundlage von vier Teilleistungen: Mitarbeit während des Semesters, Lektüre und kurze Reflektion der Texte anhand vorgegebener Fragen, verfassen einer kurzen Hausarbeit im Laufe des Semesters, Präsentation der eigenen Forschungsergebnisse. Keine der Teilleistungen darf zur Gänze ausgelassen werden! Wird eine der Teilleistungen gar nicht erbracht, so ist die Gesamtnote in jedem Fall Nicht genügend!

Prüfungsstoff

Literatur

Die Literatur wird auf der Lernplattform moodle zur Verfügung gestellt bzw. bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Geschichte: Guided Reading Frauen- und Geschlechtergeschichte/Zeitgeschichte

Letzte Änderung: Di 06.08.2019 11:28