Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

340084 UE Text und Kommunikation schriftlich und mündlich Englisch (2023W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 34 - Translationswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Freitag 13.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 20.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 27.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 03.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 10.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 17.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 01.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 15.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 12.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG
  • Freitag 19.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3 ZfT Gymnasiumstraße 50 3.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Transkulturelle Kommunikation beruht auf drei Grundprinzipien:
(i) Anderssagbarkeit/Andersgesagtheit: ein jeglicher Gedanke kann auf unterschiedliche Art und Weise zum Ausdruck gebracht werden (daraus folgt: eine jegliche Realisierung hat auch eine mögliche Alternative);
(ii) es gibt ein VORHER (d.h. unser Quelltext/Stimulus) und ein NACHHER (unser Zieltext);
(iii) Bedeutungs*mit*gestaltung erfolgt mit Bezugnahme auf und in Interaktion mit anderen Menschen (im Mittelpunkt stehen somit die Kommunikationsbeteiligten und nicht wir selbst).

Die Lehrveranstaltung oszilliert zwischen "geschriebenem" und "gesprochenem" Wort — wir werden Texte betrachten (lesen/analysieren), verfassen (konzipieren/editieren) und zur Aufführung bringen (face to face, der Hörsaal als Bühne). Dabei werden wir kommunikative Muster identifizieren, nachahmen und auch mit diesen brechen ... Wir werden mit Stift und Papier, Stimme und Körper arbeiten. Der Gedanke an GENRE, REGISTER, TEXTSORTE, DOMÄNE, STIL oder SPRACHGEMEINSCHAFT wird uns in unseren Entscheidungen Halt geben. Doch bei allem bleibt klar: das "geschriebene" und "gesprochene" Wort sind äußerst unterschiedliche Phänomene — Mosaik versus Kaleidoskop ...

Texten wird für gewöhnlich eine Funktion, ein Zweck zugewiesen. Viele unserer beruflichen Kommunikationssettings erweisen sich als hochasymmetrisch im Hinblick auf die Erwartungen und Ressourcen der Beteiligten. Den Gedanken an Funktion & Zweck in Bewegung zu halten, gilt somit berufspraktisch als Handlungsstärke: Wessen Zweck? (Ja? Wirklich?) Ausgesprochen? Hintergründig? … Wessen Nutzen?

In unserem gemeinsamen Lehrveranstaltungsraum werden Vibes der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung spürbar sein. Wir werden bei der Betrachtung, Gestaltung und Redaktion von Texten Möglichkeitsräume und Wirkungsspektren ausloten — mit den Begriffen „Alternative?“ & „Auswahl!“ als Basis unseres Handelns. Wir werden das Licht unserer eigenen Werke ins Dunkel der Bedeutungslosigkeit halten, um zu sehen/spüren, wie hell es leuchten kann. (Wann packt uns ein Text? Wann blättern wir um? Wann erinnern wir uns …?) In Folge werden wir diese Texte im Hörsaal (unserem Teatro!) zur Aufführung bringen.

Ziele
- Erweiterung des individuellen Denk- und Handlungsraums bei der Betrachtung, Kreation und Redaktion von Texten im englischen Sprachkontinuum;
- Bewusstseinsstärkung für das kommunikative Setting (wir verändern/gestalten durch unsere Textarbeit mit); Sensibilisierung im Hinblick auf die (möglichen) Personen & Gruppen, die mit unseren Texten in unmittelbarer Beziehung stehen (werden), die diese gebrauchen werden, sich über diese freuen werden, Sinn & Nutzen darin finden.
- Methoden der Aufmerksamkeitslenkung erkennen & anwenden (> Resonanz);
- die eigene Leistung wertschätzen (NOT: „Ah cuid hae dane better“, BUT: „… went well, was crackin‘, an‘ after all, wasn’t easy“).

Einzel- und Gruppenarbeiten. Wöchentliche Aufgabenstellungen. Lesen, Schreiben, einander Vorlesen, Peer-Reviewing (im Classroom & in der Kleingruppe).

Los geht’s … auf, auf … in unsere Factory, in unser Teatro!

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Aufgabenstellungen (im Unterrichtssetting und außerhalb)
- Individuelles Assessment während des Semesters (Test #1)
- Individuelles Assessment zu Semesterende (Test #2)

(Tests: ohne Hilfsmittel.)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Gesamtnote ergibt sich aus:
Test #1: 30%
Test #2: 30%
Aufgabenstellungen: 20%
Mitarbeit im Unterricht: 20%

Notenskala: 90-100%: 1 // 80-89%: 2 // 70-79%: 3 // 60-69%: 4 // < 60%: 5

Alle Aufgabenstellungen sind zeitgerecht zu erfüllen.
Volle Anwesenheit bei maximal 2 Fehleinheiten.

Eine positive Leistung (≥ 60 %) auf zumindest einem der beiden Tests.

Prüfungsstoff

Grundlage für beide Tests/Assessments ist die gemeinsame Arbeit im Unterricht (incl. der Semesteraufgabenstellungen).

Literatur

AP—The Associated Press. 2020. The Associated Press Stylebook. 55th Edition. New York: Basic Books.
Bal, Mieke. 2006. A Mieke Bal Reader. Chicago: CUP.
Blommaert, Jan. 2004. Discourse. Cambridge: CUP.
Brownholtz, Bethany M. 2013. [Queneau's] Exercises in Style: 21st Century Remix. College of Liberal Arts & Social Sciences—Theses and Dissertations 138. https://via.library.depaul.edu/etd/138/ [22/01/2020].
Cooke, Michèle. 2011. Lightning Flash! Language, longing and the facts of life. Peter Lang: Frankfurt am Main.
Cooke, Michèle. 2012. Tell It Like It Is? Science, society and the ivory tower. Peter Lang: Frankfurt am Main.
Fairclough, Norman. 2003. Analysing Discourse. Textual Analysis for social Research. Oxon: Routledge.
Goldberg, Natalie. 2005. Writing Down the Bones: Freeing the Writer Within. Boston (MA): Shambhala.
Kress, Gunter & Van Leeuwen, Theo. 2006. Reading Images. The grammar of visual design. London: Routledge.
Lebrun, Jean-Luc. 2010. Scientific writing: A reader and writer's guide. Singapore: World Scientific.
Lebrun, Jean-Luc. 2010. When the Scientist Presents. An Audio & Video Guide to Science Talks. Singapore: World Scientific.
Miller, Brenda & Paola, Suzanne. 2012. Tell It Slant! Writing and shaping creative nonfiction. New York: McGraw-Hill.
Olson, Randy. 2009. Don’t be such a scientist. Talking substance in an age of style. Washington: Island Press.
Pease, Allen & Pease, Barbara. 2004. The Definitive Book of Body Language: How to Read Others' Attitudes by Their Gestures. London: Orion.
Susan Sontag. 1961. Against Interpretation and Other Essays. New York: Farrar, Straus and Giroux.
Thomas, Jaquie Mary. 2008. Presentations in English. Freiburg: Haufe.
University of Chicago Press. 2017. The Chicago Manual of Style. The Essential Guide for Writers, Editors and Publishers. 17th Edition. Chicago: University of Chicago Press.
White, Hayden. 2010. The Fiction of Narrative. Baltimore: JHUP.
White, Hayden. 1987. The Content of the Form. Baltimore: JHUP.
Wroe, Ann. 2018. The Economist Style Guide. London: Profile Books.
Zinsser, William. 2016. On Writing Well: The Classic Guide to Writing Nonfiction. Revised and Expanded. New York: Harper Perennial.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 04.09.2023 11:28