Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

240236 VO+UE M5 - Focusmodul interdisziplinäre Ringvorlesung (2013S)

Biopolitiken aus queer-feministischer und postkolonialer Perspektive

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 80 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Dienstag 05.03. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 12.03. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 19.03. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 09.04. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 16.04. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 23.04. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 30.04. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 07.05. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 14.05. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 28.05. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 04.06. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 11.06. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 18.06. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Donnerstag 20.06. 18:30 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
  • Dienstag 25.06. 19:00 - 21:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Zentrum der zweisemestrigen interdisziplinären Ringvorlesung stehen sowohl historische als auch gegenwartsbezogene Analysen unterschiedlicher Facetten biopolitischer Entwicklungen. Aus queer-feministischer und postkolonialer Perspektive richten wir die Aufmerksamkeit auf ein Phänomen, das Michel Foucault als 'den Eintritt des Lebens und seiner Mechanismen in den Bereich der bewußten Kalküle' bezeichnet hat. Seit dem 18. Jahrhundert ist die Bevölkerung als politisches, ökonomisches, wissenschaftliches und biologisches 'Problem' in den Mittelpunkt eines stetig wachsenden öffentlichen und staatlichen Interesses gerückt, das es durch gezielte Eingriffe zu regulieren und zu optimieren gilt.
Im Sommersemester 2013 wird sich die Ringvorlesung insbesondere mit dem Themenfokus von biopolitischer Gouvernementalität und modernen Bioökonomien auseinandersetzen. Dabei geht es um normative Grundlagen ebenso wie um konkrete Auswirkungen von Biopolitiken auf Aus- und Einschlüsse 'Anderer' in neu gerahmte Formen von 'biological citizenship'. Biokapitalismus und Biowertproduktion werden queer-feministisch hinterfragt, Zusammenhänge zwischen Biopolitiken und Entwicklungspolitiken sowie ihre Einbindung in koloniale Konzeptionen und bio-technologische Netzwerke aufgezeigt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

prüfungsimmanente LV, aktive und regelmäßige Teilnahme, Beteiligung und Präsentation an einem Thema in der Vorbereitungssitzung, Abschlussprüfung oder Positionspapier

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Einblick in den Themenkomplex der Biopolitiken unter besonderer Berücksichtigung von Reproduktionsdiskursen sowie in grundlegende Konzepte (Gouvernementalität, Homonationalismus, Disziplinierung etc.); vertieftes Verständnis postkolonialer und queer-feministischer Analyseansätze und Zugänge

Prüfungsstoff

detailliertes PROGRAMM unter gender.univie.ac.at
Gastvorträge und Diskussionen; vorbereitende Textarbeit und Entwicklung von Fragen an die Vortragenden

Literatur

Vorbereitende Texte zu den Vortragsthemen werden über moodle zu Beginn der Vorlesung zur Verfügung gestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:40