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240501 PR Bildungsanthropologie in Österreich (P1) (2019W)

Aushandlungsprozesse, Anwendungsfelder und gesellschaftskritische Perspektiven

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV kann nur gemeinsam mit dem Methodenseminar besucht werden!
The course has to be combined with the Methodseminar!

Montag 07.10. 11:30 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
Montag 04.11. 08:00 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
Dienstag 05.11. 08:00 - 18:15 Seminarraum A, NIG 4. Stock
Mittwoch 06.11. 09:00 - 13:00 Seminarraum A, NIG 4. Stock
Donnerstag 07.11. 09:00 - 13:00 Seminarraum A, NIG 4. Stock
Freitag 08.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum A, NIG 4. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In diesem Feldpraktikum geht es darum sowohl theoretisch als auch methodisch grundlegende und aktuelle Konzepte der Bildungsanthropologie empirisch zu erforschen. Nach einem theoretisch-methodischen Input, basierend auf bestehenden Projektergebnissen (Erasmus+ Projekt TRANSCA, siehe unten), bietet das Feldpraktikum den Rahmen für StudentInnen den konkreten Zugang zum Feld zur Erforschung bildungsanthropologischer Fragestellungen zu konzipieren und mit Hilfe der LV-Leiterinnen zu erschließen. In der LV werden sowohl Felder vorgeschlagen (Pädagogische Hochschulen, Schulen, weitere Bildungseinrichtungen, Communities, individuelle Bildungsbiographien etc.) als auch Ideen von Studentinnen aufgegriffen.
Der Fokus auf „Bildungsanthropologie “ hat den Vorteil eines klaren theoretischen Ausgangspunktes in der empirischen Forschung, sowie die Möglichkeit ergiebige und aktuelle “anthropology at home“ – Feldforschung durchzuführen. Die derzeitige Krise im Bildungssystem in Hinblick auf Integration, Mehrsprachigkeit und Flucht hat Bildungssysteme und –einrichtungen zu umstrittenen Orten in der Öffentlichkeit gemacht (bspw. „islamische“ Kindergärten oder sog. „Brennpunktschulen“) und bietet zahlreiche Felder für dringend notwendige gesellschaftskritische bildungsanthropologische Forschungen.
Die LV ist für englischsprachige Studierende absolvierbar (Inputs auf Englisch, Präsentationen möglich auf Deutsch und Englisch).

Die LV-Leiterinnen sind die Koordinatorinnen des Erasmus+ Projektes TRANSCA - Translating Socio-Cultural Anthropology into Education (https://transca.univie.ac.at) und können im Rahmen des seit September 2018 laufenden Projektes sowohl die Studierenden an einem laufenden Forschungsprojekt teilhaben lassen als auch die Inhalte für das laufende und folgende Projekt zu beforschen und zu vertiefen.

Die Studierenden werden im Rahmen des Feldforschungspraktikums Teilnehmende Beobachtungen, Interviews und Gruppendiskussionen (durch)führen aber auch strukturelle Dimensionen des Bildungssystems recherchieren und erheben. Durch die Verknüpfung mit einem aktuellen Forschungsprojekt werden sich die Studierenden außerdem mit dem Zusammenspiel von Forschung und Projektarbeit auseinandersetzen.

Das Feldpraktikum wird gemeinsam mit einem Methodenseminar angeboten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Konzepterstellung und Forschungsdesign
Durchführung der Forschung
Präsentation der Ergebnisse
schriftliche Arbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheitspflicht
Positive Beurteilung der erbrachten Pflichtleistungen

Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Ab WS 2019 kommt die Plagiatssoftware (‘Turnitin') bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen zum Einsatz.

Prüfungsstoff

mindestens 5 Bibliographieangaben in der Seminararbeit
Pflichtliteratur

Literatur

Wird zu Semesterbeginn bekanntgegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 05.11.2019 17:08