Universität Wien FIND
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

330054 VO+SE Anwendung epidemiologischer Methoden in der Ernährungswissenschaft (2019W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Lehrveranstaltung für Master- und Doktoratsstudierende
Im Falle einer VERHINDERUNG an der Teilnahme ist eine ABMELDUNG innerhalb der Abmeldefrist UNBEDINGT ERFORDERLICH, da bei Abbruch und unentschuldigtem Fernbleiben eine negative Bewertung erfolgt.
Abmeldungen außerhalb dieser Frist können nur mit Nachweis eines triftigen Grundes (z.B. Erkrankung) erfolgen.

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Ein Teil der für den Kurs geplanten Zeit ist für das Selbststudium und die Erledigung der ausgeteilten Aufgaben vorgesehen. Deshalb müssen die Kursteilnehmer nicht zu allen Kursterminen durchgehend präsent sein. Der detaillierte Plan zum Kursablauf wird in der ersten Unterrichtsstunde am 1.10.2019 um 13.15 Uhr besprochen und terminiert. Dies betriftt
- die Festlegung der individuellen Aufgaben der Kursteilnehmer,
- den Zeitplan mit den individuellen Präsenzterminen.

Dienstag 01.10. 13:15 - 15:45 Seminarraum 2E560 Ernährungswissenschaften UZA II
Mittwoch 02.10. 13:15 - 16:30 Seminarraum 2E560 Ernährungswissenschaften UZA II
Donnerstag 03.10. 14:00 - 17:15 Seminarraum 2E562 Ernährungswissenschaften UZA II
Freitag 04.10. 15:00 - 17:30 Seminarraum 2E562 Ernährungswissenschaften UZA II
Montag 07.10. 14:00 - 17:15 Friedrich Becke Seminarraum 2C315 3.OG UZA II
Dienstag 08.10. 09:00 - 12:00 Seminarraum 2E562 Ernährungswissenschaften UZA II
Mittwoch 09.10. 14:00 - 16:30 Friedrich Becke Seminarraum 2C315 3.OG UZA II

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der überwiegende Anteil ernährungswissenschaftlicher Publikationen stützt sich aktuell auf epidemiologische Methoden. Nur damit lässt sich die Bedeutung von Ernährungsfaktoren (z.B. Nährstoffaufnahme, Nahrungszusammensetzung, Ernährungsmuster) bei der Entwicklung pathologischer Veränderungen und der Entstehung von Krankheiten zuverlässig aufdecken.
Evidenz und Allgemeingültigkeit der Ergebnisse hängen allerdings von Typ und Qualität der angewandten Studien ab. Experimentelle Studien besitzen dabei die höchste Aussagekraft. Ihre Resultate lassen sich in Metaanalysen zusammenfassen und aggregieren. Weshalb die evidenzbasierte Ernährungsforschung sich vorrangig auf diese Studienformen stützt, wird in der Lehrveranstaltung besprochen. Dies ergänzt den Stoff der Vorlesung „Grundlagen der Ernährungsepidemiologie“ um einen wesentlichen Baustein, der zur kritischen Interpretation moderner ernährungswissenschaftlicher Publikationen sowie zur Konzeption eigener Studien nötig ist.
Der Kurs behandelt
(1) das Konzept der evidenzbasierten Ernährungsforschung,
(2) Voraussetzungen und Erfordernisse zur Durchführung experimenteller Studien und Metaanalysen,
(3) ihr detailliertes Design,
(4) Methoden der Rekrutierung (von Probanden für eine Interventionsstudie bzw. von Studien für eine Metaanalyse),
(5) Datengewinnung und -auswertung,
(6) Kontrolle systematischer Fehler,
(7) Ergebnisinterpretation.
Grundsätzlich liegt der Schwerpunkt weniger auf den Details der mathematisch-statistischen Verfahren als vielmehr auf der Bedeutung, die diese für die Ergebnisgewinnung besitzen. Dies wird an aktuellen Ernährungsstudien unter aktiver Mitwirkung der Studierenden demonstriert. Damit werden die Studierenden in die Lage versetzt, veröffentlichte Studien besser zu beurteilen sowie darüber hinaus zu lernen, wie sie eigene Studien konzipieren und durchführen können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- kritische Analyse und Präsentation einer vorgegebenen, aktuell publizierten ernährungsepidemologischen Studie
- während des Kurses schriftliche Beantwortung kurzer Testfragen zum Lehrstoff
- Entwurf eines Studiendesigns zu einem vorgegebenen ernährungswissenschaftlichen Thema (Hausarbeit, Abgabe bis 6 Wochen nach Kursende)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Gesamtnote setzt sich aus folgenden Einzelleistungen zusammen: Präsentation (27,5 %), Testate innerhalb des Kurses (30 %), Skizze zum Studiendesign (27,5 %), aktive Mitarbeit im Kurs (15 %).
Die Gesamtnote wird gemäß dem Österreichischen Schulnotensystem vergeben (Anteil bezogen auf die maximale Punktzahl entspricht mindestens der Note: < 50 %: 5 (nicht bestanden), >= 50 %: 4, >= 63 %: 3, >= 75 %: 2, >= 87 %: 1).

Prüfungsstoff

- im Kurs besprochene und diskutierte Themen
- präsentierte Fakten und Zusammenhänge
- Qualitätsbeurteilung publizierter Studien
- Aufstellung von Studienprotokollen

Literatur

wird vor Beginn des Kurses auf die Moodle-Seite gestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 18.11.2019 16:29