Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

240220 UE Genderwerkstatt (2020W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

The course is held online and requires attendance as an exam-inherent exercise. Whoever misses the first appointment loses their place and people from the waiting list move up. Whoever misses the first appointment or comes more than 30 minutes late loses the place and people from the waiting list move up.

These are the course dates:
12.10.2020 / 15.00-18.00 Uhr
09.11.2020 / 15.00-18.00 Uhr
23.11.2020 / 15.00-18.00 Uhr
07.12.2020 / 15.00-18.00 Uhr
18.01.2020 / 15.00-18.00 Uhr

Montag 12.10. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 09.11. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 23.11. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 07.12. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Montag 18.01. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Lehrziel sind Basiskenntnisse von Begriffen, Herangehensweisen und Themen der Gender Studies. Studierende bringen ihre Interessen und Alltagserfahrungen ein, bearbeiten sie nach eigener Vorstellung und lernen genderorientierte Analysekategorien und Theorien kennen. Dies sollte ihnen ermöglichen, eigene Erlebnisse und Beobachtungen rund um Gender sowie weiterer Differenzkategorien wie Ableismus, Rassismus, Ageismus, Homophobie, Klassizismus, Antisemitismus zu erweitern und diese innerhalb von Machtkontexten intersektionell zu reflektieren. Auch die Bedeutung dieser soeben verwendeten Begriffe wird in der Lehrveranstaltung erläutert.

Eigenes Diskussionsverhalten, Raumeinnahme und Zurückhaltung innerhalb der Lehrveranstaltung werden kontinuierlich in diese Analysen über Machtverhältnisse mit einbezogen.

Methode: Gearbeitet wird abwechselnd zwischen mündlichen und Chat-Diskussionen in der Groß- und in Kleingruppen, mit digitalem Whiteboard, Etherpad und evtl. Videos. Die Studierenden können auch selbst Methoden einbringen. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, alle erwähnten Tools können über Links der Uni Wien erlernt werden, auch in der Lehrveranstaltung wird es gegenseitige Unterstützung damit geben.
Diskussionsbeiträge können in allen Sprachen eingebracht und erst anschließend ins Deutsche oder Englische übersetzt werden. Bei strukturell oder persönlich bedingten Barrieren ist Nachteilsausgleich vorgesehen.
Die Studierenden entscheiden selbst, wie sie die selbst gewählten Inhalte in der Lehrveranstaltung vorstellen möchten und dürfen in ihrem Beitrag ihre eigenen Methoden bestimmen oder entwickeln. Daran anschließend werden die Arbeitsergebnisse diskutiert und von der Lehrenden theoretisch kontextualisiert. Die Diskussionsverläufe und alle Arbeitsmaterialien werden gesichert, mit jedem Termin weitergeschrieben, miteinander in Verbindung und auf der Lernplattform Moodle zugänglich gemacht. In der letzten Einheit werden offene Fragen geklärt und alle Themen miteinander in Verbindung gebracht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent. Als Beurteilungsgrundlagen dienen die Vorbereitung einer Kleingruppenpräsentation inklusive vervielfältigtem Handout, verschiedene Formen aktiver Beteiligung (Diskussionsbeiträge, digitale Abstimmungen, Einordnung auf Feldern, Chateinträge, Recherchieren von Inhalten, Texterstellung in Kleingruppen...) sowie Reflexion eigener Erfahrungen und Beobachtungen in Form von einem Abschluss-Essay. (auf Deutsch und/oder Englisch)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Anwesenheit in der ersten Einheit ist grundsätzlich notwendig, um den Platz zu behalten.
Mindestanforderungen: Mindestanwesenheit von 80 % der Zeit (sind mind. 4 der 5 Einheiten), Bereitschaft zu Klein- und Großgruppenarbeit sowie Diskussion, ein Essay, ein Kommentar, Präsentation und Handout.
Beurteilungsmaßstab: Aufwand und Intensität der eingebrachten Arbeit.
Auf alle eingebrachten Leistungen gibt es (gegebenenfalls auf Nachfrage) mündliches Feedback.

Prüfungsstoff

Grundkenntnis verschiedener Begriffe der Gender Studies, Diskursstränge und Methoden.

Literatur

Ausgangspunkt für alle Präsentationen sollten Abschnitte aus diesen Texten sein:
- Kortendiek, Beate, Birgit Riegraf, Katja Sabisch (Hg.) (2019): Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung. 2 Bände, Springer VS: Wiesbaden
- Graneß, Anke, Martina Kopf, Magdalena Kraus (2019): Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika, facultas Verlag: Wien

Weitere Literatur wird themenbezogen im Laufe der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 10.11.2020 13:09