Universität Wien

240236 VO+UE NeuroKulturen und Geschlecht (2011W)

Ringvorlesung & Übung

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

ANMELDEFRIST: 06.09. - 28.09.2011
Die Anmeldung zur Lehrveranstaltung erfolgt ausschließlich über die Registrierung für E-Learning-LV via E-Gate (siehe untenstehenden Link).

ABMELDEFRIST: 01.10.2011 bis 01.11.2011
Die Abmeldung von dieser LV erfolgt ausschließlich über den Abmeldungs-Link im jeweiligen MOODLE-Kurs.

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Dienstag 11.10. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 18.10. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 25.10. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 08.11. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 15.11. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 22.11. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 29.11. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 06.12. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 13.12. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 10.01. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 17.01. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 24.01. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 31.01. 18:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Prominenz neurowissenschaftlicher Erklärungen für menschliches Verhalten, Denken, Einstellungen und Identitäten prägt unter dem Präfix Neuro-X zunehmend pädagogische, sozial-/kulturwissenschaftliche und philosophische Diskurse: In enger Verflechtung von Hirnforschung und verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen avanciert das ´cerebrale Subjekt' zur zentralen Kategorie, wenn es um Definitionen des Selbst, um gesellschaftliche Prozesse oder um ein zukünftiges Menschenbild geht.
In dieser Ringvorlesung werden wir der Frage nachgehen, wie Geschlecht in diesen NeuroKulturen verhandelt wird. Wie werden explizit und implizit Geschlechtereinschreibungen und -normierungen über Theorien, Forschungspraxen, Methoden und Befunde der Hirnforschung, über ihre innerwissenschaftlichen und populären Präsentationen im cerebralen Subjekt eingebunden? Welche Auswirkungen haben diese Geschlechterkonnotationen auf individuelles Handeln, auf soziale Praktiken und auf die gesellschafts-politische Geschlechterdebatte? Dabei geht es auch um das Spannungsfeld eines determinierten und gleichzeitig modulierbaren Gehirns, um seine Nutzung und Anpassung im Rahmen gesellschaftlicher Optimierungsdiskurse und um die Ausbildung von Normierungsstrategien entlang geschlechtlicher Zuschreibungen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

prüfungsimmanente LV; Leistungsnachweis:
- regelmäßige und aktive Teilnahme (max. 1 Fehltermin)
- Teilnahme zu einer Themengruppe zur Textanalyse
- mindestens 1 Text und Fragestellungen pro Einheit vorbereiten
- mündliche Prüfung in Gruppen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Überblick über geschlechterbezogene Hirnforschung, ihre Wirkmacht in anderen Disziplinen und ihre Einbindung in soziale, politische und populäre Diskurse und Praktiken; vertieftes Verständnis genderkritischer Analyseansätze

Prüfungsstoff

PROGRAMM: siehe unter www.univie.ac.at/gender

Gastvorträge und Diskussionen; vorbereitende Textarbeit und Entwicklung von Fragen an die Vortragenden

Literatur

Vorbereitende Texte zu den Vortragsthemen werden über moodle zu Beginn der Vorlesung zur Verfügung gestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:40