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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

290056 SE Masterseminar aus Humangeographie/Wirtschaftsgeographie: Resilient populations (2016W)

Ländliche und städtische Livelihoods in Asien und Afrika (auch für Diplom- und Masterstudierende im Lehramt)

5.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 29 - Geographie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 11.10. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 25.10. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 15.11. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 22.11. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 29.11. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 06.12. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 13.12. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 10.01. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 17.01. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 24.01. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Dienstag 31.01. 14:00 - 15:30 Seminarraum Geographie NIG 5.OG C0528
Donnerstag 02.02. 09:30 - 17:00 Hörsaal 4C Geographie NIG 4.OG C0409
Freitag 03.02. 09:30 - 15:30 Hörsaal 4C Geographie NIG 4.OG C0409

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wie kommen arme und verwundbare Bevölkerungsgruppen im Globalen Süden mit dem Leben unter Risiken zurecht? Seit den 1990er Jahren wird das anhaltende Problem ländlicher und städtischer Armut und Verwundbarkeit im Globalen Süden aus der Perspektive der Betroffenen analysiert. Der Wechsel von einer strukturalistischen hin zu einer akteursorientierten Perspektive ist eng mit dem Livelihood-Konzept verbunden. Dieses rückt den Menschen ins Zentrum des Erkenntnisinteresses, geht der Frage nach den Bedingungen für deren Resilienz nach und versucht, die Bewältigungs- und Anpassungsstrategien zu verstehen, um daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Ziel des Seminars ist es, den Studierenden einen Überblick über das Livelihood-Konzept sowie dessen wissenschaftliche Anwendung und Weiterentwicklung zu geben. Grundlegende konzeptionelle Aspekte werden anhand von einschlägiger Texten erarbeitet. Ausgewählte Fallbeispiele aus dem ländlichen und städtischen Raum Asiens und Afrikas veranschaulichen verschiedene Dimensionen der Überlebenssicherung im Globalen Süden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars sind folgenden Leistungen zu erbringen:
- regelmäßige und aktive Teilnahme an der Veranstaltung (mind. 75 % der Seminarstunden)
- Lernportfolios
- Sitzungsgestaltung & Präsentation
- wissenschaftlichen Hausarbeit (Abgabe bis 31.03.2017)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Sitzungsgestaltung & Präsentation (50%)
- wissenschaftlichen Hausarbeit (50%) (Abgabe bis 31.03.2017)
Beide Teilleistungen sind für eine positive Abschlussbeurteilung unabhängig voneinander zu bestehen. Die Leistungen sind bestanden, wenn sie mindestens mit der Note 4 bewertet wurden.
Eine positive Abschlussbeurteilung kann darüber hinaus nur vorgenommen werden 1) bei Anwesenheit in min. 75% aller Seminarstunden; 2) wenn alle geforderten Lernportfolioeinträge eingereicht sind.

Prüfungsstoff

Literatur

De Haan, L., und A. Zoomers (2003). Development Geography at the Crossroads of Livelihood and Globalisation. In: Tijdschrift Voor Economische En Sociale Geografie, 94 (4), 350–362.

de Haan, L. und A. Zoomers (2005). Exploring the Frontier of Livelihoods Research. In: Development and Change, 36 (1), 27–47.

Moser, C. O. N. (1998). The asset vulnerability framework: Reassing urban poverty reduction strategies. In: World Development, 26 (1), 1–19.

Obrist, B., Pfeiffer, C. und R. Henley (2010). Multi-layered social resilience: a new approach in mitigation research. In: Progress in Development Studies, 10 (4), 283–293.

Sakdapolrak, P. (2014). Livelihoods as Social Practices – Re-energising Livelihoods Research with Bourdieu’s Theory of Practice. In: Geographica Helvetica, 69 (1), 19–28. http://doi.org/10.5194/gh-69-1-2014

Scoones, I. (1998). Sustainable livelihoods. A framework for analysis (= IDS Working Paper 72).

Scoones, I. (2009). Livelihoods perspectives and rural development. In: Journal of Peasant Studies, 36 (1), 171–196.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(MG-S4-SE) (MG-S6-SE) (L2-b4) (L2-b-zSE) (UF MA GW 02)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:56