Universität Wien FIND
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

290148 PS Gerechtigkeit in der Stadt (2017W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 29 - Geographie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 14.12. 19:00 - 21:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Freitag 15.12. 09:00 - 18:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Samstag 16.12. 09:00 - 13:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Donnerstag 18.01. 19:00 - 21:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Freitag 19.01. 09:00 - 18:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518
Mittwoch 14.02. 09:00 - 18:00 Hörsaal 5A Geographie NIG 5.OG A0518

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wie sieht eine gerechte Stadt aus? Für wen werden Städte geplant? Welche unterschiedlichen Gerechtigkeitsmaßstäbe finden sich in Städten und wie soll und kann Raumplanung damit umgehen? In dieser Veranstaltung ist die Verbindung von abstrakten Theorien und Konzepten zur Gerechtigkeit mit der (Planungs )praxis zentral. Dabei wird eine integrative Sichtweise auf (urbane) Räume hinsichtlich unterschiedlicher Gerechtigkeitsmaßstäbe erlernt und trainiert.

Die Lehrveranstaltung verfolgt drei gestaffelte Lehrziele.
- Studierende verstehen, wie (urbane) Räume mit Gerechtigkeitsmaßstäben zusammenhängen,
- Studierende können Gerechtigkeitsmaßstäbe in planerische Konzepten erkennen,
- Studierende können Gerechtigkeitsmaßstäbe auf konkrete räumliche Situationen anwenden.
Die drei Lernziele verteilen sich auf zwei Blöcke: Im ersten Block werden die wichtigsten Konzepte von Gerechtigkeit vermittelt und besprochen (u.a. Utilitarismus, Soziale Gerechtigkeit, Libertäre Gerechtigkeit). Am Ende des ersten Blockes werden Studierende darin trainiert, Räume hinsichtlich verschiedener Gerechtigkeitsmaßstäbe zu analysieren. Dies wird anhand von Praxis geübt. Ergänzend kann ein Konversatorium zur Festigung des Erlernten besucht werden.
Im zweiten Veranstaltungsblock geht es um die planerische Übertragung von Gerechtigkeitsmaßstäben auf Städte. Es werden städtebauliche Konzepte besprochen, und Studierende bereiten Referate zu einzelnen Themen vor.

Block 1: Gerechtigkeit & Raum
Do, 19-21 Einführung in die Lehrveranstaltung)
Fr, 09-18 Gerechtigkeitsmaßstäbe & Meisterphilosophen
Sa, 09-13 Praktische Raumanalyse hinsichtlich Gerechtigkeit

Block 2: Planung & Policy
Do, 19-21 Stadtplanung und Gerechtigkeit – Clumsy City
Fr, 09-13 Städtebauliche Vorbilder: Städte Baumeister (Referate)
Fr, 14-18 Städte planen und WerkSTADT

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Studierende fertigen im Zeitraum 19. Jänner – 2. Februar in Kleingruppen städtebauliche Skizzen mit knapper Erläuterung an. Die Skizzen werden am 14. Februar präsentiert und diskutiert. Hierzu sollte aus jeder Kleingruppe wenigstens ein Studierender anwesend sein.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Lehrveranstaltung wird als halbkompaktes Seminar insbesondere für den Masterstudiengang Raumforschung und Raumordnung (Modul „Räumliche Entwicklungsprozesse und gesellschaftliche Steuerungsmöglichkeiten“) sowie den Masterstudiengang Geographie (Schwerpunktmodule: Bevölkerungs- und Stadtgeographie“ sowie „Sozial- und Wirtschaftsgeographie) angeboten. Die Veranstaltung kann auch als humangeographische Spezial- bzw. Zusatzlehrveranstaltung oder als Wahlfach für den Lehramts-Diplomstudiengang Geographie und Wirtschaftskunde angerechnet werden.

Das Veranstaltungsformat ist interaktiv und erfordert aktive Beteiligung der Studierenden (z.B. durch Kurzreferate).

Prüfungsstoff

Die Inhalte des Seminars sowie deren Anwendung auf ein konkretes Praxisbeispiel.

Literatur

Zu Veranstaltungsbeginn wird relevante Literatur für die Referate (die im 2. Block gehalten werden müssen) zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(MG-S4-PI.f) (MR3-PI) (L2-b3) (L2-b-zLV ) (MA UF GW 02)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:43