Universität Wien FIND
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

400013 SE Theorien der sozialen Reproduktion und Nicht-Reproduktion (2019W)

Seminar für DissertantInnen: Theorie

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Achtung!!!
Am 09.01.2020 findet die LV am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Raum C424, 4 Stock, universitätsstraße 7, 1010 Wien

Donnerstag 21.11. 16:45 - 19:15 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 05.12. 16:45 - 19:15 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 12.12. 16:45 - 19:15 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 09.01. 16:45 - 19:15 Sitzungs-/Prüfungszimmer, NIG 4. Stock
Donnerstag 16.01. 16:45 - 19:15 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 30.01. 16:45 - 19:15 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Zentrum des Seminars steht eine kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Theorien der sozialen Reproduktion und Nicht-Reproduktion. Es ist eine empirisch vielfach bestätigte Grundthese der Theorie der sozialen Reproduktion, dass Erziehung und Bildungssystem dazu beitragen, bestehende Ungleichheitsverhältnisse aufrechtzuerhalten und zu perpetuieren. Ergebnisse der Ungleichheitsforschung deuten zudem darauf hin, dass der Einfluss des Klassenhabitus, und damit der "feinen Unterschiede der Herkunft", sei es im Kontext eines zugespitzten Wettbewerbs um Positionen oder der Super-Diversität unserer durch Mobilität und Migration geprägten Gesellschaft aktuell wieder zunimmt. Das Seminar greift eine aktuelle Diskussion in der französischen Soziologie auf, die sich mit dem Phänomen der Nicht-Reproduktion bzw. des "Klassengrenzübergangs" befasst und mit Namen wie Didier Eribon, Édouard Louis, Annie Ernaux oder Chantal Jaquet verbunden ist. Auf Grundlage einer Lektüre und Diskussion einschlägiger Texte werden strukturelle Parameter des Klassenübergangs, der oftmals im Widerstand gegen die Gewalt der sozialen Reproduktion wurzelt, wie auch dessen Grenzen und widersprüchliche Folgen thematisiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Teilnahme und schriftliche Seminararbeit

Hinweis der SPL: bei Feststellung einer erschlichenen Teilleistung (Abschreiben, Plagiieren, Ghostwriting, etc.) muss die gesamte Lehrveranstaltung als geschummelt gewertet und als Antritt gezählt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Lektüre und Diskussion von Texten (20%), Literaturrecherche (20%), written paper (50%)

Prüfungsstoff

Literatur

wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 12.11.2019 12:48