Universität Wien

280029 UE Petrologie und Geochemie der kristallinen Gesteine (BA15) (PI) (2010W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Jede 2. Woche, Fr 09:15-10:45, 2B201
Beginn: 15.10.2010

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 44 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Freitag 19.11. 09:15 - 10:45 Gustav Tschermak-Praktikumsraum 2C201 2.OG UZA II
  • Freitag 14.01. 09:15 - 10:45 Gustav Tschermak-Praktikumsraum 2C201 2.OG UZA II

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Der PI-Teil des Moduls beinhaltet wöchentliche (Rechen-)Übungen und baut auf dem parallel laufenden NPI-Teil auf. Als Beurteilungsgrundlage werden 5 Teilleistungen sowie regelmäßige Anwesenheit zu 70% bzw. 30% der Endnote gelegt. Die Teilleistungen sind an rechtzeitig bekannt zu gebenden Terminen zu erbringen. Zumindest drei davon müssen positiv sein. Zur regelmäßigen Anwesenheit zählen zumindest 10/14 der Übungszeit vor Ort.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Studienziele (BA 15) (NPI +PI): Die Studierenden lernen die Bedeutung von petrogenetische Faktoren (Druck, Temperatur, Pauschalchemismus, volatile Komponenten) kennen und werden mit grundlegenden Prinzipien der gesteinsbildenden Prozesse bekannt gemacht.
Sie diskutieren die physikalischen Eigenschaften von Magmen und im Zusammenhang damit die Erscheinungsformen von plutonischen, vulkanischen und pyroklastischen Gesteinen. Sie kennen die Mechanismen der Entstehung von basaltischen und granitischen Magmen und wissen über die Faktoren, die die Zusammensetzung primärer Schmelzen beeinflussen Bescheid. Sie kennen die geochemischen Signaturen primärer Schmelzen und sind in der Lage geochemische Parameter als Indikatoren für gesteinsbildende Prozesse einzusetzen. Die Studierenden interpretieren magmatische Gesteine in ihrer Relation zu geotektonischen Environments.
Die Studierenden lernen das Konzept der Metamorphose, die Gliederung der metamorpher Geteine und die Darstellungsmethoden von metamorphen Paragenesen kennen. Sie diskutieren die Bedeutung von Druck, Temperatur und Fluids für die Entstehung von metamorphen Mineralparagenesen und Gesteinen. Sie erkennen die Bedeutung von metamorphen Gesteinen als Indikatoren für die geodynamischen Entwicklung der Lithosphäre. Sie bekommen Einblick in die Deformation und texturelle Ausprägung sowie in die rheologischen Eigenschaften von Mineralen und metamorphen Gesteinen.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Sa 02.04.2022 00:25