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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

290144 SE Seminar aus Wirtschaftskunde (Volkswirtschaftslehre) (2016W)

Wirtschaftliche Globalisierung, Demokratie und Entwicklung

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 29 - Geographie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 24 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 03.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 10.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 17.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 24.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 31.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 07.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 14.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 21.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 28.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 05.12. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 12.12. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 09.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 16.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 23.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Montag 30.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

ZIELE
(1) Ursachen für die aktuelle Krise der Globalisierung diskutieren
(2) Grundlagen und Widersprüche der ökonomischen Globalisierung erklären
(3) Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Politik erörtern
(4) Ökonomische Sachtexte selbständig und sinnerfassend lesen
(5) Techniken des Lesens von Sachtexten anwenden und deren Inhalte kreativ bearbeiten und diskutieren

INHALTE
Das Seminar setzt an aktuellen Diskussionen über die Krise der Globalisierung an. Diese zeigt sich unter anderem im Erstarken von politischen Kräften, die eine deutlich protektionistische Position in der Außenhandelspolitik einnehmen. Aber auch der Brexit kann als Beispiel dafür gesehen werden, dass ein einmal erreichter Grad an wirtschaftlicher Integration wieder Rückgängig gemacht werden kann. Dani Rodrik, Ökonom an der Harvard Universität, vertritt die These, dass hinter diesen Problemen eine fehlende Balance zwischen Markt und Politik steht. Globale Märkte und ein in nationalen Kontexten verharrendes politisches System gefährden das demokratische Prinzip und führen zu einer ungleichen Verteilung der Globalisierungsgewinne.

METHODE
Das Seminar basiert auf der gemeinsamen Lektüre eines Buches und der Präsentation, Diskussion und Analyse der Inhalte desselben. Die Lesearbeit ist zu Hause zu erledigen und durch ein Lesetagebuch zu dokumentieren. Die Präsenzphasen setzten sich neben Referaten und Koreferaten aus einem Element zusammen, welches mittels unterschiedlicher Methoden zur Aktivierung der Studierenden und Vertiefung des gelesenen Buchkapitels beiträgt. Inhaltliche Ergänzungen des Seminarleiters ergänzen die Beiträge der Studierenden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Beurteilung erfolgt durch den Seminarleiter, mittels Selbstevaluation sowie auf Basis von Ergebnissen eines Peer-Reviews.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es müssen mindestens 60% der erreichbaren Punkte erreicht werden.

Prüfungsstoff

Literatur

Rodrik, Dani (2011): Das Globalisierungs-Paradox. Die Demokratie und die Zukunft der Weltwirtschaft, München: C.H.Beck-Verlag.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(L2-e4) (L2-e-zSE) (UF BA GW 07)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:56