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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

400018 SE Seminar für DissertantInnen: Methoden (2013W)

Rethinking Fieldwork

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

FR 11.10.2013 10.00-12.00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien (Vorbesprechung)
DO 28.11.2013 10.00-16.00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
MO 09.12.2013 10.00-16.00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
MI 22.01.2014 10.00-14.00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien
DO 23.01.2014 10.00-16.00 C0628A Besprechung SoWi, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/6. Stock, 1010 Wien

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch

Lehrende

Termine

Zur Zeit sind keine Termine bekannt.

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Dieses Seminar widmet sich den sich stetig verändernden Kontexten anthropologischer Arbeit. Speziell teilnehmende Beobachtung und ethnographisches Schreiben nehmen in einer verstärkt vernetzten Welt andere Formen an. Die Teilnehmer sind aufgerufen, sich den Herausforderungen globaler Ethnographie zu stellen und die Beziehung zwischen einem weit entfernten Feld und der Anthropologie zu Hause neu zu konzeptionalisieren. Der Fortgeschrittenenkurs für Feldforschungsmethoden setzt einen Fokus auf die ethnographische Praxis am Nexus global-lokal. Studierende sind aufgefordert, die Folgen der Globalisierung für ethnographische Forschung, traditionell in einem klar umrissenen Feld angesiedelt, zu reflektieren. Im Seminar werden wir uns systematisch mit der Form einer historisch fundierten Makroethnographie in einer globalisierten Welt auseinandersetzen, in der die Unterscheidung in im Feld und ‚außerhalb des Feldes’ schwer aufrecht zu erhalten ist.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Studierende werden in der Kombination der Benotungen beider Präsentationen, des schriftlich eingereichten Forschungsplans ihres Doktorats und der Kursteilnahme bewertet.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Dieses Seminar will einerseits eine kritische Reflektion zum Diskurs zur Veränderung zeitgenössischer Ethnographie ermöglichen. Andererseits soll es den Teilnehmern erlauben, ihre eigenen Feldforschungskonzepte zu erarbeiten. Ein Ziel des Kurses ist es, die Studierenden dazu aufzufördern, sich kritisch mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass sich der Kontext für Feldforschung, speziell im Rahmen der Globalisierung und des Transnationalismus, verändert hat. Was sind die Herausforderungen und Schwächen globaler Ethnographie? Welche Auswirkungen hat Globalisierung auf traditionelle, anthropologische Methoden und auf Konzeptionalisierungen von Feldforschung, vor allem von teilnehmender Beobachtung? Wie verändern andere Verständnisse von Feld, Lokalität, Gemeinschaft und Akzessibilität die Beziehung zwischen Feldforscher und Informant? Welchen Einfluss haben diese Veränderungen auf die Verbreitung ethnographischer Feldforschungsmethoden in anderen Disziplinen? Unser Seminar wird sich verstärkt den Konzepten von native anthropologist und anthropolgoy at home widmen. Studierende werden ermutigt, derlei Konzepten zu überdenken.

Dieser Kurs ist in einzelne Sitzungen (sessions) unterteilt. Von Studierenden wird erwartet, dass sie an diesen aktiv teilnehmen. Die für die jeweilige Sitzung erforderte Literatur wird zu Beginn durch Studenten vorgestellt. Die schriftlichen Versionen der Präsentationen der Vortragenden (max. 5 Seiten) werden ein Tag vor der Präsentation (nicht später als 15 Uhr) eingereicht. Zudem werden alle Studierenden auch den ausgearbeiteten Plan ihrer eigenen Doktorats-Feldforschung vorstellen.

Prüfungsstoff

Literatur

Seminarpräsentation (Literatur): 20%; Präsentation (Feldforschungskonzept): 30%.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:58