Universität Wien FIND

Kehren Sie für das Sommersemester 2022 nach Wien zurück. Wir planen Lehre überwiegend vor Ort, um den persönlichen Austausch zu fördern. Digitale und gemischte Lehrveranstaltungen haben wir für Sie in u:find gekennzeichnet.

Es kann COVID-19-bedingt kurzfristig zu Änderungen kommen (z.B. einzelne Termine digital). Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

Lesen Sie bitte die Informationen auf https://studieren.univie.ac.at/info.

300077 UE Systematik und Ökologie der Großpilze (2021S)

5.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 30 - Biologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
VOR-ORT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 14 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

20., 21., 22. 9. Halbtagsexkursion und Nachmittag im Übungsraum, 23.9. Ganztagsexkursion, 24., 27-29. 9 Übungsraum

Montag 20.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG
Dienstag 21.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG
Mittwoch 22.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG
Donnerstag 23.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG
Freitag 24.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG
Montag 27.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG
Dienstag 28.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG
Mittwoch 29.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG
Donnerstag 30.09. 09:00 - 18:00 Übungsraum 2 (Fakultätszentrum für Biodiversität) Rennweg 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Derzeit ist der Kurs in Präsenz geplant. Falls nicht möglich, werde ich mir was einfallen lassen.

Ziele: Die Studierenden haben vertiefte und spezielle theoretische und praktische Kenntnisse der einheimischen Großpilze und können die erlernten Methoden selbständig anwenden und ihre Ergebnisse kommunizieren.
Die Studierenden haben einen Einblick in die Diversität der Großpilze und ihrer Lebensräume gewonnen. Sie kennen deren wichtigste Merkmalsgruppen und sind in der Lage, Fachliteratur (Bestimmungsschlüssel) zur Bestimmung der Großpilze zu verwenden. Sie kennen die verschiedenen trophischen Gruppen der Großpilze und deren Rolle in der Umwelt und in Nahrungsnetzen. Sie kennen die Problematik von Pilzvergiftungen sowie des Natur- und Artenschutzes und wissen, wie man verantwortungsvoll Pilze sammelt.
Inhalt:
+ Einführung in die Vielfalt der der heimischen Pilze
+ Einführung in die Systematik der Großpilze
+ Kenntnis verschiedener Lebensräume der Großpilze
+ Sammel- und Bestimmungstechnik, Mikroskopie
+ Dokumentation, Analyse und Präsentation von Funddaten
+ Ökologische Bedeutung der Großpilze v.A. in Waldökosystemen, trophische Gruppen, Mykorrhizaforschung
+ Gift- und Speisepilze

Methode:
Drei Halbtagsexkursionen und eine Ganztagsexkursion zu verschiedenen Standortstypen (v. a. Wälder) um Wien, angeleitete Freilandarbeit (Sammeltätigkeit), nachmittags theoretische Grundlagen und Aufarbeitung der Aufsammlungen (Einführungsvorträge zu den Kursthemen, Bestimmung, Analyse und Dokumentation der Pilzfunde durch Zeichnung, Beschreibung, Photographie),
mikroskopische Analyse und Bestimmung mit Hilfe von Bestimmungsschlüsseln, Dateneingabe in standardisierte Tabellen, Auswertung nach systematischen und trophischen Gruppen, Fundbesprechungen. Die letzten beiden Kurstage sind für die selbständige Analyse und Präsentation der gewonnenen Daten reserviert, dabei Arbeit in Kleingruppen.

Sicherheitsrisiko:
Übliches Risiko einer Geländeexkursion. Bei den Aufenthalten im Freien bitte für passendes Schuhwerk und entsprechende Kleidung sorgen! Österreich gehört zu den am stärksten von FSME (Frühsommer-Meningo-Encephalitis) betroffenen Gebieten Europas (http://zecken.at/verbreitung-der-zecke/#oesterreich), weshalb es für Österreich eine entsprechende Impfempfehlung gibt!
Im Kursraum Hantieren mit Objektträger, Pinzette, Präpariernadel, Rasierklinge.

Kosten: öffentliche Verkehrsmittel an drei Tagen (2 Exk. Kernzone Wien und 1 x Rekawinkel), eine Kleinbusexkursion (ca. 6,- Euro).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

laufend Gespräche zur Mitarbeitsüberprüfung, positiver Abschluss durch Dokumentation der Funde, Erstellung einer Fundliste für die jeweils protokollierte Exkursion, mündliche Präsentation von eigenen Teilergebnissen am letzten Kurstag, schriftlichen Abschlusstest an einem gemeinsam vereinbarten Termin im Anschluss an den Kurs.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Punkteaufteilung:
Mitarbeit, Artenliste, Präsentation: 55% = 11 Punkte
Prüfung: 45 % = 9 Punkte (3 Fragen zu je 3 Punkten)

Notenschlüssel (nach Punkten):
18,5-20: sehr gut
16,5-18: gut
13,5-16: befriedigend
10,5-13: genügend
1-10: nicht genügend

Prüfungsstoff

Wichtige Aspekte der Einführungsvorlesungen zu den Kursthemen, Kenntnis der studierten Merkmale und Pilzarten.

Literatur

Jürgen Guthmann und Christoph Hahn: Die PIlze Deutschlands. Quelle und Meyer, 2020.

Rita Lüder, 2018: Grundkurs Pilzbestimmung. Quelle & Meyer; Auflage: 5., korrigierte und aktualisierte Auflage (1. April 2018)

Ewald Gerhardt, 2017: Der große BLV Pilzführer für unterwegs: 1200 Arten 1000 Farbfotos. BLV Buchverlag. 8. Aufl.

H. E. Laux, 2015: Der große Kosmos Pilzführer: Alle Speisepilze mit ihren giftigen Doppelgängern. Franckh Kosmos Verlag. 1. Aufl.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MBO 5, UF BU 10

Letzte Änderung: Fr 14.05.2021 11:08