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400001 SE Seminar für DissertantInnen: Methoden (2013S)

Qualitative Vergleichende Analyse (QCA): Grundlagen und Anwendung konfigurativ-vergleichender Methoden

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 07.03. 15:00 - 18:00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 21.03. 15:00 - 18:00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 11.04. 15:00 - 18:00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 18.04. 15:00 - 18:00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 16.05. 15:00 - 18:00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 06.06. 15:00 - 18:00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 20.06. 15:00 - 18:00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar dient der vertiefenden Aneignung und Systematisierung von Methoden der vergleichenden Politikwissenschaft. Ausgehend von Mills klassischen Methoden des Vergleichs (Konkordanz- und Differenzmethode) werden die logischen Grundlagen konfigurativer Methoden erarbeitet, insbesonde der Qualitatitiv-Vergleichenden Analyse (QCA) nach Charles Ragin. Diese Methode ist besonders angemessen für Forschungsdesigns mit mittlerer Fallzahl (also zu viele Fälle für ein Fallstudiendesign und zu wenige für statistische Untersuchungen), die nach notwendigen und hinreichenden Bedingungen für das Eintreten bzw. Ausbleiben eines bestimmten Ergebnisses fragen und dabei von der Annahme kausaler Komplexität (kausale Bedingungen üben ihren Einfluss nicht unabhängig voneinander sondern in Kombination aus) und Equifinalität (mehrere kausale Pfade können zu gleichen Ergebnissen führen) ausgehen. Damit unterscheidet sich die fallorientierte konfigurative Forschungslogik von variablenorientierten statistischen Methoden und behält trotz ihrer Formalisierung eine qualitative Ausrichtung bei. Verschiedene QCA-Varianten (crisp-set, multi-value und fuzzy-set) werden ebenso behandelt wie forschungspraktische Probleme, z.B. die Kalibrierung von Daten. Der Kurs beinhaltet praktische Anwendungen und eine Einführung in den Umgang mit den Computerprogrammen fs/QCA und Tosmana.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Ragin, Charles C. (1987): The comparative method: Moving beyond qualitative and quantitative strategies. Berkeley: University of California Press.

Ragin, Charles C. (2000): Fuzzy-set social science. Chicago: University of Chicago Press.
Ragin, Charles C. (2008): Redesigning social inquiry: Fuzzy sets and beyond. Chicago: University of Chicago Press.

Rihoux, Benoit und Charles C. Ragin (Hrsg.) (2009): Configurational comparative methods: Qualitative Comparative Analysis (QCA) and related techniques. Thousand Oaks: SAGE.

Schneider, Carsten Q. und Claudius Wagemann (2007): Qualitative Comparative Analysis (QCA) und fuzzy sets: Ein Lehrbuch für Anwender und jene, die es werden wollen. Opladen: Barbara Budrich.

Schneider, Carsten Q. und Claudius Wagemann (2012): Set-Theoretic Methods for the Social Sciences. A Guide to Qualitative Comparative Analysis. Cambridge: Cambridge University Press.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:46