Universität Wien

270120 PR Bachelorpraktikum Unterrichtsfach Chemie (2023W)

4.00 ECTS (4.00 SWS), SPL 27 - Chemie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Termine zum Bachelor-Praktikum werden von den Autor*innen mit den Betreuer*innen individuell vereinbart. Sowohl vor Ort als auch via Email kann der jeweilige Arbeitsstand diskutiert und problemlösend aufbereitet werden.
Im Bachelor-Seminar werden die jeweiligen Stände der Arbeit im online-Format referiert. Die Termine hierzu werden zum Semesterende festgelegt. Vorgetragen (immer in zeitgleicher Anwesenheit des Betreuers/der Betreuerin) kann nur dann, wenn empirische Daten zur Forschungsfrage bereits vorliegen!


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Vertiefen, Intensivieren und Anwenden der im vorhergehenden Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse in einem gewählten Spezialgebiet. Dabei Teilnahme an einem Forschungsprojekt im Bereich der Chemie. Erstellen einer schriftlichen Bachelorarbeit auf der Grundlage der Resultate aus der praktischen Arbeit. Die Arbeiten werden dabei durch eine*n erfahrene*n Forscher*in (Betreuer*in) angeleitet.

Bedingungen für die Erstellung der Bachelor-Arbeit in der Didaktik der Chemie (IDC) 18.6.23
1. Allgemeines (Unterrichtsfach Chemie: Didaktik der Chemie, iDC)
Die Prüfungsleistung „Bachelor-Arbeit“ kann im Rahmen des Lehramtsstudiums mit dem Fach Chemie in der Didaktik der Chemie (IDC) erbracht werden. Die Betreuung erfolgt durch den/die Leiter*in des Instituts und fallweise durch ausgesuchte Zweitbetreuer*innen.
Die Kontaktaufnahme startet mit einem persönlichen Gespräch (Dauer ca. 45 Min.), in dem alle Bedingungen für den Ablauf und die Betreuung erörtert werden. Zugleich geht es um die Findung eines Arbeitsthemas. Hierbei gilt die Regel, dass primär die Interessenlage des/der Kandidat*in im Vordergrund steht. Das Prinzip der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Teilen des Chemieunterrichts lautet „Unterrichtsnahe Aspektforschung“ (UAF). Dabei handelt es sich um eine Richtung innerhalb des Design Based Research-Ansatzes. Die Arbeit hat stets einen empirischen Teil, der den Sinn dieser Prüfungsleistung „Nachweis der Fähigkeit zur Objektivierung“ begründet.
Der/Dem Kandidat*in wird erläutert, welchem Aufbau eine solche Arbeit gehorcht und auf welche Weisen die Betreuung erfolgen kann. Zu allen Punkten erhält der/die Kandidat*in Unterlagen zum Verbleib.
Von großer Bedeutung ist die Tatsache, dass alle Inhalte des Gesprächs für alle Beteiligten völlig unverbindlich sind. Erst, wenn die Entscheidung beim/bei der Kandidat*in gefallen ist und er/sie dem/der Betreuer*in eine vorläufige Gliederung mit bis zu drei Literaturstellen und eine grobe Zeitleiste anbietet, kann die Arbeit verbindlich beginnen.
2. Konkretes
Mit der Theorieschau, der Formulierung einer Forschungsfrage, der Hypothesenbildung beginnen auch die Überlegungen zur Vorgehensweise bei der Hypothesenprüfung. Im Rahmen dieser Einstiegsarbeiten sind pro Semester mindestens vier Termine „Bachelor-Arbeit in der Chemiedidaktik, IDC“ im Rahmen des „Bachelor-Praktikums Unterrichtsfach Chemie“ (270120) zu besuchen. Diese können mit den Kandidat*innen vereinbart werden. Ziel dieser je 90minütigen Seminartermine ist die Einführung in das handwerkliche Arbeiten beim Erstellen einer solchen Forschungsarbeit.
3. Spezielles
a) Was ist Forschung
b) Warum Unterrichtsforschung
c) Konzeption eines Untersuchungsdesigns (Entwicklung eines Fragebogens, Organisation eines Interviews,
d) Gestaltung von Unterrichtsbeobachtungen,
e) Statistik (deskriptiv, inferent)
f) Präsentationsformen in der Arbeit
sind Elemente, die besprochen werden und die in Abhängigkeit von den konkreten Themen individuell vertieft werden können.
4. Formelles
a) Es besteht jederzeit die Möglichkeit für Rückfragen.
b) Untersuchungsinstrumente werden vor ihrem Einsatz vereinbart
c) Vor der Endfassung kann ein kleines Fragment (ca. 5 S.) zur Kontrolle und Korrektur vorgelegt werden
d) Im fast fertigen Zustand muss die Arbeit in Form eines 20minütigen Vortrags im Bachelor-Seminar präsentiert werden und dazu gestellte Fragen beantwortet (Vgl. eigenes Merkblatt)

Zur weiteren Präzisierung sowie der Abgleichung von Bachelor-Seminar und -Praktikum erhalten die Kandidat*innen ein eigenes Merkblatt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Beurteilung der Qualität der Durchführung in der praktischen sowie der Qualität der schriftlichen Bachelorarbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung ist Anwesenheit und aktive Arbeit während der mit Betreuer*in des Praktikums vereinbarten Zeiten sowie die Abgabe der schriftlichen Bachelorarbeit.
Beurteilt werden Sorgfalt, Exaktheit und Erfolg der praktischen Arbeit sowie Einsatz, Interesse und Eigeninitiative während der praktischen Arbeit. Weiterhin wird die Qualität der Bachelorarbeit hinsichtlich der Klarheit der Präsentation und der wissenschaftlichen Qualität der Datenaufbereitung bewertet.

Prüfungsstoff

Geprüft werden praktische Umsetzung der individuellen Aufgabenstellung zu Inhalten aus der Chemie, sowie Verfassen der schriftlichen Bachelorarbeit zu den Inhalten und Ergebnissen der Aufgabenstellung. Diese werden mit Betreuer*in des Praktikums abgesprochen.

Literatur

Wird individuell mit Betreuer*in des Praktikum vereinbart.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

UF CH 19

Letzte Änderung: Di 05.09.2023 14:28