340055 VU Rollenarbeit, Berufsethik und Psychohygiene (2025W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
Labels
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 15.09.2025 09:00 bis Fr 26.09.2025 17:00
- Anmeldung von Mo 13.10.2025 09:00 bis Fr 17.10.2025 17:00
- Abmeldung bis Fr 24.10.2025 23:59
Details
max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 15.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 22.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 29.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 05.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 12.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 19.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 03.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 10.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 17.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 07.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 14.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
- Mittwoch 21.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
- Aktive Mitarbeit in den Unterrichtseinheiten
- Mehrere Teilleistungen, z.B. Hausübungen und Zusammenfassungen von Diskussionen in der Stunde
- Schriftlicher Abschlusstest am Semesterende (basierend auf den durchgenommenen
Materialien auf Moodle)
- Mehrere Teilleistungen, z.B. Hausübungen und Zusammenfassungen von Diskussionen in der Stunde
- Schriftlicher Abschlusstest am Semesterende (basierend auf den durchgenommenen
Materialien auf Moodle)
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Mögliche Zusammensetzung der Note:
Anwesenheit, aktive Mitarbeit und Hausübungen: 70%
Schriftlicher Abschlusstest: 30%
Notenschlüssel für den Abschlusstest:
ab 90 %: 1
ab 80 %: 2
ab 70 %: 3
ab 60 %: 4
<60 %: 5 (Nicht Genügend)
Anwesenheit, aktive Mitarbeit und Hausübungen: 70%
Schriftlicher Abschlusstest: 30%
Notenschlüssel für den Abschlusstest:
ab 90 %: 1
ab 80 %: 2
ab 70 %: 3
ab 60 %: 4
<60 %: 5 (Nicht Genügend)
Prüfungsstoff
Inhalte und Kompetenzen aus der LV
Literatur
Literaturempfehlung
Bahadir, Sebnem (2007) Verknüpfungen und Verschiebungen. Dolmetscherin,
Dolmetschforscherin und Dolmetschausbilderin. Berlin. Frank und Timme. 2007.
Bahadir, Sebnem (2010) Dolmetschinszenierungen. Kulturen, Identitäten, Akteure. Berlin:
Saxa.
Bergner, Thomas (2021) Mentale Gesundheit für Ärzte und Psychotherapeuten. Ein
Praxishandbuch zur Verbesserung der Lebensqualität. Stuttgart: Schattauer.
Bancroft, Marjory A. (2017) "10. The Voice of Compassion: Exploring Trauma-Informed
Interpreting". In: Valero-Garcés, Carmen/Tipton, and Rebecca (Hg.) Ideology, Ethics
and PolicyDevelopment in Public Service Interpreting and Translation, Bristol: Blue
Ridge Summit: Multilingual Matters, 195-219.
Clifford, Andrew (2004) Is fidelity ethical? The social role of the healthcare interpreter. TTR
17 (2): 89–114.
Kadrić, Mira/Kaindl, Klaus (Hg.) (2016) Berufsziel Übersetzen und Dolmetschen. Tübingen:
Narr Francke Attempto
LV-Beschreibungen für das Curriculum Translation, ab WiSe 2024/25 Version 1.0
64
Kadric, Mira/Kaindl, Klaus/Reithofer, Karin (Hg.) (2019) Translatorische Methodik. Wien:
Facultas
Pöllabauer, Sonja/Kadrić, Mira (Hg.) (2021) Entwicklungslinien des Dolmetschens im
soziokulturellen Kontext. Translationskultur(en) im DACH-Raum. Tübingen: Narr
Franck Attempto
Pöchhacker, Franz (2007) Dolmetschen. Konzeptuelle Grundlagen und deskriptive
Untersuchungen. Tübingen: Stauffenburg
Setton, Robin/Prunč, Erich (2015) Ethics. In: Pöchhacker, Franz/Grbić, Nadja/Mead,
Peter/Setton, Robin (Hg.) Routledge Encyclopedia of Interpreting Studies, 144–148.
UNHCR-Trainingshandbuch für Dolmetscher:innen im Asylverfahren:
https://www.unhcr.org/at/media/unhcr-dolmetsch-handbuch-3auflage-2023-pdf (Stand August 2025)
Bahadir, Sebnem (2007) Verknüpfungen und Verschiebungen. Dolmetscherin,
Dolmetschforscherin und Dolmetschausbilderin. Berlin. Frank und Timme. 2007.
Bahadir, Sebnem (2010) Dolmetschinszenierungen. Kulturen, Identitäten, Akteure. Berlin:
Saxa.
Bergner, Thomas (2021) Mentale Gesundheit für Ärzte und Psychotherapeuten. Ein
Praxishandbuch zur Verbesserung der Lebensqualität. Stuttgart: Schattauer.
Bancroft, Marjory A. (2017) "10. The Voice of Compassion: Exploring Trauma-Informed
Interpreting". In: Valero-Garcés, Carmen/Tipton, and Rebecca (Hg.) Ideology, Ethics
and PolicyDevelopment in Public Service Interpreting and Translation, Bristol: Blue
Ridge Summit: Multilingual Matters, 195-219.
Clifford, Andrew (2004) Is fidelity ethical? The social role of the healthcare interpreter. TTR
17 (2): 89–114.
Kadrić, Mira/Kaindl, Klaus (Hg.) (2016) Berufsziel Übersetzen und Dolmetschen. Tübingen:
Narr Francke Attempto
LV-Beschreibungen für das Curriculum Translation, ab WiSe 2024/25 Version 1.0
64
Kadric, Mira/Kaindl, Klaus/Reithofer, Karin (Hg.) (2019) Translatorische Methodik. Wien:
Facultas
Pöllabauer, Sonja/Kadrić, Mira (Hg.) (2021) Entwicklungslinien des Dolmetschens im
soziokulturellen Kontext. Translationskultur(en) im DACH-Raum. Tübingen: Narr
Franck Attempto
Pöchhacker, Franz (2007) Dolmetschen. Konzeptuelle Grundlagen und deskriptive
Untersuchungen. Tübingen: Stauffenburg
Setton, Robin/Prunč, Erich (2015) Ethics. In: Pöchhacker, Franz/Grbić, Nadja/Mead,
Peter/Setton, Robin (Hg.) Routledge Encyclopedia of Interpreting Studies, 144–148.
UNHCR-Trainingshandbuch für Dolmetscher:innen im Asylverfahren:
https://www.unhcr.org/at/media/unhcr-dolmetsch-handbuch-3auflage-2023-pdf (Stand August 2025)
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mi 03.12.2025 08:47
KD-03: Lernziele und Kompetenzen: Studierende sind sich verschiedener Rollenkonzepte
bewusst und können für den jeweiligen Einsatzzweck die passende Herangehensweise
wählen, fundiert berufsethische Entscheidungen treffen und sind mit Strategien der
Psychohygiene vertraut.
DD-01: Lernziele und Kompetenzen: Sie sind in der Lage, die eigene Rolle vor dem
Hintergrund verschiedener Konstellationen und berufsethischer Standards kritisch zu
reflektieren sowie damit verbundene dolmetschrelevante Herausforderungen zu erkennen
und situationsadäquate Handlungsstrategien zu identifizieren. Darüber hinaus sind sie mit
Maßnahmen zum Umgang mit berufsbedingten Belastungen vertraut.
Die Inhalte umfassen: Grundlagen der Rollentheorie und Berufsethik; Coping-Strategien;INHALTE:
- Studierende sollen einen Überblick über unterschiedliche Settings gewinnen, in
denen Dolmetscher*innen unter jeweils spezifischen Bedingungen eingesetzt
werden. Studierende sollen sich mit unterschiedlichen Arbeitsbedingungen und
Rollenanforderungen auseinandersetzen (Konferenzdolmetschen, Community
Interpreting, Begleitdolmetschen, Gerichtsdolmetschen).
- Kritische Auseinandersetzung und Reflexion unterschiedlicher Rollenkonzepte, unter
Einbeziehung gesellschaftspolitischer Realitäten und Rahmenbedingungen
- Bewusstseinsbildung im Hinblick auf berufsethische Dilemmata
- Kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der Professionalität
- Bewusstsein entwickeln für Machtbeziehungen und Hierarchien in
Dolmetschsituationen, vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher
MachtverhältnisseMETHODE:
- Input durch LV-Leitung, basierend auf einschlägiger translationswissenschaftlicher
Literatur, Lehrfilmen und relevantem Material aus der Praxis (Berufskodizes,
Stellungnahmen von Berufsverbänden etc.)
- Diskussion in der Gruppe, die darauf abzielen, Rollenkonzepte zu erarbeiten bzw.
vorgegebene Rollenkonzepte kritisch zu hinterfragen, Theoretisches und Praktisches
zu verbinden und Klarheit über eigene Dolmetscherfahrungen und berufliche
Perspektiven zu gewinnen.
- Psychohygiene: relevante Literatur (auch aus dem Bereich Psychotherapie, Stichwort:
Supervision) und Erfahrungsaustausch in der Gruppe
- Hausübungen: Lektüre translationswissenschaftlicher Texte sowie sonstiger
einschlägiger Literatur, Auseinandersetzung mit diesen (schriftlich), zur Vorbereitung
und/oder Nachbereitung der Diskussionen im Unterricht.
- gegebenenfalls Rollenspiele , um Rollenkonzepte zu illustrieren und erfahrbar zu machen